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Passage

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

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Die Sendung Passage steht für radiophone Exzellenz auf SRF 2 Kultur. Hier verbinden sich Wort und Musik, Ton und Stille.Passagen berühren, verführen, informieren: mit dem präzise gebauten Feature, mit dem packenden Porträt, mit dem aufschlussreichen Interview. Die drei tragenden Elemente der Passage sind Musik, Storytelling und Tondokumente.

Latest Episodes

Toubab Tangal * – die Band von Veronika Stalder besucht den Senegal

Kulturaustausch der besonderen Art- die Schweizer Band Veronikas Ndiigo auf Tournee in Senegal. Herausgekommen ein auf den ersten Blick ungewöhnliches Unterfangen mit einigen musikalischen Nebeneffekten. Im April dieses Jahr ging die Schweizer Band Veronikas Ndiigo auf Tournee durch den Senegal. Eines der Bandmitglieder, der senegalesische Sänger und Koraspieler Moussa Cissokho, hatte die Gruppe, bei der er in Europa mitspielt, zu sich nach Hause eingeladen – im wahrsten Sinn des Wortes. Sieben Konzerte in vierzehn Tagen, ein Leben in einer echt afrikanischen Umgebung und unzählige musikalische Begegnungen waren die Folge. Eric Facon war mit dem Tontechniker Darren Hayne bei der Tournee dabei. (*Toubab Tangal heisst «Fremder, Süssigkeit»)

55 MIN3 days ago
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Toubab Tangal * – die Band von Veronika Stalder besucht den Senegal

«Wort, Klang, Bild: Lyrik im Gespräch»

Lyrik und Musik treffen sich: Gäste von Felix Schneider sind die Lyrikerin Ingrid Fichtner und der Komponist Alfred Zimmerlin. Ingrid Fichtner und Alfred Zimmerlin zeichnen nicht nach, was es schon gibt, sondern erfinden neue Welten. In der Passage kommen sie zusammen, um Gedichte und Musik zu hören und zu besprechen. Im Zentrum stehen Gedichte von Ingrid Fichtner und Emily Dickinson sowie Auszüge aus der Komposition «Seasons, Moon, and Memory» von Alfred Zimmerlin. Als Höhepunkt werden Alfred Zimmerlin, Cello, und Ingrid Fichtner, Wort, miteinander live improvisieren.

56 MIN1 weeks ago
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«Wort, Klang, Bild: Lyrik im Gespräch»

Das Universum des Pedro Almodóvar - Im Labyrinth der Leidenschaften

Seine Filme handeln von Junkies und Nonnen, Huren, Transvestiten und Transsexuellen. In seinem neuesten Film «Leid und Herrlichkeit», blickt Pedro Almodóvar, Spaniens berühmtester Regisseur der Gegenwart, auf sein eigenes Leben zurück. Das ist im Jahr seines 70. Geburtstag durchaus passend. Pedro Almodóvars Filme sind opulent, experimentierfreudig und voller tragikomischer Schicksale. Gesellschaftliche Konventionen werden hinweggefegt, Geschlechterrollen sind einzig der Leidenschaft unterworfen. Zugleich spiegelt Almodóvars Werk die kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung Spaniens wider – von der schrillen «Movida Madrileña» der späten 70er bis zu den Jahren der wirtschaftlichen und politischen Krise des Landes nach 2008.

55 MIN2 weeks ago
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Das Universum des Pedro Almodóvar - Im Labyrinth der Leidenschaften

Cod.Act – Maschinenmusikkunst aus La Chaux-de-Fonds

Die Brüder André und Michel Décosterd hatten keinen Plan, aber instinktiv Radikales im Sinn, als sie vor 20 Jahren in La Chaux-de-Fonds begannen, nach einer künstlerischen Sprache zu suchen. Mit ihrem Label Cod.Act fanden sie das: die Synthese zwischen Klang, Installation und Bewegung. Cod.Act interessiert sich dafür, wie Sounds im wechselseitigen Dialog mit Maschinen mutieren. Wie die Maschinen sozusagen selbst Klang werden. André Décosterd erfindet den Sound am Computer. Michel Décosterd baut die Maschinen dazu. Cod.Act – die den Schweizer Musikpreis 2019 erhalten haben - forschen auf der Achse von Körperlichkeit und Entkörperlichung, verschränken Physik mit Kunst, jonglieren Wissenschaft mit Humor. «Passage» spürt der Maschinenmusikkunst von Cod.Act nach und dokumentiert, wie ihre neuste Installation entsteht.

