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Hör-Geschichten für Sachsen-Anhalt von Wochenspiegel und Super SonntagPodcast-Reporter: Stefan B. Westphal, Chris Luzio Schönburg, Volker SchwenkeImpressum: https://bit.ly/2ZAEGVWEin Podcast derWochenspiegel-Verlags-Gesellschaft mbH & Co. KGDelitzscher Str. 6506112 Halle (Saale)Ein Unternehmen der Mediengruppe Mitteldeutsche ZeitungSachsen-Anhalt | DuMont

Latest Episodes

05 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - Helmut Dawal

Teil 5 der Miniserie zum Mauerfall Aus dem kleinen Dörfchen Kütten nahe des Petersbergs entstammen ganz augenscheinlich Menschen, die sich dem Schreiben verschrieben haben. Einer von ihnen gilt als der große Sohn des Ortes: Schriftsteller Christian Reuter, der vor mehr als 350 Jahren hier seine Wurzeln schlug. Reuter gilt als Begründer der deutschen Komödianten-Literatur, wie es Helmut Dawal kurz und bündig zusammenfasst. Er ist Journalist und kümmert sich im Ort mit dem Heimatverein um das Andenken Reuters. Lesungen, Theaterstücke und ein umbenannter Platz erinnern an Reuter. Sogar eine Straße trägt inzwischen den Namen der von ihm erschaffenen Figur Schelmuffsky. Ob Helmut Dawal mal eine ebenso große Ehre erfahren wird, umtreibt den ehern bescheidenen wirkenden Zeitungsmann wahrscheinlich nicht. Dabei engagiert er sich in seinem zur Heimat gewordenen Kütten sehr stark, wenngleich er erst 1994 mit seiner Familie hierherkam. Das Licht der Welt erblickte der kleine Helmut in Wittenberg und seine Kindheit verbrachte er in Teutschenthal. Später wohnte er in einem Plattenbau in Halle-Neustadt. Diesem entfloh er, als er ein ansprechendes Grundstück in Kütten fand und hier ein Häuschen erbaute. Gearbeitet hat Helmut Dawal gut 25 Jahre lang für die Lokalredaktion der Mitteldeutschen Zeitung (MZ) in der Region Köthen. Als sein Hausbau in Kütten begann, bot sich eine freie Stelle in Köthen an. Kleine Kriminal- und Abenteuergeschichten hat er als Kind schon gern zu Papier gebracht. Gelernt hat er seinen Beruf von der Pike auf. Eine Jugendweiheveranstaltung in Teutschenthal trug ihren Teil dazu bei, denn er schrieb einen Text darüber, der in der Freiheit (Vorgängerzeitung der MZ zu DDR-Zeiten) abgedruckt wurde und ihm fünf Mark Honorar bescherte. Das erfreute so sehr, dass er sich sagte, das Schreiben einmal zu seinem Beruf zu machen. Bei der Freiheit in Halle arbeitete Helmut Dawal in unterschiedlichsten Abteilungen wie Wirtschaft, Landwirtschaft oder auch bei der Wochenendbeilage Blick. Das Lokalgeschehen betrachtete er später als Leiter der Lokalredaktion in Halle sowie als Redakteur in Gräfenhainichen und Sangerhausen. Das war dann aber bereits die MZ. Über den Journalismus zu DDR-Zeiten sagt er, dass dieser sehr von der SED geleitet gewesen ist. Nach der Wende war das Arbeiten frei. Im Sachsen-Anhalt Podcast erzählt Helmut Dawal ausführlich darüber. Wohin seine erste Reise nach der Grenzöffnung ging und was er sich vom Begrüßungsgeld kaufte, verrät er ebenfalls in der aktuellen Folge von “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten”. Darin erfahren die Zuhörer außerdem einige Anekdoten aus seinem Reporterleben im Köthener Land und er spricht über eine seiner großen Leidenschaften, die Musik. Denn Helmut Dawal singt und musiziert gern - vom Chor bis zur Kapelle. Gute Unterhaltung bei “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten“. Wer Meinungen zum aktuellen Thema oder auch Vorschläge für zukünftige Podcast-Inhalte hat, der kann diese gern (auch per Sprachnachricht) senden per E-Mail an redaktion@wochenspiegel-dessau.de, Kennwort Wende. Anfragen, Anregungen und Hinweise zum Podcast gern per E-Mail an: stefan.westphal@dumont.de Produktion, Redaktion: Stefan B. Westphal, Volker Schwenke, Torsten Waschinski Bearbeitung: Torsten Waschinski Musik: Christian Hoffmann Sprecher: Hans-Jürgen Müller-Hohensee Ein Podcast der Wochenspiegel-Verlags-Gesellschaft mbH & Co. KG Delitzscher Straße 65 in 06112 Halle (Saale) Ein Unternehmen der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung Sachsen-Anhalt | DuMont

48 MIN3 d ago
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05 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - Helmut Dawal

04 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - Eckhard-Bodo Elze

Teil 4 der Miniserie zum Mauerfall. Vor drei Jahrzehnten wurde die deutsch-deutsche Grenze geöffnet. Reporter Volker Schwenke spricht jetzt - 30 Jahre später - mit Menschen, die noch das geteilte Deutschland erlebt haben. Stressige Tage und Nächte hat Eckhard-Bodo Elze in der Wendezeit um 1989 erlebt. Als Kulturfunktionär im Kreis Köthen musste er für andere den Kopf hinhalten und übelste Beschimpfungen über sich ergehen lassen. Dabei war er einer derjenigen, die in Köthen den Umbruch maßgeblich mit steuerten. So gilt Elze als einer der Gründungsväter der SDP vor Ort, die später zur SPD wurde. Doch auch diese Geschichte fängt vorne an, mit dem kleinen Eckhard-Bodo, der in Porst geboren wurde und aufwuchs. Er entstammt einer alten Großbauernfamilie, die seit 1752 im Ort ansässig ist. Die Wurzeln ranken davor noch nach Klepzig. Als jüngstes von vier Kindern bezeichnet er seine Kindheit als sehr behütet. “Die Dorfjugend war eine eingeschworene Gemeinschaft”, sagt er und erinnert sich noch an “Dorfschlachten” mit den Elsdorfern. Die Kastanienschule war seine POS (Polytechnische Oberschule). Hier verbrachte er seine Schulzeit. In der Goethe-Oberschule (EOS) machte er sein Abitur mit dem er anschließend an der Technischen Hochschule (TH) in Magdeburg Schwermaschinenbau studierte und als Diplom-Ingenieur abschloss. Seit 1976 wohnt er direkt in Köthen. Von 1979 bis Mai 1989 war er Ratsmitglied für Kultur im Kreis Köthen, was dem heutigen Amtsleiter entspricht. Am 1. Mai 1989 wurde Eckhard-Bodo Elze erster Stellvertreter des Vorsitzenden des Rates des Kreises Köthen, was er bis zum 12. Februar 1990 blieb. Dann beauftragte ihn der Runde Tisch, den Vorsitz zu übernehmen. Dieses Amt übte er aus bis zur Wahl von Ulf Schindler als ersten Landrat des Landkreises Köthen. Seit seinem sechsten Lebensjahr beschäftigte sich Elze mit Kultur, im spezifischen mit Gesang. Als sechsjähriger Dreikäsehoch sang er zum ersten Mal solo auf einer Bühne. Später organisierte er Veranstaltungen. Mit neun fing die ehrenamtliche Tätigkeit im kulturellen Bereich an. Es zog sich über die Schul- und Studienzeit hin und ragte bis in die Arbeit bei Förderanlagen hinein. Als hier der Abteilungsleiter für Kultur, Sport und Ferienwesen in Rente ging, fiel die Wahl auf Elze als Nachfolger. Zum 30-jährigen Bestehen der DDR organisierte er die Estrade mit und fand sich später als Ratsmitglied im Kreis wieder. Elze baute maßgeblich die Kultur im Landkreis Köthen mit auf. Wie genau das alles ablief, wie die Wendezeit war und was er heute macht, das erzählt er ausführlich im Sachsen-Anhalt Podcast in der neuesten Episode der Miniserie “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten”. Gute Unterhaltung bei “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten“. Wer Meinungen zum aktuellen Thema oder auch Vorschläge für zukünftige Podcast-Inhalte hat, der kann diese gern (auch per Sprachnachricht) senden per E-Mail an redaktion@wochenspiegel-dessau.de, Kennwort Wende. Anfragen, Anregungen und Hinweise zum Podcast gern per E-Mail an: stefan.westphal@dumont.de Produktion, Redaktion: Stefan B. Westphal, Volker Schwenke, Torsten Waschinski Bearbeitung: Torsten Waschinski Musik: Christian Hoffmann Sprecher: Hans-Jürgen Müller-Hohensee Ein Podcast der Wochenspiegel-Verlags-Gesellschaft mbH & Co. KG Delitzscher Straße 65 in 06112 Halle (Saale) Ein Unternehmen der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung Sachsen-Anhalt | DuMont

