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Wissenschaft auf AEG (Audio)

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Mit der Event-Reihe „Wissenschaft auf AEG“ will die FAU aktuelle und hochspannende Forschungsprojekte einem breiten Publikum vorstellen. Wissenschaftlich Interessierte sind zu den Vorträgen ebenso willkommen wie Schülerinnen und Schüler sowie Studierende aller Fachrichtungen. Dabei ist der Veranstaltungsort „Auf AEG“ ganz bewusst gewählt: Die Aufbruchsstimmung, die dieser Ort transportiert, bietet ein ideales Klima für Wissen und Wissenschaft. Und macht offen für neue Erkenntnisse.

Latest Episodes

Wer hat Angst vor Konflikten in der Medizin? Zur Praxis klinischer Ethikberatung 2014

Viele Patienten, nur ein Platz für die lebensrettende Therapie. Moralische Konflikte um gute Entscheidungen in der Medizin waren und sind häufig kleine oder größere „Dramen“. Wie kann trotz aller Schwierigkeiten sinnvoll und gerecht vorgegangen werden? Ethikberatung versucht in der modernen Medizin zwischen Patienten und Pflege, Ärzten wie auch Angehörigen, Wissenschaft und Moral zu vermitteln. Es geht dabei nicht immer so theatralisch zu wie bei „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“, dem bekannten Stück von Edward Albee, aber manche Themen wie Schwangerschaft, Sterben, Hoffnung und Trauer, Lebensgeschichten, Paare und philosophische Fragen kommen auch dort sehr häufig vor. Wie sieht die Arbeit von Ethikkomitees und der Erlanger Ethikberatung im Detail aus? Wer hilft wie, wenn Probleme in der Medizin zu großen Konflikten oder gar „Dramen“ führen? Der Vortrag wird dies anhand der Beratungspraxis illustrieren sowie Forschungsergebnisse zur Ethik in der Klinik vorstellen.

55 MIN2018 JUN 11
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Wer hat Angst vor Konflikten in der Medizin? Zur Praxis klinischer Ethikberatung 2014

Schrödingers Spiegel 2014

Erwin Schrödinger war einer der Gründerväter der Quantenmechanik. Sein berühmtes Gedankenexperiment von 1935 beschreibt eine Katze, die sich in einer sogenannten Quanten-Überlagerung aus tot und lebendig befindet. Sein Ziel war es damals zu betonen, wie mysteriös und unverstanden die Quantenphysik ist. Heutzutage jedoch versuchen Wissenschaftler tatsächlich, Überlagerungszustände von makroskopischen Objekten zu erzeugen, um die Grenzen der Quantenphysik genauer zu erforschen. Zur Hilfe kommt ihnen dabei eine Idee, die sogar noch etwas älter ist als die der Katze: Schrödingers Spiegel.

60 MIN2018 MAY 7
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Schrödingers Spiegel 2014

Mitleid mit der Maschine 2014

Alle Worte, mit denen wir die Erscheinungen des digitalen Zeitalters, der Mechanisierung und Automatisierung beschreiben, gehen samt und sonders auf lateinische oder griechische Begriffe zurück – mit einer einzigen Ausnahme, und das ist der „Roboter“. Seltsamerweise ist aber die älteste Geschichte um einen Roboter ebenfalls in der griechischen Mythologie zu finden – es ist die Geschichte des Τάλος (Talos) in der Argonautensage, ein vom Gott Hephaistos durch μηxανικὴ τέxνη (die Kunst der Erfindung) erschaffener αὐτόματος (Automat). Der Vortrag folgt den Spuren dieser frühesten Maschinenwesen und versucht nachzuzeichnen, wo die Griechen die Grenze von künstlicher Schöpfung und einem Geschöpf mit einem eigenen Willen zogen. War es in der Antike denkbar, für Talos so etwas wie συμπάθεια, (also Mitleid) zu empfinden?