56 MIN3 weeks ago
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Cod.Act – Maschinenmusikkunst aus La Chaux-de-Fonds

Clara ohne Schumann: Ein modernes Leben mit Musik

Clara Schumann ist vor allem als Gattin des berühmten Komponisten Robert Schumann bekannt. Doch er stirbt früh; Clara überlebt ihn um 40 Jahre. Wie meistert sie ihr Leben als Konzertpianistin, gefragte Klavier-Pädagogin und alleinerziehende Mutter von sieben Kindern? Im 19. Jhd. sind die Rollen klar verteilt: der Mann übt einen Beruf aus, die Frau kümmert sich um Haushalt und Kinder. Clara Schumann aber geht unbeirrt ihren eigenen Weg. Statt sich wiederzuverheiraten, wird sie zur Familienmanagerin: für ihre sieben Kinder sucht sie einen Internatsplatz, während sie auf Konzerttourneen Geld verdient. Dort spielt sie die Kompositionen ihres Mannes und hält sein Erbe hoch. Als Klavier-Pädagogin erhält sie in Frankfurt a.M. als eine der ersten Frauen eine Festanstellung am Konservatorium – ihre Schülerinnen und Enkel-Schüler prägen unser Musikleben bis heute.

60 MINSEP 14
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Clara ohne Schumann: Ein modernes Leben mit Musik

Tibet - Verlorene Heimaten

Die Ausstellung «Karte – Spur – Begegnung. Die Tibet-Sammlungen von Heinrich Harrer und Peter Aufschnaiter» im Völkerkundemuseum Zürich wurde rege besucht – auch von Exiltibeter und -tibeterinnen. Wie fühlt es sich an, wenn man die verlorene Heimat im Museum vorgestellt bekommt? 1959 wurde Tibet endgültig zur chinesischen Provinz und musste jegliche Hoffnung auf Eigenständigkeit aufgeben. Für die Tibeter und Tibeterinnen war es eine traumatische Geschichte. Viele starben oder flohen nach Indien – später von dort in die Schweiz. Was erkennen Ausstellungsbesucherinnen und Besucher mit Wurzeln im Tibet? Was berührt – was irritiert? Maya Brändli hat fünf Menschen aus unterschiedlichen Generationen zu einem Rundgang durch die Ausstellung eingeladen und dabei tiefe Einblicke erhalten in fünf ähnliche und doch so unterschiedliche Lebenswelten.

55 MINSEP 7
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Tibet - Verlorene Heimaten

«Beyond ‘Rule Britannia’ – Henry Wood zum 150. Geburtstag»

19.59 Uhr. Vollkommen unbewegt steht ein bärtiger Mann in den Kulissen, den Blick konzentriert auf seine Taschenuhr gerichtet. Punkt 20 Uhr schiebt er energisch den Samtvorhang beiseite, schreitet vors Orchester und hebt den Taktstock: Zeichen fürs Publikum, sich zu erheben, um «the national anthem» zu singen, same procedure, almost every night Inzwischen werden die sogenannten «BBC-Proms» längst nicht mehr durch ein gemeinsames Singen von «God save the queen/king» eröffnet; aber der Erfolg der ältesten und grössten Konzertreihe der Welt lebt noch immer von Ritualen und Gedanken ihres Gründers Henry Wood: ein Maximum an Qualität für ein Minimum an Disponibilität. Oft kopiert, selten erreicht, dieses Konzept der Niederschwelligkeit: Klassik für alle! Und alle Jahre wieder wandert die Büste des Prom-Gründers Sir Henry wie ein rohes Ei verpackt aus den Archiven der Royal Academy of Music auf die Bühne der Royal Albert Hall. Ob ihm diesmal, zum 150., bei der weltberühmten «Last night» ein Mitglied der Royal Family den Kranz umlegen wird?