55 MIN1 w ago
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04 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - Eckhard-Bodo Elze

03 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - René Becker

Teil 3 der Miniserie zum Mauerfall. Vor drei Jahrzehnten wurde die deutsch-deutsche Grenze geöffnet. Reporter Volker Schwenke spricht jetzt - 30 Jahre später - mit Menschen, die noch das geteilte Deutschland erlebt haben. Die Geschichte, die in dieser Folge erzählt wird, steht nach 30 Jahren wie keine andere für die Wiedervereinigung Deutschlands. Angefangen hat sie 1989, als am 9. November die innerdeutsche Grenze geöffnet wurde und die Ostdeutschen den Westen quasi überrollten. An einem jener legendären Tage setzte sich auch René Becker aus Köthen in den Zug und fuhr mit zwei Freunden nach Hamburg. Doch auch die Hansestadt platzte aus allen Nähten. Ein Radiosender half beim Vermitteln von Gastgebern. An diesem Punkt kommt Thomas Pampel ins Spiel. Er ist Hamburger und wollte damals eigentlich ein Pärchen beherbergen. Am Ende waren es die drei Köthener, mit denen er durch Hamburg zog und ihnen alles zeigte. Irgendwie brach die Verbindung aber ab. Jeder lebte sein Leben weiter, keiner hörte mehr etwas voneinander. Die Namen verschwommen im Laufe der Zeit. Da Thomas unter anderem über Know-how in der Katastrophentechnik verfügt, führte ihn zwar sein Weg infolge der verheerenden Hochwasser zwar immer mal in die Region, doch zum Kontakt mit den Köthener ist es nie gekommen. 30 Jahre Grenzöffnung war für ihn Anlass, sich auf die Suche zu begeben. Wer waren bzw. sind die drei Köthener, die bei ihm vor der Tür standen? Wird er sie ausfindig machen können? Mit Hilfe der Zeitungen in Köthen startete er einen Aufruf. Zuerst schrieb die Mitteldeutsche Zeitung darüber. Dann folgte ein Beitrag im Super Sonntag. Der Wochenspiegel hat auf seiner Internet- und Facebookseite sogar ein Video von Thomas Pampel veröffentlicht. Tatsächlich, am Montag nach der Veröffentlichung im Super Sonntag meldete sich René Becker in der Redaktion: “Ich bin einer der drei Jungs, die damals in Hamburg waren und die Sie suchen.” Der Redakteur glich noch ein paar Daten ab und stellte den Kontakt untereinander her. Es dauerte nicht lange und Thomas telefonierte 30 Jahre nach der ersten Begegnung mit René. Fernsehsender in Hamburg griffen daraufhin das Thema auf und berichteten darüber. An einem Wiedersehen wird gearbeitet, sagen beide Seiten. Reporter Volker Schwenke hat René Becker in Köthen besucht. Er ist heute Firmeninhaber von Poolbecker und erzählt im Sachsen-Anhalt Podcast seine Wendegeschichte. René verrät in der aktuellen Episode der Miniserie “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten”, welch ein Tausendsassa und Hans Dampf er eigentlich ist, aber auch, weshalb es nie einen Kontaktversuch mit Thomas gegeben hat. Gute Unterhaltung bei “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten“. Wer Meinungen zum aktuellen Thema oder auch Vorschläge für zukünftige Podcast-Inhalte hat, der kann diese gern (auch per Sprachnachricht) senden per E-Mail an redaktion@wochenspiegel-dessau.de, Kennwort Wende. Anfragen, Anregungen und Hinweise zum Podcast gern per E-Mail an: stefan.westphal@dumont.de Produktion, Redaktion: Stefan B. Westphal, Volker Schwenke, Torsten Waschinski Bearbeitung: Torsten Waschinski Musik: Christian Hoffmann Sprecher: Hans-Jürgen Müller-Hohensee Episodenfoto: Niklas Ponndorf Ein Podcast der Wochenspiegel-Verlags-Gesellschaft mbH & Co. KG Delitzscher Straße 65 in 06112 Halle (Saale) Ein Unternehmen der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung Sachsen-Anhalt | DuMont

38 MIN2 w ago
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03 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - René Becker

02 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - Ulli Schwinge

Folge 2 der Miniserie zum Mauerfall. Vor drei Jahrzehnten wurde die deutsch-deutsche Grenze geöffnet. Reporter Volker Schwenke spricht jetzt - 30 Jahre später - mit Menschen, die noch das geteilte Deutschland erlebt haben. In dieser Folge kommt Künstler Ulli Schwinge zu Wort. Ulli Schwinge nimmt kein Blatt vor den Mund! Weder als prominenter Künstler, noch als Privatmann spricht er aus, was er denkt. Vieles verarbeitet er lyrisch in seinen Liedern. So auch in seinem neuen Album “Ein paar Akkorde”, auf dem er mal nachdenklich und mal besonders ironisch alltägliche und herausstechende Lebenssituationen verarbeitet oder extra spitz aufs Korn nimmt. All das in typisch tanzbaren und einprägsamen Schwinge-Melodien. Doch der nimmermüde Musikallrounder (Singen, Texten, Komponieren) ist nicht nur in seinen Liedern ein guter Erzähler. In der Miniserie “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten” plaudert er offen aus seinem Leben als Künstler. Kein Kapitel lässt er aus. So meint er, dass er sich als noch unbekannter Kunstschaffender in der DDR wie ein Asozialer fühlte. Niemand wusste schließlich so recht etwas mit jemandem anzufangen, der hauptberuflich von der Musik lebte. Als er dann über Funk und Fernsehen plötzlich einen Namen hatte, sah das freilich anders aus. Ulli Schwinge genoss später sogar einige Privilegien und durfte für Auftritte in den Westen fahren. Von der Westgage brachte er vor allem Technik mit. Nach der Wende zerbrach für ihn seine Welt. Von einen auf den anderen Tag brachen Auftritte weg. MDR-Moderator André Holst verschaffte dem “ehemaligen DDR-Künstler” den ersten Auftritt nach dem Umbruch. Die Gage hat Ulli Schwinge übrigens bis heute noch nicht erhalten. Etwas verstimmt hat ihn auch Frank Schöbel mit einer Unterschriftenaktion für die Ostkünstler. Warum und weshalb, erfahren die Zuhörer im Podcast. Gute Unterhaltung bei “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten“. Wer Meinungen zum aktuellen Thema oder auch Vorschläge für zukünftige Podcast-Inhalte hat, der kann diese gern (auch per Sprachnachricht) senden per E-Mail an redaktion@wochenspiegel-dessau.de, Kennwort Wende. Anfragen, Anregungen und Hinweise zum Podcast gern per E-Mail an: stefan.westphal@dumont.de Produktion, Redaktion: Stefan B. Westphal, Volker Schwenke, Torsten Waschinski Bearbeitung: Torsten Waschinski Musik: Christian Hoffmann Sprecher: Hans-Jürgen Müller-Hohensee Ein Podcast der Wochenspiegel-Verlags-Gesellschaft mbH & Co. KG Delitzscher Straße 65 in 06112 Halle (Saale) Ein Unternehmen der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung Sachsen-Anhalt | DuMont