44 MIN2017 NOV 17
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Mitleid mit der Maschine 2014

Das ist Sparta! Welt der Gesunden und Starken? 2014

Im antiken Sparta – so will es die Überlieferung – existierten Ansätze einer staatlichen Gesundheitsüberwachung. Das Ziel: Gesunde und kräftige Männer, Frauen und Kinder sollten die Kampfkraft und Wehrhaftigkeit des Stadtstaates stärken. Unter anderem wird berichtet, dass Neugeborene, die krank, schwach oder missgebildet waren, ausgesetzt und so umgebracht wurden. Im späten 19. Jahrhundert wurde diese Idee im Kontext der Eugenik aufgegriffen und im Nationalsozialismus radikal umgesetzt. In seinem Vortrag geht Prof. Dr. Karl-Heinz Leven der Frage nach, wie vertrauenswürdig die antiken Quellen sind. Oder sind die spartanischen Bräuche doch der Phantasie von Geschichtsschreibern zuzuordnen? Im Anschluss daran analysiert der Medizinhistoriker, wie die Vorstellung über das historische Sparta in der Neuzeit wieder aufgegriffen und instrumentalisiert wurde.

55 MIN2017 JUL 10
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Das ist Sparta! Welt der Gesunden und Starken? 2014

Science-Fiction wird Realität: Warum liegen Autoren richtiger als Forscher? 2014

Ein Taschentelefon nicht gröer als eine Zigarettenschachtel?Unmöglich! Soziale Netzwerke, Roboterjournalisten undDrohnen? Lächerlich! Roboter, die dem Menschen verblüffend ähnlich sehen? Nie im Leben! Wurden die Visionen, dieAutoren und Regisseure in Büchern und Filmen entwarfen,einst von Forschern verlacht, hat sich deren Meinung in den vergangenen 20 Jahren grundlegend geändert: Zu oft lagenScience-Fiction-Geschichten letztlich näher an der Realitätals die Prognosen von Wissenschaft und Experten. Handelt es sich lediglich um Zufälle oder gibt es dafür Gründe? In seinem Vortrag geht Dr. Bernd Flessner genau diesen Fragennach. Denn mittlerweile stellt sich zunehmend heraus:Es handelt sich um mehr als glückliche Fügungen. Eigentlichist es sogar ganz logisch, dass Autoren und Filmemacher mitihren fantastischen Ideen meist richtiger liegen als Wissenschaftler, die nüchtern an ihren Themen forschen.

87 MIN2017 JUN 19
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Science-Fiction wird Realität: Warum liegen Autoren richtiger als Forscher? 2014

Riecht, stinkt, duftet? Wie wir Gerüche empfinden 2014

Vor dem Hintergrund der aktuellen Zuwanderung werdenwieder vermehrt Fragen des Zusammenlebens in Städtendiskutiert. Der Vortrag von Prof. Dr. Georg Glasze und JanWinkler vergleicht die Potenziale und Probleme raum- undcommunity-orientierter Integrationspolitiken: Maßnahmen,welche auf bestimmte Stadträume zielen und Maßnahmen,die auf bestimmte, in der Regel ethnische oder religiöse,Gruppen ausgerichtet sind. Einen raumorientierten Ansatz verfolgt die „Politique de laville“ in Frankreich, die aus heutiger Sicht als gescheitert gilt.Sie setzt auf die gezielte Förderung problematischer Stadtquartiere– vielfach die Großwohnsiedlungen in den „Banlieues“– durch bauliche und soziale Maßnahmen. Im zweitenFallbeispiel berichten die beiden Sozial- und Kulturgeographenüber ein laufendes Forschungsprojekt, in dem sie interreligiöseDialoge als neues Instrument „community-orientierter“Integrationspolitiken in deutschen Großstädten sowie als Bausteindes kommunalen Zugangs auf de...

78 MIN2016 NOV 21
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Riecht, stinkt, duftet? Wie wir Gerüche empfinden 2014

Zuwanderung – Integration – Stadt: Potenziale und Probleme raum- und communityorientierter Integrationspolitiken 2014

Vor dem Hintergrund der aktuellen Zuwanderung werdenwieder vermehrt Fragen des Zusammenlebens in Städtendiskutiert. Der Vortrag von Prof. Dr. Georg Glasze und JanWinkler vergleicht die Potenziale und Probleme raum- undcommunity-orientierter Integrationspolitiken: Maßnahmen,welche auf bestimmte Stadträume zielen und Maßnahmen,die auf bestimmte, in der Regel ethnische oder religiöse,Gruppen ausgerichtet sind. Einen raumorientierten Ansatz verfolgt die „Politique de laville“ in Frankreich, die aus heutiger Sicht als gescheitert gilt.Sie setzt auf die gezielte Förderung problematischer Stadtquartiere– vielfach die Großwohnsiedlungen in den „Banlieues“– durch bauliche und soziale Maßnahmen. Im zweitenFallbeispiel berichten die beiden Sozial- und Kulturgeographenüber ein laufendes Forschungsprojekt, in dem sie interreligiöseDialoge als neues Instrument „community-orientierter“Integrationspolitiken in deutschen Großstädten sowie als Bausteindes kommunalen Zugangs auf de...

