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Tagesgespräch

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

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Das Tagesgespräch beobachtet die Welt aus einem wirtschaftspolitischen, kulturpolitischen oder gesellschaftspolitischen Blickwinkel. Im Tagesgespräch wird das Thema des Tages diskutiert und vertieft.

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Willy Benz: «Cheops ist typisch Schweiz: klein und präzise»

Die kleine Schweiz fliegt in der Raumfahrt gerne vorne mit. Am 17. Dezember startet die Cheops-Mission unter der Leitung von Willy Benz von der Universität Bern. Vorher reist er aber nach Stockholm und begleitet seine Kollegen bei der Nobelpreisübergabe – zuerst ist er jetzt Gast im «Tagesgespräch». Wer etwas, das aussieht wie eine zu gross geratene Waschmaschine ins All schicken will, braucht Geduld, Überzeugung, Wissen, Verbündete und natürlich Geld. Willy Benz, Astrophysiker an der Universität Bern, hat dies geschafft – und so hat die Schweiz ihre erste eigene Weltraummission. Cheops heisst sie und möchte halten, was der Name verspricht: mitarbeiten an einem Weltraumwunder. Sie will Planeten unter die Lupe nehmen, auf denen allenfalls ausserhalb unseres Sonnensystems Leben möglich wäre. Seit Jahren tüftelt Benz an diesem Satelliten mit Weltraumteleskop, von dem er jedes Detail kennt. Oder fast jedes. Willy Benz ist Gast im «Tagesgespräch» bei Karoline Arn 100 Millionen kostet dieses Unterfangen insgesamt, 33 davon zahlt die Schweiz, zehn andere Länder beteiligen sich ebenfalls. In 700 Kilometern Entfernung zur Erde soll der Satellit Cheops seine Bahnen ziehen, im Visier hat er Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems, die allenfalls für Leben geeignet sein könnten. Diese Mission ist ein Höhepunkt der schweizerischen Planetenforschung, die fast gleichzeitig mit dem Start von Cheops auch mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wird, den zwei Schweizer Forscher erhalten. Willy Benz ist zur Preisverleihung in Stockholm auch eingeladen: «Ich wünschte mir, die Geschenke wären etwas besser über die Jahre verteilt, jetzt kommen zwei grosse gerade zusammen – wir nehmen sie aber gerne.»

26 MIN5 h ago
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Willy Benz: «Cheops ist typisch Schweiz: klein und präzise»

Elisabeth Oberzaucher: «Wer versteht, kann etwas ändern.»

Biologie oder Gesellschaft – was prägt die Menschen und wie? Warum wird immer die Frage nach den Unterschieden der Geschlechter gestellt – und wie wichtig sind sie? Elisabeth Oberzaucher studierte Zoologie, bevor sie Verhaltensbiologin – und Kabarettistin wurde. Sie ist Gast im Tagesgespräch. «Männerschnupfen» steht im Moment auf Plakatwänden, auf dem Bild liegt ein leidender Mann auf dem Sofa, die Frau sitzt daneben und verdreht die Augen. Ein Produkt verspricht, das Drama zu verkürzen. Typisch Mann, typisch Frau: Von diesen Stereotypen lebt nicht nur die Werbung, auch vielen Kabarett-Nummern würden die Pointen fehlen, könnte man sie nicht bemühen. Doch was ist typisch Mann, typisch Frau? Elisabeth Oberzaucher, Verhaltensbiologin an der Universität Wien, will ergründen, wo die Unterschiede der Geschlechter wirklich liegen. Denn nur wer verstehe, wie wir Menschen funktionieren, könne auch etwas ändern. In der Geschichte habe die Biologie bisher vor allem dazu gedien...

26 MIN1 d ago
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Elisabeth Oberzaucher: «Wer versteht, kann etwas ändern.»

Guntram Wolffs Gedanken zur Zukunft Europas

Europa ist nicht in Form: Die Wirtschaft schwächelt, die Verschuldung steigt ins Unermessliche, der Brexit und die Migrationsfrage sorgen für Verunsicherung. Wie also solls weitergehen? Guntram Wolff von der Brüsseler Denkfabrik Bruegel sucht im «Tagesgespräch» bei Marc Lehmann nach Antworten. Da sind einerseits die hausgemachten Probleme. Aber andererseits belastet auch das globale Umfeld die Zukunft Europas. Der Handelsstreit mit den USA, Chinas Kaufwut und Machthunger, die Konflikte mit Russland und der Türkei – es brodelt an allen Fronten. Wie findet Europa den Weg aus dieser Enge und wie könnte der Aufbruch aussehen? Darüber wird ab heute am prominent besetzen Europa Forum in Luzern diskutiert. Und darüber macht sich der deutsche Ökonom Guntram Wolff Gedanken. Er ist Direktor des einflussreichen Thinktanks Bruegel in Brüssel, berät Regierungen und Parlamente und publiziert regelmässig in den weltweit führenden Finanzmedien. Guntram Wolff ist in Luzern Gast von M...