53 MIN3 w ago
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02 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - Ulli Schwinge

01 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - Arthur Krüger

Folge 1 der Miniserie zum Mauerfall. Vor 30 Jahren wurde die deutsch-deutsche Grenze geöffnet. Die friedliche Revolution machte dies möglich. Doch wie erinnern sich Menschen an diese Zeit? Reporter Volker Schwenke ist neugierig auf die Menschen im Osten. Er hat sich auf den Weg gemacht und mit Leuten gesprochen, die noch das geteilte Deutschlands erlebten und im Osten zu Hause sind. Menschen wie du und ich hat er für seine kleine Podcast-Serie „Was wäre Wende!? – Menschen im Osten“ vor sein Mikrofon bekommen. In den kommenden Wochen erzählen sie persönliche Hör-Geschichten von sich und wie sich alles von damals bis heute entwickelt hat und welche Wege sie dabei beschritten. Arthur Krüger kann eine Menge aus seinem Leben berichten. Immerhin feierte der Gröbziger Anfang September seinen 80. Geburtstag. Geboren wurde er aber nicht hier, sondern in Ostpreußen. Sechs Tage, nachdem Deutschland Polen überfallen und damit den Zweiten Weltkrieg anzettelte, erblickte der kleine Arthur in Ostpreußen das Licht der Welt. Durch den Krieg musste seine Familie flüchten. Zusammen mit seinen fünf Geschwistern, seinen Großeltern, seiner Mutter und seinem Onkel führte der Weg zunächst bis nach Köthen in die Baracken eines Aussiedlerlagers, das sich dort befand, wo heute das Kaufland steht. Von hier aus wurden alle Ankömmlinge auf die jeweiligen Orte aufgeteilt. Die Krügers kamen nach Gröbzig. Auch seine Frau ist eine Umsiedlerin, die mit ihrer Familie allerdings in Mecklenburg wohnte. Durch einen Besuch bei ihrer Oma und ihrer Tante in Gröbzig lernte sie Arthur kennen. Beide leben noch immer in dem Fuhnestädtchen. Sie gründeten hier ihre Familie und brachten sich in das gesellschaftliche Leben ein. Arthur Krüger hatte im Laufe der Zeit politische Ämter im Stadtrat inne und sorgte vor allen Dingen für die Ordnung und Sicherheit im Ort. Sein Herz aber hing an der Gartenanlage. Hier lenkte er Jahrzehnte lang die Geschicke im Vorstand und besaß selbst einen kleinen Garten, den er hegte und pflegte. Altersbedingt hat Arthur Krüger seinen Garten abgeben müssen und auch den Vorsitz in jüngere Hände gegeben. Er freut sich aber, dass ihn seine Nachfolger gebührend geehrt haben und noch immer auf gute Ratschläge von ihm bauen. Was der Gröbziger noch alles erlebt hat, wie er sich in der DDR zu helfen wusste und wie es nach der Wende weiter ging, erzählt er ausführlich im Sachsen-Anhalt Podcast in der Miniserie “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten“. Gute Unterhaltung! Wer Meinungen zum aktuellen Thema oder auch Vorschläge für zukünftige Podcast-Inhalte hat, der kann diese gern (auch per Sprachnachricht) senden per E-Mail an redaktion@wochenspiegel-dessau.de, Kennwort Wende. Anfragen, Anregungen und Hinweise zum Podcast gern per E-Mail an: stefan.westphal@dumont.de Produktion, Redaktion: Stefan B. Westphal, Volker Schwenke, Torsten Waschinski Bearbeitung: Torsten Waschinski Musik: Christian Hoffmann Sprecher: Hans-Jürgen Müller-Hohensee Ein Podcast der Wochenspiegel-Verlags-Gesellschaft mbH & Co. KG Delitzscher Straße 65 in 06112 Halle (Saale) Ein Unternehmen der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung Sachsen-Anhalt | DuMont

43 MINNOV 11
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01 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - Arthur Krüger

00 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - Volker Schwenke

Mit dieser Episode startet im Sachsen-Anhalt-Podcast eine kleine Reihe zum Mauerfall. Vor drei Jahrzehnten wurde die deutsch-deutsche Grenze geöffnet. Reporter Volker Schwenke spricht jetzt - 30 Jahre später - mit Menschen, die noch das geteilte Deutschland erlebt haben. Den Anfang macht er selber. Gemeinsam mit Reporter Stefan B. Westphal hat er in seinen Erinnerungen gegraben. Gute Unterhaltung bei der Pilotfolge von: Was wäre Wende!? - Menschen im Osten! Wer Meinungen zum aktuellen Thema oder auch Vorschläge für zukünftige Podcast-Inhalte hat, der kann diese gern (auch per Sprachnachricht) senden per E-Mail an redaktion@wochenspiegel-dessau.de, Kennwort Wende. Anfragen, Anregungen und Hinweise zum Podcast gern per E-Mail an: stefan.westphal@dumont.de Produktion, Redaktion: Stefan B. Westphal, Volker Schwenke, Torsten Waschinski Bearbeitung: Torsten Waschinski Musik: Christian Hoffmann Sprecher: Hans-Jürgen Müller-Hohensee Ein Podcast der Wochenspiegel-Verlags-Gesellschaft mbH & Co. KG Delitzscher Straße 65 in 06112 Halle (Saale) Ein Unternehmen der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung Sachsen-Anhalt | DuMont

49 MINNOV 4
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00 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - Volker Schwenke

Selbermacher Kreativmarkt Halle 2019

Stöbern und Ausprobieren war das Motto des Selbermacher-Kreativmarkts bei der Mitteldeutschen Zeitung (MZ) in Halle. Hunderte Gäste nutzten die Gelegenheit, den „Selbermachern“ über die Schulter zu schauen, an einem Workshop teilzunehmen oder ein Schmuckstück für die heimischen vier Wände zu erwerben. Die Reporter Stefan B. Westphal und Chris Luzio Schönburg haben sich für den Sachsen-Anhalt Podcast ins Getümmel gestürzt und mit Besuchern und Händlern gesprochen. Anfragen, Anregungen und Hinweise zum Podcast gern per E-Mail an: stefan.westphal@dumont.de Produktion, Redaktion: Stefan B. Westphal, Chris Luzio Schönburg, Torsten Waschinski Bearbeitung: Torsten Waschinski Musik: Christian Hoffmann Sprecher: Hans-Jürgen Müller-Hohensee Ein Podcast der Wochenspiegel-Verlags-Gesellschaft mbH & Co. KG Delitzscher Straße 65 in 06112 Halle (Saale) Ein Unternehmen der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung Sachsen-Anhalt | DuMont