93 MIN2016 JUN 6
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Zuwanderung – Integration – Stadt: Potenziale und Probleme raum- und communityorientierter Integrationspolitiken 2014

Flüchtlingsrecht: zwischen Politik und Ethik 2014

Das Flüchtlingsrecht ist kompliziert. Internationale, europäische und nationale Regelungen greifen ineinander; der deutsche Gesetzgeber versucht, mit immer wieder neuen Änderungen die Entwicklung zu steuern. Die Juristinnen und Juristen streiten über illegale Einreise, Aufnahmezentren und „Obergrenzen“. Aber was sind eigentlich die entscheidenden rechtlichen, politischen und moralischen Wertungen? Prof. Dr. Andreas Funke stellt in seinem Vortrag die Grundprinzipien des geltenden Flüchtlingsrechts vor, die sich derzeit bewähren müssen. Welche Rechte haben Flüchtlinge, oder anders gesagt: Was schulden wir ihnen? Er legt dar, welchen Gestaltungsspielraum das Recht der Politik lässt, um den aktuellen Herausforderungen gerecht zu werden. Zudem geht er darauf ein, ob es moralische beziehungsweise ethische Anforderungen gibt, denen Recht und Politik genügen müssen.

89 MIN2016 MAY 9
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Flüchtlingsrecht: zwischen Politik und Ethik 2014

Jenseits der „Flüchtlingskrise“: Fluchtursachen, Fluchtwege, Fluchtburgen 2014

Ob aus Afrika oder dem Nahen Osten: Wer nach Europa will, muss sich auf Schlepper einlassen. Jede Etappe ist auf andere Art gefährlich. Erst zu Fuß durch die Sahara, danach mit dem Schlauchboot über das Mittelmeer. Und wie geht es dann in Europa weiter? Im Vortrag von Prof. Dr. Petra Bendel geht es um vier Kernfragen der europäischen Flüchtlingspolitik: Inwiefern kooperieren die EU-Länder mit den Herkunfts- und Transitstaaten der Flüchtlinge? Werden die Transitrouten überprüft? Wie werden die Flüchtlinge im Inneren der Europäischen Union verteilt und behandelt? Welche Instrumente stehen der EU zur Verfügung, um den großen Zuzug zu bewältigen? Um die aktuell eingeschlagene Politik zu bewerten, schlägt die Expertin klare Kriterien vor, die in den selbst gesetzten Normen der EU und ihrer Mitgliedstaaten wurzeln. Sie diskutiert zudem, wie realistisch alternative Vorschläge für eine Lösung der Krise sind und welche Handlungsoptionen sich daraus ergeben können.

83 MIN2016 APR 18
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Jenseits der „Flüchtlingskrise“: Fluchtursachen, Fluchtwege, Fluchtburgen 2014

Optimiert ist nicht optimal: Energiekosten senken durch intelligente Planung 2014

Intelligente Zugfahrpläne können helfen, Stromkosten zu sparen. Die Kapazitäten des Stromnetzes richten sich nach der Peak-Leistung, also dem Punkt, an dem der Verbrauch am höchsten ist. Im Haushalt ist das der Fall, wenn gleichzeitig alle Geräte wie Waschmaschine, Trockner und Spülmaschine angeschaltet sind. Das Stromnetz muss für solche Leistungsspitzen ausgelegt sein. Was hier im Kleinen zu beobachten ist, trifft auch auf das deutschlandweite Netz der Bahn zu. Je mehr Züge gleichzeitig abfahren und beschleunigen, desto höher ist der momentane Energieverbrauch. Durch leichtes Verschieben der Abfahrtszeiten im Personen- sowie im Güterverkehr können die Kapazitäten im Stromnetz verkleinert werden – und damit sinken die Preise. Neben diesem Beispiel für einen effizienten Energieverbrauch gibt es noch weitere Anwendungen für diese aus der Mathematik stammenden Optimierungsansätze wie beim Transport von Gas in Pipelines, bei der Beschickung von Geldautomaten oder bei ei...