55 MINAUG 24
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«Beyond ‘Rule Britannia’ – Henry Wood zum 150. Geburtstag»

Martha Nussbaum - Philosophin für mehr Gerechtigkeit

Die amerikanische Philosophin Martha Nussbaum gehört zu den grossen Namen ihrer Disziplin. Als politische Philosophin und Ethikerin knüpft sie an die sehr einflussreiche Theorie der Gerechtigkeit von John Rawls an und fragt, wie diese heute sinnvoll weiterentwickelt werden kann. Martha Nussbaum fasst bei Ihren Überlegungen beonders die Anliegen von Frauen, Behinderten, aber auch von anderen Ethnien ins Auge. Es passt zu ihrem Plädoyer für mehr Gerechtigkeit, dass sich Martha Nussbaum auch stark in der aktuellen Bildungspolitik engagiert. Mit «Not for Profit» hat sie vor Jahren eine vielbeachtete Kampfschrift für die Stärkung der Geisteswissenschaften vorgelegt. Erstausstrahlung: 3. Februar 2012.

56 MINAUG 17
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Martha Nussbaum - Philosophin für mehr Gerechtigkeit

Irène Schweizer – Aus Liebe zum Jazz

Irène Schweizer verliebt sich mit 12 in den Jazz, als sie eine Studentenband proben hört im Schaffhauser Gasthof, in dem sie aufwächst. Seither erobert sie diese Musik mit kompromisslosem Einsatz. Nach dem Vorbild des unbändigen Jazzpianisten Cecil Taylor haut Irene Schweizer in die Tasten, nimmt blaue Flecken an den Unterarmen in Kauf. Sie ist vorne mit dabei, als der europäische Jazz von einer eingeschworenen Szene neu erfunden wird, nimmt als erste Pianistin Europas Solo-Platten auf. Vierzig Jahre her sind diese Premieren. In den Jahrzehnten danach spielt Irène Schweizer in vielen Konstellationen und entwickelt eine sanftere Spielweise. Erstausstrahlung: 14. September 2018

58 MINAUG 10
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Irène Schweizer – Aus Liebe zum Jazz

Eva jenseits vom Paradies - Eva-Maria Hagen

Sie ist Schauspielerin, Sängerin und Malerin. Und sie hat als Jahrhundertzeugin Dinge erlebt, die heute schon fast unvorstellbar sind: Nationalsozialismus und Krieg in Deutschland, den Einmarsch der Russen, die Vertreibung aus den Ostgebieten, die frühe DDR, den Rauswurf und den Neuanfang im Westen. Eva-Maria Hagen, die Mutter von Nina Hagen und die langjährige Lebenspartnerin von Protestsänger Wolf Biermann ist inzwischen 85 Jahre alt und noch immer aktiv. Michael Luisier hat die «irdische Mutter der göttlichen Nina», wie Biermann sie nennt, 2014 in Hamburg besucht und zeichnet in einem Porträt das intensive und vielfältige Leben der Künstlerin nach. Erstausstrahlung: 14. November 2014

54 MINAUG 3
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Eva jenseits vom Paradies - Eva-Maria Hagen

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Toubab Tangal * – die Band von Veronika Stalder besucht den Senegal

Kulturaustausch der besonderen Art- die Schweizer Band Veronikas Ndiigo auf Tournee in Senegal. Herausgekommen ein auf den ersten Blick ungewöhnliches Unterfangen mit einigen musikalischen Nebeneffekten. Im April dieses Jahr ging die Schweizer Band Veronikas Ndiigo auf Tournee durch den Senegal. Eines der Bandmitglieder, der senegalesische Sänger und Koraspieler Moussa Cissokho, hatte die Gruppe, bei der er in Europa mitspielt, zu sich nach Hause eingeladen – im wahrsten Sinn des Wortes. Sieben Konzerte in vierzehn Tagen, ein Leben in einer echt afrikanischen Umgebung und unzählige musikalische Begegnungen waren die Folge. Eric Facon war mit dem Tontechniker Darren Hayne bei der Tournee dabei. (*Toubab Tangal heisst «Fremder, Süssigkeit»)