27 MINNOV 3
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Selbermacher Kreativmarkt Halle 2019

Digitalisierung an Schulen - 0101 Generation Dessau

Eine Podcast-Serie mit Christian Hoffmann. Große und interaktive Bildschirme anstatt herkömmliche Tafeln mit Kreide? Klassenbücher weichen Tablets? Wie wird der Unterricht der nächsten Generationen aussehen? Am Beispiel des Gymnasiums Philanthropinum in Dessau folgt Christian Hoffmann den Spuren der Digitalisierung. Der 17-Jährige Mosigkauer ist im Abiturjahrgang und wird sich in sechs Folgen des Sachsen-Anhalt-Podcasts mit der Zukunft der Jugend aus Dessauer Sicht beschäftigen. Einmal monatlich schneidet Christian Hoffmann dabei Themengebiete an wie das Umweltbewusstsein der Dessauer, das kulturelle Angebot, das Freizeitangebot für die Stadtjugend und vieles mehr. Hoffmann dokumentiert jeweils den aktuellen Ist-Zustand und ergründet Lösungen und Entwicklungen. Kompetente Gesprächspartner geben ihre Ein- und Ausblicke zur jeweiligen Thematik und teilen ihre Gedanken mit den Hörern. In der aktuellen Sendung nimmt der Gymnasiast den Unterricht unter die Lupe. Dabei geht es weniger um inhaltliche Fragen, sondern vielmehr um das analoge bzw. digitale Arbeiten von Schülern und Lehrern. Angesprochen wird unter anderem auch der Digitalpakt Schule. Astrid Bach, die Schulleiterin des Philanthropinums, schildert im Podcast ihre Sichtweise zum digitalen Schulzeitalter. Überdies kommen Schüler zu Wort, die – wie Christian selbst – bereits auf Hefter verzichten und stattdessen fast alles mit dem IPad notieren. Wer Meinungen zum aktuellen Thema oder auch Vorschläge für zukünftige Podcast-Inhalte hat, der kann diese gern (auch per Sprachnachricht) senden per E-Mail an redaktion@wochenspiegel-dessau.de, Kennwort Podcast Hoffmann. Anfragen, Anregungen und Hinweise zum Podcast gern per E-Mail an: stefan.westphal@dumont.de Produktion, Redaktion: Christian Hoffmann, Stefan B. Westphal, Torsten Waschinski Bearbeitung: Christian Hoffmann, Torsten Waschinski Musik: Christian Hoffmann Sprecher: Christian Hoffmann, Hans-Jürgen Müller-Hohensee Ein Podcast der Wochenspiegel-Verlags-Gesellschaft mbH & Co. KG Delitzscher Straße 65 in 06112 Halle (Saale) Ein Unternehmen der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung Sachsen-Anhalt | DuMont

27 MINOCT 24
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Digitalisierung an Schulen - 0101 Generation Dessau

Harzer Wandernadel - Unser Land - Stempeljagd im Harz

Schon Deutschlands erster Bundespräsident Theodor Heuss wusste: „Der Sinn des Reisens ist es, an ein Ziel zu kommen, der Sinn des Wanderns ist es, unterwegs zu sein.“ In Sachsen-Anhalt lädt insbesondere der Harz zu ausgedehnten Wanderungen ein. Dabei locken sogar kleine Belohnungen die fleißige Wandersmänner und -frauen: die Harzer Wandernadel. An 222 Stellen können die Besucher einen Stempel in ihr Sammelheft drücken. Zwischen 60.000 und 70.000 Hefte gehen jährlich in Touristeninformationen oder an Sehenswürdigkeiten über die Theke, über 6.200 Wandersleute haben bereits alle Stempel gesammelt und dürfen sich Wanderkaiser nennen, einige inzwischen mehrfach. Klaus Dumeier ist der Kopf des Ganzen. Der Vorstandsvorsitzende des zuständigen Vereins „Gesund älter werden im Harz“ in Blankenburg weiß, dass das Mittelgebirge nicht nur im Frühjahr und Sommer seinen Reiz hat, sondern auch während der Laubfärbung und wenn die weißen Flocken die Landschaft und die Bäume wie Zuckerguss überziehen. Gemeinsam mit Reporter Stefan B. Westphal hat sich Klaus Dumeier in einer Sendung für den Sachsen-Anhalt-Podcast über die Anfänge der Wandernadel und die daran geknüpfte Erfolgsgeschichte unterhalten. Dumeier berichtet unter anderem davon, dass nicht alle von Anfang an „Fan“ der Wandernadel waren. So verlangte anfangs ein Gastwirt den Stempelkasten von seiner Gastwirtschaft zu verlegen. Das haben die Wanderfreunde auch getan. Die Wandernadel gibt es heute noch, die Gastwirtschaft nicht mehr. Ebenso erzählt Klaus Dumeier von einem zornigen Engländer der sich beschwerte, weil es zur Verleihung seiner Wandernadel keine Zeremonie mit Musik und großem Tamtam gab. Neben den „klassischen“ 222 Stempelorten für den regulären Wanderpass gibt es zwischenzeitlich zahlreiche Sonderhefte, wie über Goethe im Harz, den Hexenstieg oder die Klöster. Anfragen, Anregungen und Hinweise zum Podcast gern per E-Mail an: stefan.westphal@dumont.de Produktion, Redaktion: Stefan B. Westphal, Torsten Waschinski Bearbeitung: Torsten Waschinski Foto: Torsten Waschinski Musik: Christian Hoffmann Sprecher: Stefan B. Westphal, Hans-Jürgen Müller-Hohensee Ein Podcast der Wochenspiegel-Verlags-Gesellschaft mbH & Co. KG Delitzscher Straße 65 in 06112 Halle (Saale) Ein Unternehmen der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung Sachsen-Anhalt | DuMont

25 MINOCT 11
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Harzer Wandernadel - Unser Land - Stempeljagd im Harz

Hitproduzenten Stereoact im Gespräch - Christophs Musiksommer 005

Von Christoph Sakwerda: Für die letzte Ausgabe meiner Rubrik „Christophs Musiksommer“ habe ich mich mit „Stereoact“ getroffen. Das DJ-Duo sind Rico und Sebastian. Sie erreichten vor allem durch den Hit-Erfolg von „Die immer lacht“ die nationale Spitze. Daraufhin folgten Dreifach-Platin, Siebenfach-Gold und Diamant-Auszeichnungen sowie dreifache Echo-Nominierungen und millionenfach geklickte Videos. Viele weitere Hits wie „Nummer Eins“ oder „Bis ans Ende dieser Welt“ verschafften den beiden DJs aus dem Erzgebirge eine riesige Bekanntheit. Seitdem touren sie durchs Land, spielen unzählige Auftritte, sind auf gefühlt jedem Radiosender zu hören und nehmen mit jeder Singleveröffentlichung einen Platz in den offiziellen Deutschen Singlecharts ein. Ein unbeschreiblicher Werdegang machte die beiden sympathischen DJs zum Erfolgsduo unter dem Namen „Stereoact“. Wir legten direkt mit unserem Interview los und die Jungs erzählten mir von ihrem musikalischen Werdegang und den A...