62 MIN2015 NOV 2
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Optimiert ist nicht optimal: Energiekosten senken durch intelligente Planung 2014

Latest Episodes

Wer hat Angst vor Konflikten in der Medizin? Zur Praxis klinischer Ethikberatung 2014

Viele Patienten, nur ein Platz für die lebensrettende Therapie. Moralische Konflikte um gute Entscheidungen in der Medizin waren und sind häufig kleine oder größere „Dramen“. Wie kann trotz aller Schwierigkeiten sinnvoll und gerecht vorgegangen werden? Ethikberatung versucht in der modernen Medizin zwischen Patienten und Pflege, Ärzten wie auch Angehörigen, Wissenschaft und Moral zu vermitteln. Es geht dabei nicht immer so theatralisch zu wie bei „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“, dem bekannten Stück von Edward Albee, aber manche Themen wie Schwangerschaft, Sterben, Hoffnung und Trauer, Lebensgeschichten, Paare und philosophische Fragen kommen auch dort sehr häufig vor. Wie sieht die Arbeit von Ethikkomitees und der Erlanger Ethikberatung im Detail aus? Wer hilft wie, wenn Probleme in der Medizin zu großen Konflikten oder gar „Dramen“ führen? Der Vortrag wird dies anhand der Beratungspraxis illustrieren sowie Forschungsergebnisse zur Ethik in der Klinik vorstellen.

55 MIN2018 JUN 11
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Wer hat Angst vor Konflikten in der Medizin? Zur Praxis klinischer Ethikberatung 2014

Schrödingers Spiegel 2014

Erwin Schrödinger war einer der Gründerväter der Quantenmechanik. Sein berühmtes Gedankenexperiment von 1935 beschreibt eine Katze, die sich in einer sogenannten Quanten-Überlagerung aus tot und lebendig befindet. Sein Ziel war es damals zu betonen, wie mysteriös und unverstanden die Quantenphysik ist. Heutzutage jedoch versuchen Wissenschaftler tatsächlich, Überlagerungszustände von makroskopischen Objekten zu erzeugen, um die Grenzen der Quantenphysik genauer zu erforschen. Zur Hilfe kommt ihnen dabei eine Idee, die sogar noch etwas älter ist als die der Katze: Schrödingers Spiegel.

60 MIN2018 MAY 7
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Schrödingers Spiegel 2014

Mitleid mit der Maschine 2014

Alle Worte, mit denen wir die Erscheinungen des digitalen Zeitalters, der Mechanisierung und Automatisierung beschreiben, gehen samt und sonders auf lateinische oder griechische Begriffe zurück – mit einer einzigen Ausnahme, und das ist der „Roboter“. Seltsamerweise ist aber die älteste Geschichte um einen Roboter ebenfalls in der griechischen Mythologie zu finden – es ist die Geschichte des Τάλος (Talos) in der Argonautensage, ein vom Gott Hephaistos durch μηxανικὴ τέxνη (die Kunst der Erfindung) erschaffener αὐτόματος (Automat). Der Vortrag folgt den Spuren dieser frühesten Maschinenwesen und versucht nachzuzeichnen, wo die Griechen die Grenze von künstlicher Schöpfung und einem Geschöpf mit einem eigenen Willen zogen. War es in der Antike denkbar, für Talos so etwas wie συμπάθεια, (also Mitleid) zu empfinden?

44 MIN2017 NOV 17
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Mitleid mit der Maschine 2014

Das ist Sparta! Welt der Gesunden und Starken? 2014

Im antiken Sparta – so will es die Überlieferung – existierten Ansätze einer staatlichen Gesundheitsüberwachung. Das Ziel: Gesunde und kräftige Männer, Frauen und Kinder sollten die Kampfkraft und Wehrhaftigkeit des Stadtstaates stärken. Unter anderem wird berichtet, dass Neugeborene, die krank, schwach oder missgebildet waren, ausgesetzt und so umgebracht wurden. Im späten 19. Jahrhundert wurde diese Idee im Kontext der Eugenik aufgegriffen und im Nationalsozialismus radikal umgesetzt. In seinem Vortrag geht Prof. Dr. Karl-Heinz Leven der Frage nach, wie vertrauenswürdig die antiken Quellen sind. Oder sind die spartanischen Bräuche doch der Phantasie von Geschichtsschreibern zuzuordnen? Im Anschluss daran analysiert der Medizinhistoriker, wie die Vorstellung über das historische Sparta in der Neuzeit wieder aufgegriffen und instrumentalisiert wurde.