26 MIN2 d ago
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Guntram Wolffs Gedanken zur Zukunft Europas

Zwei von 200 und neu: Jacqueline de Quattro und Kilian Baumann

Weiblicher und grüner ist das Parlament – und ein Drittel ist neu: Wie ist es für die Waadtländer Regierungsrätin Jacqueline de Quattro, statt den Kanton zu führen, nun eine von 200 zu sein – und wie fühlt sich der Sohn von Nationalratseltern nun selber im Rat? Die Antworten im Tagesgespräch. So viele waren es noch nie, die neu ins nationale Parlament einzogen. Es waren auch noch nie so viele Frauen, es waren auch noch nie so viele Grüne. Ist es ein Gewinn, da nun die neuen Ideen nur so fliessen? Oder ist es gar eine Gefahr, da so viel Know-how mit den Nichtgewählten und den Abgetretenen weggefallen ist? Wie sehen das die neue Nationalrätin Jacqueline de Quattro und der neue Grüne Nationalrat Kilian Baumann? Bereits die erste Session ist gefüllt mit wichtigen Themen, wie konnten sich die beiden in diesen sechs Wochen so vorbereiten, damit sie dort mitreden können, wo es wichtig ist? Welche Haltung haben sie zu den anstehenden Themen wie Klimapolitik, EU-Rahmenabkommen...

26 MIN3 d ago
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Zwei von 200 und neu: Jacqueline de Quattro und Kilian Baumann

Sebastian Ramspeck zum Stabwechsel in der EU

Nach fünf Jahren tritt heute die Führung der EU ab. Die Nachfolger stehen bereits in den Startlöchern. Doch für die neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist es ein holpriger Start mit Verzögerung. Im «Tagesgespräch» ordnet SRF-EU-Korrespondent Sebastian Ramspeck die Ausgangslage ein. Es kommt fast so etwas wie Wehmut auf in Brüssel: Heute verabschiedet sich die Führung der Europäischen Union. Am Sonntag übernimmt die neue EU-Führung unter der Leitung von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen offiziell die Amtsgeschäfte. Am Mittwoch hatte das Europa-Parlament die Kommissionsmitglieder offiziell gewählt. Doch der Start lief alles andere als reibungslos. Drei Kommissionsmitglieder waren beim Nominierungsverfahren im Parlament durchgefallen, von der Leyen musste neue Personen nachnominieren und kann ihre Arbeit erst einen Monat später als geplant aufnehmen. Ein erster Vorgeschmack auf ein schwierigeres Verhältnis zwischen Kommission und Parlame...

26 MIN6 d ago
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Sebastian Ramspeck zum Stabwechsel in der EU

Samir und die Bürden der Exil-Iraker

«Baghdad in my shadow» - so heisst der neue Film des Schweizer Regisseurs Samir, der heute in den Kinos anläuft. Darin werden die Tabus der islamischen Welt offen angesprochen: Gottlosigkeit, die Unterdrückung der Frau, Homosexualität. Was Samir mit dem Film bezweckt, erklärt er im «Tagesgespräch». «Baghdad in my shadow» verknüpft die Schicksale von Exil-Irakern in London zu einem packenden Thriller. Der Film will gezielt auch ein arabisches Publikum ansprechen und es ermuntern, offen über die Tabus zu reden. Für die im Irak lebenden Schauspieler ist das aber nicht ohne Risiko, was auch Samir vor Probleme stellt. Mit dem Film stellt sich der in Bagdad geborene Schweizer Filmemacher auch seiner Vergangenheit. Irak, das Land, das nie zur Ruhe kommt, lässt ihn nicht los. Mit Sorge blickt er auch auf die gegenwärtigen Unruhen, die das Land an Euphrat und Tigris erschüttern. Samir ist Gast von Marc Lehmann.

26 MIN1 w ago
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Samir und die Bürden der Exil-Iraker

Jürg Schlup: «Es ist Zeit für eine neue Person an der FMH-Spitze»

Der Präsident der Ärztevereinigung FMH, Jürg Schlup, tritt im Frühjahr nicht mehr zur Wahl an, wie er gegenüber Radio SRF bestätigt. Nach acht Jahren brauche es an der FMH-Spitze frischen Wind und eine neue Person, sagt Schlup im «Tagesgespräch». Acht Jahre als oberster Arzt der Schweiz sind genug: Jürg Schlup wird im Frühling nicht mehr zur Wahl als Präsident der Ärztevereinigung FMH antreten, wie er gegenüber Radio SRF bestätigt. Das Präsidium der Ärztevereinigung koste viel Energie. Vor der anstehenden Wiederwahl im Mai sei er deshalb zum Schluss gekommen, dass nun Zeit für frischen Wind und eine neue Person sei. Jürg Schlup wurde 2012 zum FMH-Präsidenten gewählt. Zuvor hatte der 64-jährige während mehr als 20 Jahren als Hausarzt eine Praxis im bernischen Zollikofen geführt. Wie gut ist es ihm als FMH-Präsident gelungen, den Zusammenhalt innerhalb der Ärztinnen und Ärzte zu stärken? Was sagt er zu den «Abzocker»-Vorwürfen an die Adresse der Ärzte? ...