11 MINAUG 20
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Hitproduzenten Stereoact im Gespräch - Christophs Musiksommer 005

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05 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - Helmut Dawal

Teil 5 der Miniserie zum Mauerfall Aus dem kleinen Dörfchen Kütten nahe des Petersbergs entstammen ganz augenscheinlich Menschen, die sich dem Schreiben verschrieben haben. Einer von ihnen gilt als der große Sohn des Ortes: Schriftsteller Christian Reuter, der vor mehr als 350 Jahren hier seine Wurzeln schlug. Reuter gilt als Begründer der deutschen Komödianten-Literatur, wie es Helmut Dawal kurz und bündig zusammenfasst. Er ist Journalist und kümmert sich im Ort mit dem Heimatverein um das Andenken Reuters. Lesungen, Theaterstücke und ein umbenannter Platz erinnern an Reuter. Sogar eine Straße trägt inzwischen den Namen der von ihm erschaffenen Figur Schelmuffsky. Ob Helmut Dawal mal eine ebenso große Ehre erfahren wird, umtreibt den ehern bescheidenen wirkenden Zeitungsmann wahrscheinlich nicht. Dabei engagiert er sich in seinem zur Heimat gewordenen Kütten sehr stark, wenngleich er erst 1994 mit seiner Familie hierherkam. Das Licht der Welt erblickte der kleine Helmut in Wittenberg und seine Kindheit verbrachte er in Teutschenthal. Später wohnte er in einem Plattenbau in Halle-Neustadt. Diesem entfloh er, als er ein ansprechendes Grundstück in Kütten fand und hier ein Häuschen erbaute. Gearbeitet hat Helmut Dawal gut 25 Jahre lang für die Lokalredaktion der Mitteldeutschen Zeitung (MZ) in der Region Köthen. Als sein Hausbau in Kütten begann, bot sich eine freie Stelle in Köthen an. Kleine Kriminal- und Abenteuergeschichten hat er als Kind schon gern zu Papier gebracht. Gelernt hat er seinen Beruf von der Pike auf. Eine Jugendweiheveranstaltung in Teutschenthal trug ihren Teil dazu bei, denn er schrieb einen Text darüber, der in der Freiheit (Vorgängerzeitung der MZ zu DDR-Zeiten) abgedruckt wurde und ihm fünf Mark Honorar bescherte. Das erfreute so sehr, dass er sich sagte, das Schreiben einmal zu seinem Beruf zu machen. Bei der Freiheit in Halle arbeitete Helmut Dawal in unterschiedlichsten Abteilungen wie Wirtschaft, Landwirtschaft oder auch bei der Wochenendbeilage Blick. Das Lokalgeschehen betrachtete er später als Leiter der Lokalredaktion in Halle sowie als Redakteur in Gräfenhainichen und Sangerhausen. Das war dann aber bereits die MZ. Über den Journalismus zu DDR-Zeiten sagt er, dass dieser sehr von der SED geleitet gewesen ist. Nach der Wende war das Arbeiten frei. Im Sachsen-Anhalt Podcast erzählt Helmut Dawal ausführlich darüber. Wohin seine erste Reise nach der Grenzöffnung ging und was er sich vom Begrüßungsgeld kaufte, verrät er ebenfalls in der aktuellen Folge von “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten”. Darin erfahren die Zuhörer außerdem einige Anekdoten aus seinem Reporterleben im Köthener Land und er spricht über eine seiner großen Leidenschaften, die Musik. Denn Helmut Dawal singt und musiziert gern - vom Chor bis zur Kapelle. Gute Unterhaltung bei “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten“. Wer Meinungen zum aktuellen Thema oder auch Vorschläge für zukünftige Podcast-Inhalte hat, der kann diese gern (auch per Sprachnachricht) senden per E-Mail an redaktion@wochenspiegel-dessau.de, Kennwort Wende. Anfragen, Anregungen und Hinweise zum Podcast gern per E-Mail an: stefan.westphal@dumont.de Produktion, Redaktion: Stefan B. Westphal, Volker Schwenke, Torsten Waschinski Bearbeitung: Torsten Waschinski Musik: Christian Hoffmann Sprecher: Hans-Jürgen Müller-Hohensee Ein Podcast der Wochenspiegel-Verlags-Gesellschaft mbH & Co. KG Delitzscher Straße 65 in 06112 Halle (Saale) Ein Unternehmen der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung Sachsen-Anhalt | DuMont

48 MIN3 d ago
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04 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - Eckhard-Bodo Elze

Teil 4 der Miniserie zum Mauerfall. Vor drei Jahrzehnten wurde die deutsch-deutsche Grenze geöffnet. Reporter Volker Schwenke spricht jetzt - 30 Jahre später - mit Menschen, die noch das geteilte Deutschland erlebt haben. Stressige Tage und Nächte hat Eckhard-Bodo Elze in der Wendezeit um 1989 erlebt. Als Kulturfunktionär im Kreis Köthen musste er für andere den Kopf hinhalten und übelste Beschimpfungen über sich ergehen lassen. Dabei war er einer derjenigen, die in Köthen den Umbruch maßgeblich mit steuerten. So gilt Elze als einer der Gründungsväter der SDP vor Ort, die später zur SPD wurde. Doch auch diese Geschichte fängt vorne an, mit dem kleinen Eckhard-Bodo, der in Porst geboren wurde und aufwuchs. Er entstammt einer alten Großbauernfamilie, die seit 1752 im Ort ansässig ist. Die Wurzeln ranken davor noch nach Klepzig. Als jüngstes von vier Kindern bezeichnet er seine Kindheit als sehr behütet. “Die Dorfjugend war eine eingeschworene Gemeinschaft”, sagt er und erinnert sich noch an “Dorfschlachten” mit den Elsdorfern. Die Kastanienschule war seine POS (Polytechnische Oberschule). Hier verbrachte er seine Schulzeit. In der Goethe-Oberschule (EOS) machte er sein Abitur mit dem er anschließend an der Technischen Hochschule (TH) in Magdeburg Schwermaschinenbau studierte und als Diplom-Ingenieur abschloss. Seit 1976 wohnt er direkt in Köthen. Von 1979 bis Mai 1989 war er Ratsmitglied für Kultur im Kreis Köthen, was dem heutigen Amtsleiter entspricht. Am 1. Mai 1989 wurde Eckhard-Bodo Elze erster Stellvertreter des Vorsitzenden des Rates des Kreises Köthen, was er bis zum 12. Februar 1990 blieb. Dann beauftragte ihn der Runde Tisch, den Vorsitz zu übernehmen. Dieses Amt übte er aus bis zur Wahl von Ulf Schindler als ersten Landrat des Landkreises Köthen. Seit seinem sechsten Lebensjahr beschäftigte sich Elze mit Kultur, im spezifischen mit Gesang. Als sechsjähriger Dreikäsehoch sang er zum ersten Mal solo auf einer Bühne. Später organisierte er Veranstaltungen. Mit neun fing die ehrenamtliche Tätigkeit im kulturellen Bereich an. Es zog sich über die Schul- und Studienzeit hin und ragte bis in die Arbeit bei Förderanlagen hinein. Als hier der Abteilungsleiter für Kultur, Sport und Ferienwesen in Rente ging, fiel die Wahl auf Elze als Nachfolger. Zum 30-jährigen Bestehen der DDR organisierte er die Estrade mit und fand sich später als Ratsmitglied im Kreis wieder. Elze baute maßgeblich die Kultur im Landkreis Köthen mit auf. Wie genau das alles ablief, wie die Wendezeit war und was er heute macht, das erzählt er ausführlich im Sachsen-Anhalt Podcast in der neuesten Episode der Miniserie “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten”. Gute Unterhaltung bei “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten“. Wer Meinungen zum aktuellen Thema oder auch Vorschläge für zukünftige Podcast-Inhalte hat, der kann diese gern (auch per Sprachnachricht) senden per E-Mail an redaktion@wochenspiegel-dessau.de, Kennwort Wende. Anfragen, Anregungen und Hinweise zum Podcast gern per E-Mail an: stefan.westphal@dumont.de Produktion, Redaktion: Stefan B. Westphal, Volker Schwenke, Torsten Waschinski Bearbeitung: Torsten Waschinski Musik: Christian Hoffmann Sprecher: Hans-Jürgen Müller-Hohensee Ein Podcast der Wochenspiegel-Verlags-Gesellschaft mbH & Co. KG Delitzscher Straße 65 in 06112 Halle (Saale) Ein Unternehmen der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung Sachsen-Anhalt | DuMont