55 MIN2017 JUL 10
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Science-Fiction wird Realität: Warum liegen Autoren richtiger als Forscher? 2014

Ein Taschentelefon nicht gröer als eine Zigarettenschachtel?Unmöglich! Soziale Netzwerke, Roboterjournalisten undDrohnen? Lächerlich! Roboter, die dem Menschen verblüffend ähnlich sehen? Nie im Leben! Wurden die Visionen, dieAutoren und Regisseure in Büchern und Filmen entwarfen,einst von Forschern verlacht, hat sich deren Meinung in den vergangenen 20 Jahren grundlegend geändert: Zu oft lagenScience-Fiction-Geschichten letztlich näher an der Realitätals die Prognosen von Wissenschaft und Experten. Handelt es sich lediglich um Zufälle oder gibt es dafür Gründe? In seinem Vortrag geht Dr. Bernd Flessner genau diesen Fragennach. Denn mittlerweile stellt sich zunehmend heraus:Es handelt sich um mehr als glückliche Fügungen. Eigentlichist es sogar ganz logisch, dass Autoren und Filmemacher mitihren fantastischen Ideen meist richtiger liegen als Wissenschaftler, die nüchtern an ihren Themen forschen.

87 MIN2017 JUN 19
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Vor dem Hintergrund der aktuellen Zuwanderung werdenwieder vermehrt Fragen des Zusammenlebens in Städtendiskutiert. Der Vortrag von Prof. Dr. Georg Glasze und JanWinkler vergleicht die Potenziale und Probleme raum- undcommunity-orientierter Integrationspolitiken: Maßnahmen,welche auf bestimmte Stadträume zielen und Maßnahmen,die auf bestimmte, in der Regel ethnische oder religiöse,Gruppen ausgerichtet sind. Einen raumorientierten Ansatz verfolgt die „Politique de laville“ in Frankreich, die aus heutiger Sicht als gescheitert gilt.Sie setzt auf die gezielte Förderung problematischer Stadtquartiere– vielfach die Großwohnsiedlungen in den „Banlieues“– durch bauliche und soziale Maßnahmen. Im zweitenFallbeispiel berichten die beiden Sozial- und Kulturgeographenüber ein laufendes Forschungsprojekt, in dem sie interreligiöseDialoge als neues Instrument „community-orientierter“Integrationspolitiken in deutschen Großstädten sowie als Bausteindes kommunalen Zugangs auf de...

78 MIN2016 NOV 21
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93 MIN2016 JUN 6
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89 MIN2016 MAY 9
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Jenseits der „Flüchtlingskrise“: Fluchtursachen, Fluchtwege, Fluchtburgen 2014

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83 MIN2016 APR 18
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Jenseits der „Flüchtlingskrise“: Fluchtursachen, Fluchtwege, Fluchtburgen 2014

Optimiert ist nicht optimal: Energiekosten senken durch intelligente Planung 2014

Intelligente Zugfahrpläne können helfen, Stromkosten zu sparen. Die Kapazitäten des Stromnetzes richten sich nach der Peak-Leistung, also dem Punkt, an dem der Verbrauch am höchsten ist. Im Haushalt ist das der Fall, wenn gleichzeitig alle Geräte wie Waschmaschine, Trockner und Spülmaschine angeschaltet sind. Das Stromnetz muss für solche Leistungsspitzen ausgelegt sein. Was hier im Kleinen zu beobachten ist, trifft auch auf das deutschlandweite Netz der Bahn zu. Je mehr Züge gleichzeitig abfahren und beschleunigen, desto höher ist der momentane Energieverbrauch. Durch leichtes Verschieben der Abfahrtszeiten im Personen- sowie im Güterverkehr können die Kapazitäten im Stromnetz verkleinert werden – und damit sinken die Preise. Neben diesem Beispiel für einen effizienten Energieverbrauch gibt es noch weitere Anwendungen für diese aus der Mathematik stammenden Optimierungsansätze wie beim Transport von Gas in Pipelines, bei der Beschickung von Geldautomaten oder bei ei...

62 MIN2015 NOV 2
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Optimiert ist nicht optimal: Energiekosten senken durch intelligente Planung 2014