27 MIN1 w ago
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Jürg Schlup: «Es ist Zeit für eine neue Person an der FMH-Spitze»

Marcel Kreber löscht den Schweizern den Durst

Die Schweiz – ein Bierland? Im europäischen Vergleich wird hierzulande noch immer recht wenig Bier getrunken. Aber die Zahl der Kleinbrauereien explodiert, Spezialbiere sind im Trend. Wann ist der Zenit erreicht?, fragt Marc Lehmann im «Tagesgespräch» den obersten Schweizer Bierbrauer Marcel Kreber. Der Bierausstoss der Schweizer Brauereien nimmt zu, die Vielfalt wird grösser, das Importbier befindet sich auf dem Rückzug. Etabliert sich in der Schweiz gerade eine neue Bierkultur? Die Zahlen deuten jedenfalls auf Wachstum hin, und die Euphorie über die vielen Spezialitätenbiere, die im Monatsrhythmus neu auf den Markt kommen, ebbt nicht ab. Aber irgendwann wird sich eine Flurbereinigung einstellen, zumal die Grossen der Branche nach wie vor sehr dominant auftreten. Das «Tagesgespräch» nimmt die heutige Jahresmedienkonferenz des Schweizer Brauerei-Verbands zum Anlass, um mit dessen Direktor den Biermarkt Schweiz auszuleuchten. Marcel Kreber steht seit zehn Jahren an der Ve...

24 MIN1 w ago
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Marcel Kreber löscht den Schweizern den Durst

Herbert Gruenwald über Rumänien nach der Präsidentenwahl

Das rumänische Wahlvolk hat den Präsidenten bestätigt: Amtsinhaber Klaus Johannis darf weitere fünf Jahre an der Spitze des siebtgrössten EU-Landes verbleiben. Zum Glück für die demokratische Entwicklung Rumäniens, meint der Bukarester Journalist Herbert Gruenwald im Tagesgespräch bei Marc Lehmann. Der Wahlsieg fiel eindeutig aus: Amtsinhaber Klaus Johannis hat seine sozialdemokratische Herausforderin Viorica Dancila mit fast zwei Dritteln der Stimmen geschlagen. Damit steht weiter ein Mann aus der winzigen deutschsprachigen Minderheit an der Spitze des 20-Millionen-Einwohner-Landes. Johannis Bilanz der ersten fünf Präsidentschaftsjahre fällt durchzogen aus: Zwar hat er den korrupten Sozialdemokraten in der Regierung die Stirn geboten und verhindert, dass griffige Antikorruptionsgesetze abgeschwächt werden. Andererseits ist es ihm nicht gelungen, als Leaderfigur wahrgenommen zu werden und sein Land verstärkt auf die Europakarte zu setzen. Rumänien gilt nach wie vor al...

28 MIN1 w ago
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Herbert Gruenwald über Rumänien nach der Präsidentenwahl

Markus Ritter und die Bauern im neuen Parlament

Die Klimawahl vom Oktober macht den Bauern zu schaffen: Der politische Druck, umweltfreundlich produzieren zu müssen, wird steigen. Wie wollen die Landwirte damit umgehen? Bauernverbandspräsident Markus Ritter nimmt im «Tagesgespräch» bei Marc Lehmann Stellung. Trinkwasserinitiative, Pestizidverbotsinitiative, Initiative gegen Massentierhaltung – die Landwirtschaft steht im öffentlichen Fokus. Und die Bauern müssen sich rechtfertigen, um nicht als Sündenbocke hingestellt zu werden für alles, was im Umweltbereich falsch läuft. Das grüner gewordene Parlament wird den Bauern künftig noch besser auf die Finger schauen und eine umweltfreundliche und klimaschonende Landwirtschaft einfordern. Werden die Zeiten für sie härter? Und welche Möglichkeiten bieten sich ihnen bei den kleinräumigen Schweizer Produktionsverhältnissen? Ist Bio die einzige Lösung? Am Tag nach der Delegiertenversammlung des Schweizer Bauernverbands wirft dessen Präsident, der St. Galler CVP-National...

27 MIN1 w ago
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