55 MIN1 w ago
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04 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - Eckhard-Bodo Elze

03 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - René Becker

Teil 3 der Miniserie zum Mauerfall. Vor drei Jahrzehnten wurde die deutsch-deutsche Grenze geöffnet. Reporter Volker Schwenke spricht jetzt - 30 Jahre später - mit Menschen, die noch das geteilte Deutschland erlebt haben. Die Geschichte, die in dieser Folge erzählt wird, steht nach 30 Jahren wie keine andere für die Wiedervereinigung Deutschlands. Angefangen hat sie 1989, als am 9. November die innerdeutsche Grenze geöffnet wurde und die Ostdeutschen den Westen quasi überrollten. An einem jener legendären Tage setzte sich auch René Becker aus Köthen in den Zug und fuhr mit zwei Freunden nach Hamburg. Doch auch die Hansestadt platzte aus allen Nähten. Ein Radiosender half beim Vermitteln von Gastgebern. An diesem Punkt kommt Thomas Pampel ins Spiel. Er ist Hamburger und wollte damals eigentlich ein Pärchen beherbergen. Am Ende waren es die drei Köthener, mit denen er durch Hamburg zog und ihnen alles zeigte. Irgendwie brach die Verbindung aber ab. Jeder lebte sein Leben weiter, keiner hörte mehr etwas voneinander. Die Namen verschwommen im Laufe der Zeit. Da Thomas unter anderem über Know-how in der Katastrophentechnik verfügt, führte ihn zwar sein Weg infolge der verheerenden Hochwasser zwar immer mal in die Region, doch zum Kontakt mit den Köthener ist es nie gekommen. 30 Jahre Grenzöffnung war für ihn Anlass, sich auf die Suche zu begeben. Wer waren bzw. sind die drei Köthener, die bei ihm vor der Tür standen? Wird er sie ausfindig machen können? Mit Hilfe der Zeitungen in Köthen startete er einen Aufruf. Zuerst schrieb die Mitteldeutsche Zeitung darüber. Dann folgte ein Beitrag im Super Sonntag. Der Wochenspiegel hat auf seiner Internet- und Facebookseite sogar ein Video von Thomas Pampel veröffentlicht. Tatsächlich, am Montag nach der Veröffentlichung im Super Sonntag meldete sich René Becker in der Redaktion: “Ich bin einer der drei Jungs, die damals in Hamburg waren und die Sie suchen.” Der Redakteur glich noch ein paar Daten ab und stellte den Kontakt untereinander her. Es dauerte nicht lange und Thomas telefonierte 30 Jahre nach der ersten Begegnung mit René. Fernsehsender in Hamburg griffen daraufhin das Thema auf und berichteten darüber. An einem Wiedersehen wird gearbeitet, sagen beide Seiten. Reporter Volker Schwenke hat René Becker in Köthen besucht. Er ist heute Firmeninhaber von Poolbecker und erzählt im Sachsen-Anhalt Podcast seine Wendegeschichte. René verrät in der aktuellen Episode der Miniserie “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten”, welch ein Tausendsassa und Hans Dampf er eigentlich ist, aber auch, weshalb es nie einen Kontaktversuch mit Thomas gegeben hat. Gute Unterhaltung bei “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten“. Wer Meinungen zum aktuellen Thema oder auch Vorschläge für zukünftige Podcast-Inhalte hat, der kann diese gern (auch per Sprachnachricht) senden per E-Mail an redaktion@wochenspiegel-dessau.de, Kennwort Wende. Anfragen, Anregungen und Hinweise zum Podcast gern per E-Mail an: stefan.westphal@dumont.de Produktion, Redaktion: Stefan B. Westphal, Volker Schwenke, Torsten Waschinski Bearbeitung: Torsten Waschinski Musik: Christian Hoffmann Sprecher: Hans-Jürgen Müller-Hohensee Episodenfoto: Niklas Ponndorf Ein Podcast der Wochenspiegel-Verlags-Gesellschaft mbH & Co. KG Delitzscher Straße 65 in 06112 Halle (Saale) Ein Unternehmen der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung Sachsen-Anhalt | DuMont

38 MIN2 w ago
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03 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - René Becker

02 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - Ulli Schwinge

Folge 2 der Miniserie zum Mauerfall. Vor drei Jahrzehnten wurde die deutsch-deutsche Grenze geöffnet. Reporter Volker Schwenke spricht jetzt - 30 Jahre später - mit Menschen, die noch das geteilte Deutschland erlebt haben. In dieser Folge kommt Künstler Ulli Schwinge zu Wort. Ulli Schwinge nimmt kein Blatt vor den Mund! Weder als prominenter Künstler, noch als Privatmann spricht er aus, was er denkt. Vieles verarbeitet er lyrisch in seinen Liedern. So auch in seinem neuen Album “Ein paar Akkorde”, auf dem er mal nachdenklich und mal besonders ironisch alltägliche und herausstechende Lebenssituationen verarbeitet oder extra spitz aufs Korn nimmt. All das in typisch tanzbaren und einprägsamen Schwinge-Melodien. Doch der nimmermüde Musikallrounder (Singen, Texten, Komponieren) ist nicht nur in seinen Liedern ein guter Erzähler. In der Miniserie “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten” plaudert er offen aus seinem Leben als Künstler. Kein Kapitel lässt er aus. So meint er, dass er sich als noch unbekannter Kunstschaffender in der DDR wie ein Asozialer fühlte. Niemand wusste schließlich so recht etwas mit jemandem anzufangen, der hauptberuflich von der Musik lebte. Als er dann über Funk und Fernsehen plötzlich einen Namen hatte, sah das freilich anders aus. Ulli Schwinge genoss später sogar einige Privilegien und durfte für Auftritte in den Westen fahren. Von der Westgage brachte er vor allem Technik mit. Nach der Wende zerbrach für ihn seine Welt. Von einen auf den anderen Tag brachen Auftritte weg. MDR-Moderator André Holst verschaffte dem “ehemaligen DDR-Künstler” den ersten Auftritt nach dem Umbruch. Die Gage hat Ulli Schwinge übrigens bis heute noch nicht erhalten. Etwas verstimmt hat ihn auch Frank Schöbel mit einer Unterschriftenaktion für die Ostkünstler. Warum und weshalb, erfahren die Zuhörer im Podcast. Gute Unterhaltung bei “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten“. Wer Meinungen zum aktuellen Thema oder auch Vorschläge für zukünftige Podcast-Inhalte hat, der kann diese gern (auch per Sprachnachricht) senden per E-Mail an redaktion@wochenspiegel-dessau.de, Kennwort Wende. Anfragen, Anregungen und Hinweise zum Podcast gern per E-Mail an: stefan.westphal@dumont.de Produktion, Redaktion: Stefan B. Westphal, Volker Schwenke, Torsten Waschinski Bearbeitung: Torsten Waschinski Musik: Christian Hoffmann Sprecher: Hans-Jürgen Müller-Hohensee Ein Podcast der Wochenspiegel-Verlags-Gesellschaft mbH & Co. KG Delitzscher Straße 65 in 06112 Halle (Saale) Ein Unternehmen der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung Sachsen-Anhalt | DuMont

