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Ethik und Medizin in der DDR (Audio)

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Ärzteschaft, Staatssicherheit und Ethik. DDR-Mediziner als Inoffizielle Mitarbeiter 2011/2012

Aus ihrem gesellschaftlichen Legitimierungszwang heraus maß die SED dem Gesundheitswesen der DDR und damit der Tätigkeit von Ärzten einen überaus großen politischen Stellenwert bei. Mit der Entwicklung eines verstaatlichten Gesundheitswesens ging deshalb auch der Versuch der Parteiführung einher, die Ärzte ihrem Herrschaftsanspruch weitgehend unterzuordnen. Dennoch stand ein großer Teil dieser bildungsbürgerlich geprägten Berufsgruppe mit tradiertem Standesbewusstsein den Anforderungen der SED an eine „sozialistische Ärzteschaft“ überaus kritisch oder sogar ablehnend gegenüber. Die Mehrheit der Ärzte in der DDR gehörte weder der SED an, noch ließ sie sich auf Spitzeltätigkeiten für die Staatssicherheit ein. Aber der Anteil an Inoffiziellen Mitarbeitern (IM) des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) unter Ärzten war eindeutig höher als in der Gesamtbevölkerung. Diese Tatsache weist allerdings nicht auf eine besondere Anfälligkeit der Ärzte für denunziator...

67 MIN2012 JAN 12
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Ärzteschaft, Staatssicherheit und Ethik. DDR-Mediziner als Inoffizielle Mitarbeiter 2011/2012

Ethik und Medizin in der DDR: Zur Einführung 2011/2012

Ungeachtet von unterschiedlichen historischen Wertungen der DDR bietet das Thema „Ethik und Medizin“ wichtige und differenzierende Einblicke in die Lebenswirklichkeit der Menschen. Die Qualität eines Staatssystems spiegelt sich meist am besten im Umgang mit den schwächsten Gliedern: Kranken, Behinderten, psychiatrischen Patienten, Inhaftierten, Sterbenden. Für das Themenfeld „Ethik und Medizin in der DDR“ stellt sich auch gut 20 Jahre nach der Wiedervereinigung eine Reihe von Fragen: In welcher Weise haben Marxismus-Leninismus und Sozialismus das Gesundheitswesen der DDR ethisch geprägt? Was sind die besonderen Spannungen für moralische Fragen des Handelns am Patienten? Wie haben sich Ärzte bei Konflikten zwischen hippokratischen Werten und staatlichen Vorgaben verhalten? Gab es eine stärkere Orientierung an humanistischen Traditionen oder sozialistischer Planerfüllung? Wie sind die Entwicklung und Aufarbeitung seit der Wende einzuschätzen? Der einführende Vortrag stel...

19 MIN2012 JAN 12
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Ethik und Medizin in der DDR: Zur Einführung 2011/2012
the END

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Aus ihrem gesellschaftlichen Legitimierungszwang heraus maß die SED dem Gesundheitswesen der DDR und damit der Tätigkeit von Ärzten einen überaus großen politischen Stellenwert bei. Mit der Entwicklung eines verstaatlichten Gesundheitswesens ging deshalb auch der Versuch der Parteiführung einher, die Ärzte ihrem Herrschaftsanspruch weitgehend unterzuordnen. Dennoch stand ein großer Teil dieser bildungsbürgerlich geprägten Berufsgruppe mit tradiertem Standesbewusstsein den Anforderungen der SED an eine „sozialistische Ärzteschaft“ überaus kritisch oder sogar ablehnend gegenüber. Die Mehrheit der Ärzte in der DDR gehörte weder der SED an, noch ließ sie sich auf Spitzeltätigkeiten für die Staatssicherheit ein. Aber der Anteil an Inoffiziellen Mitarbeitern (IM) des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) unter Ärzten war eindeutig höher als in der Gesamtbevölkerung. Diese Tatsache weist allerdings nicht auf eine besondere Anfälligkeit der Ärzte für denunziator...

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Ungeachtet von unterschiedlichen historischen Wertungen der DDR bietet das Thema „Ethik und Medizin“ wichtige und differenzierende Einblicke in die Lebenswirklichkeit der Menschen. Die Qualität eines Staatssystems spiegelt sich meist am besten im Umgang mit den schwächsten Gliedern: Kranken, Behinderten, psychiatrischen Patienten, Inhaftierten, Sterbenden. Für das Themenfeld „Ethik und Medizin in der DDR“ stellt sich auch gut 20 Jahre nach der Wiedervereinigung eine Reihe von Fragen: In welcher Weise haben Marxismus-Leninismus und Sozialismus das Gesundheitswesen der DDR ethisch geprägt? Was sind die besonderen Spannungen für moralische Fragen des Handelns am Patienten? Wie haben sich Ärzte bei Konflikten zwischen hippokratischen Werten und staatlichen Vorgaben verhalten? Gab es eine stärkere Orientierung an humanistischen Traditionen oder sozialistischer Planerfüllung? Wie sind die Entwicklung und Aufarbeitung seit der Wende einzuschätzen? Der einführende Vortrag stel...

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