53 MIN3 w ago
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02 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - Ulli Schwinge

01 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - Arthur Krüger

Folge 1 der Miniserie zum Mauerfall. Vor 30 Jahren wurde die deutsch-deutsche Grenze geöffnet. Die friedliche Revolution machte dies möglich. Doch wie erinnern sich Menschen an diese Zeit? Reporter Volker Schwenke ist neugierig auf die Menschen im Osten. Er hat sich auf den Weg gemacht und mit Leuten gesprochen, die noch das geteilte Deutschlands erlebten und im Osten zu Hause sind. Menschen wie du und ich hat er für seine kleine Podcast-Serie „Was wäre Wende!? – Menschen im Osten“ vor sein Mikrofon bekommen. In den kommenden Wochen erzählen sie persönliche Hör-Geschichten von sich und wie sich alles von damals bis heute entwickelt hat und welche Wege sie dabei beschritten. Arthur Krüger kann eine Menge aus seinem Leben berichten. Immerhin feierte der Gröbziger Anfang September seinen 80. Geburtstag. Geboren wurde er aber nicht hier, sondern in Ostpreußen. Sechs Tage, nachdem Deutschland Polen überfallen und damit den Zweiten Weltkrieg anzettelte, erblickte der kleine Arthur in Ostpreußen das Licht der Welt. Durch den Krieg musste seine Familie flüchten. Zusammen mit seinen fünf Geschwistern, seinen Großeltern, seiner Mutter und seinem Onkel führte der Weg zunächst bis nach Köthen in die Baracken eines Aussiedlerlagers, das sich dort befand, wo heute das Kaufland steht. Von hier aus wurden alle Ankömmlinge auf die jeweiligen Orte aufgeteilt. Die Krügers kamen nach Gröbzig. Auch seine Frau ist eine Umsiedlerin, die mit ihrer Familie allerdings in Mecklenburg wohnte. Durch einen Besuch bei ihrer Oma und ihrer Tante in Gröbzig lernte sie Arthur kennen. Beide leben noch immer in dem Fuhnestädtchen. Sie gründeten hier ihre Familie und brachten sich in das gesellschaftliche Leben ein. Arthur Krüger hatte im Laufe der Zeit politische Ämter im Stadtrat inne und sorgte vor allen Dingen für die Ordnung und Sicherheit im Ort. Sein Herz aber hing an der Gartenanlage. Hier lenkte er Jahrzehnte lang die Geschicke im Vorstand und besaß selbst einen kleinen Garten, den er hegte und pflegte. Altersbedingt hat Arthur Krüger seinen Garten abgeben müssen und auch den Vorsitz in jüngere Hände gegeben. Er freut sich aber, dass ihn seine Nachfolger gebührend geehrt haben und noch immer auf gute Ratschläge von ihm bauen. Was der Gröbziger noch alles erlebt hat, wie er sich in der DDR zu helfen wusste und wie es nach der Wende weiter ging, erzählt er ausführlich im Sachsen-Anhalt Podcast in der Miniserie “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten“. Gute Unterhaltung! Wer Meinungen zum aktuellen Thema oder auch Vorschläge für zukünftige Podcast-Inhalte hat, der kann diese gern (auch per Sprachnachricht) senden per E-Mail an redaktion@wochenspiegel-dessau.de, Kennwort Wende. Anfragen, Anregungen und Hinweise zum Podcast gern per E-Mail an: stefan.westphal@dumont.de Produktion, Redaktion: Stefan B. Westphal, Volker Schwenke, Torsten Waschinski Bearbeitung: Torsten Waschinski Musik: Christian Hoffmann Sprecher: Hans-Jürgen Müller-Hohensee Ein Podcast der Wochenspiegel-Verlags-Gesellschaft mbH & Co. KG Delitzscher Straße 65 in 06112 Halle (Saale) Ein Unternehmen der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung Sachsen-Anhalt | DuMont

43 MINNOV 11
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01 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - Arthur Krüger

00 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - Volker Schwenke

Mit dieser Episode startet im Sachsen-Anhalt-Podcast eine kleine Reihe zum Mauerfall. Vor drei Jahrzehnten wurde die deutsch-deutsche Grenze geöffnet. Reporter Volker Schwenke spricht jetzt - 30 Jahre später - mit Menschen, die noch das geteilte Deutschland erlebt haben. Den Anfang macht er selber. Gemeinsam mit Reporter Stefan B. Westphal hat er in seinen Erinnerungen gegraben. Gute Unterhaltung bei der Pilotfolge von: Was wäre Wende!? - Menschen im Osten! Wer Meinungen zum aktuellen Thema oder auch Vorschläge für zukünftige Podcast-Inhalte hat, der kann diese gern (auch per Sprachnachricht) senden per E-Mail an redaktion@wochenspiegel-dessau.de, Kennwort Wende. Anfragen, Anregungen und Hinweise zum Podcast gern per E-Mail an: stefan.westphal@dumont.de Produktion, Redaktion: Stefan B. Westphal, Volker Schwenke, Torsten Waschinski Bearbeitung: Torsten Waschinski Musik: Christian Hoffmann Sprecher: Hans-Jürgen Müller-Hohensee Ein Podcast der Wochenspiegel-Verlags-Gesellschaft mbH & Co. KG Delitzscher Straße 65 in 06112 Halle (Saale) Ein Unternehmen der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung Sachsen-Anhalt | DuMont

49 MINNOV 4
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00 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - Volker Schwenke

Selbermacher Kreativmarkt Halle 2019

Stöbern und Ausprobieren war das Motto des Selbermacher-Kreativmarkts bei der Mitteldeutschen Zeitung (MZ) in Halle. Hunderte Gäste nutzten die Gelegenheit, den „Selbermachern“ über die Schulter zu schauen, an einem Workshop teilzunehmen oder ein Schmuckstück für die heimischen vier Wände zu erwerben. Die Reporter Stefan B. Westphal und Chris Luzio Schönburg haben sich für den Sachsen-Anhalt Podcast ins Getümmel gestürzt und mit Besuchern und Händlern gesprochen. Anfragen, Anregungen und Hinweise zum Podcast gern per E-Mail an: stefan.westphal@dumont.de Produktion, Redaktion: Stefan B. Westphal, Chris Luzio Schönburg, Torsten Waschinski Bearbeitung: Torsten Waschinski Musik: Christian Hoffmann Sprecher: Hans-Jürgen Müller-Hohensee Ein Podcast der Wochenspiegel-Verlags-Gesellschaft mbH & Co. KG Delitzscher Straße 65 in 06112 Halle (Saale) Ein Unternehmen der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung Sachsen-Anhalt | DuMont

27 MINNOV 3
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Selbermacher Kreativmarkt Halle 2019

Digitalisierung an Schulen - 0101 Generation Dessau

Eine Podcast-Serie mit Christian Hoffmann. Große und interaktive Bildschirme anstatt herkömmliche Tafeln mit Kreide? Klassenbücher weichen Tablets? Wie wird der Unterricht der nächsten Generationen aussehen? Am Beispiel des Gymnasiums Philanthropinum in Dessau folgt Christian Hoffmann den Spuren der Digitalisierung. Der 17-Jährige Mosigkauer ist im Abiturjahrgang und wird sich in sechs Folgen des Sachsen-Anhalt-Podcasts mit der Zukunft der Jugend aus Dessauer Sicht beschäftigen. Einmal monatlich schneidet Christian Hoffmann dabei Themengebiete an wie das Umweltbewusstsein der Dessauer, das kulturelle Angebot, das Freizeitangebot für die Stadtjugend und vieles mehr. Hoffmann dokumentiert jeweils den aktuellen Ist-Zustand und ergründet Lösungen und Entwicklungen. Kompetente Gesprächspartner geben ihre Ein- und Ausblicke zur jeweiligen Thematik und teilen ihre Gedanken mit den Hörern. In der aktuellen Sendung nimmt der Gymnasiast den Unterricht unter die Lupe. Dabei geht es weniger um inhaltliche Fragen, sondern vielmehr um das analoge bzw. digitale Arbeiten von Schülern und Lehrern. Angesprochen wird unter anderem auch der Digitalpakt Schule. Astrid Bach, die Schulleiterin des Philanthropinums, schildert im Podcast ihre Sichtweise zum digitalen Schulzeitalter. Überdies kommen Schüler zu Wort, die – wie Christian selbst – bereits auf Hefter verzichten und stattdessen fast alles mit dem IPad notieren. Wer Meinungen zum aktuellen Thema oder auch Vorschläge für zukünftige Podcast-Inhalte hat, der kann diese gern (auch per Sprachnachricht) senden per E-Mail an redaktion@wochenspiegel-dessau.de, Kennwort Podcast Hoffmann. Anfragen, Anregungen und Hinweise zum Podcast gern per E-Mail an: stefan.westphal@dumont.de Produktion, Redaktion: Christian Hoffmann, Stefan B. Westphal, Torsten Waschinski Bearbeitung: Christian Hoffmann, Torsten Waschinski Musik: Christian Hoffmann Sprecher: Christian Hoffmann, Hans-Jürgen Müller-Hohensee Ein Podcast der Wochenspiegel-Verlags-Gesellschaft mbH & Co. KG Delitzscher Straße 65 in 06112 Halle (Saale) Ein Unternehmen der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung Sachsen-Anhalt | DuMont

27 MINOCT 24
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Digitalisierung an Schulen - 0101 Generation Dessau

Harzer Wandernadel - Unser Land - Stempeljagd im Harz

Schon Deutschlands erster Bundespräsident Theodor Heuss wusste: „Der Sinn des Reisens ist es, an ein Ziel zu kommen, der Sinn des Wanderns ist es, unterwegs zu sein.“ In Sachsen-Anhalt lädt insbesondere der Harz zu ausgedehnten Wanderungen ein. Dabei locken sogar kleine Belohnungen die fleißige Wandersmänner und -frauen: die Harzer Wandernadel. An 222 Stellen können die Besucher einen Stempel in ihr Sammelheft drücken. Zwischen 60.000 und 70.000 Hefte gehen jährlich in Touristeninformationen oder an Sehenswürdigkeiten über die Theke, über 6.200 Wandersleute haben bereits alle Stempel gesammelt und dürfen sich Wanderkaiser nennen, einige inzwischen mehrfach. Klaus Dumeier ist der Kopf des Ganzen. Der Vorstandsvorsitzende des zuständigen Vereins „Gesund älter werden im Harz“ in Blankenburg weiß, dass das Mittelgebirge nicht nur im Frühjahr und Sommer seinen Reiz hat, sondern auch während der Laubfärbung und wenn die weißen Flocken die Landschaft und die Bäume wie Zuckerguss überziehen. Gemeinsam mit Reporter Stefan B. Westphal hat sich Klaus Dumeier in einer Sendung für den Sachsen-Anhalt-Podcast über die Anfänge der Wandernadel und die daran geknüpfte Erfolgsgeschichte unterhalten. Dumeier berichtet unter anderem davon, dass nicht alle von Anfang an „Fan“ der Wandernadel waren. So verlangte anfangs ein Gastwirt den Stempelkasten von seiner Gastwirtschaft zu verlegen. Das haben die Wanderfreunde auch getan. Die Wandernadel gibt es heute noch, die Gastwirtschaft nicht mehr. Ebenso erzählt Klaus Dumeier von einem zornigen Engländer der sich beschwerte, weil es zur Verleihung seiner Wandernadel keine Zeremonie mit Musik und großem Tamtam gab. Neben den „klassischen“ 222 Stempelorten für den regulären Wanderpass gibt es zwischenzeitlich zahlreiche Sonderhefte, wie über Goethe im Harz, den Hexenstieg oder die Klöster. Anfragen, Anregungen und Hinweise zum Podcast gern per E-Mail an: stefan.westphal@dumont.de Produktion, Redaktion: Stefan B. Westphal, Torsten Waschinski Bearbeitung: Torsten Waschinski Foto: Torsten Waschinski Musik: Christian Hoffmann Sprecher: Stefan B. Westphal, Hans-Jürgen Müller-Hohensee Ein Podcast der Wochenspiegel-Verlags-Gesellschaft mbH & Co. KG Delitzscher Straße 65 in 06112 Halle (Saale) Ein Unternehmen der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung Sachsen-Anhalt | DuMont

25 MINOCT 11
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Harzer Wandernadel - Unser Land - Stempeljagd im Harz

Hitproduzenten Stereoact im Gespräch - Christophs Musiksommer 005

Von Christoph Sakwerda: Für die letzte Ausgabe meiner Rubrik „Christophs Musiksommer“ habe ich mich mit „Stereoact“ getroffen. Das DJ-Duo sind Rico und Sebastian. Sie erreichten vor allem durch den Hit-Erfolg von „Die immer lacht“ die nationale Spitze. Daraufhin folgten Dreifach-Platin, Siebenfach-Gold und Diamant-Auszeichnungen sowie dreifache Echo-Nominierungen und millionenfach geklickte Videos. Viele weitere Hits wie „Nummer Eins“ oder „Bis ans Ende dieser Welt“ verschafften den beiden DJs aus dem Erzgebirge eine riesige Bekanntheit. Seitdem touren sie durchs Land, spielen unzählige Auftritte, sind auf gefühlt jedem Radiosender zu hören und nehmen mit jeder Singleveröffentlichung einen Platz in den offiziellen Deutschen Singlecharts ein. Ein unbeschreiblicher Werdegang machte die beiden sympathischen DJs zum Erfolgsduo unter dem Namen „Stereoact“. Wir legten direkt mit unserem Interview los und die Jungs erzählten mir von ihrem musikalischen Werdegang und den A...

11 MINAUG 20
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Hitproduzenten Stereoact im Gespräch - Christophs Musiksommer 005
hmly
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