55 MIN3 days ago
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56 MIN1 weeks ago
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55 MIN2 weeks ago
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56 MIN3 weeks ago
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Clara Schumann ist vor allem als Gattin des berühmten Komponisten Robert Schumann bekannt. Doch er stirbt früh; Clara überlebt ihn um 40 Jahre. Wie meistert sie ihr Leben als Konzertpianistin, gefragte Klavier-Pädagogin und alleinerziehende Mutter von sieben Kindern? Im 19. Jhd. sind die Rollen klar verteilt: der Mann übt einen Beruf aus, die Frau kümmert sich um Haushalt und Kinder. Clara Schumann aber geht unbeirrt ihren eigenen Weg. Statt sich wiederzuverheiraten, wird sie zur Familienmanagerin: für ihre sieben Kinder sucht sie einen Internatsplatz, während sie auf Konzerttourneen Geld verdient. Dort spielt sie die Kompositionen ihres Mannes und hält sein Erbe hoch. Als Klavier-Pädagogin erhält sie in Frankfurt a.M. als eine der ersten Frauen eine Festanstellung am Konservatorium – ihre Schülerinnen und Enkel-Schüler prägen unser Musikleben bis heute.

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19.59 Uhr. Vollkommen unbewegt steht ein bärtiger Mann in den Kulissen, den Blick konzentriert auf seine Taschenuhr gerichtet. Punkt 20 Uhr schiebt er energisch den Samtvorhang beiseite, schreitet vors Orchester und hebt den Taktstock: Zeichen fürs Publikum, sich zu erheben, um «the national anthem» zu singen, same procedure, almost every night Inzwischen werden die sogenannten «BBC-Proms» längst nicht mehr durch ein gemeinsames Singen von «God save the queen/king» eröffnet; aber der Erfolg der ältesten und grössten Konzertreihe der Welt lebt noch immer von Ritualen und Gedanken ihres Gründers Henry Wood: ein Maximum an Qualität für ein Minimum an Disponibilität. Oft kopiert, selten erreicht, dieses Konzept der Niederschwelligkeit: Klassik für alle! Und alle Jahre wieder wandert die Büste des Prom-Gründers Sir Henry wie ein rohes Ei verpackt aus den Archiven der Royal Academy of Music auf die Bühne der Royal Albert Hall. Ob ihm diesmal, zum 150., bei der weltberühmten «Last night» ein Mitglied der Royal Family den Kranz umlegen wird?

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Irène Schweizer verliebt sich mit 12 in den Jazz, als sie eine Studentenband proben hört im Schaffhauser Gasthof, in dem sie aufwächst. Seither erobert sie diese Musik mit kompromisslosem Einsatz. Nach dem Vorbild des unbändigen Jazzpianisten Cecil Taylor haut Irene Schweizer in die Tasten, nimmt blaue Flecken an den Unterarmen in Kauf. Sie ist vorne mit dabei, als der europäische Jazz von einer eingeschworenen Szene neu erfunden wird, nimmt als erste Pianistin Europas Solo-Platten auf. Vierzig Jahre her sind diese Premieren. In den Jahrzehnten danach spielt Irène Schweizer in vielen Konstellationen und entwickelt eine sanftere Spielweise. Erstausstrahlung: 14. September 2018

58 MINAUG 10
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Sie ist Schauspielerin, Sängerin und Malerin. Und sie hat als Jahrhundertzeugin Dinge erlebt, die heute schon fast unvorstellbar sind: Nationalsozialismus und Krieg in Deutschland, den Einmarsch der Russen, die Vertreibung aus den Ostgebieten, die frühe DDR, den Rauswurf und den Neuanfang im Westen. Eva-Maria Hagen, die Mutter von Nina Hagen und die langjährige Lebenspartnerin von Protestsänger Wolf Biermann ist inzwischen 85 Jahre alt und noch immer aktiv. Michael Luisier hat die «irdische Mutter der göttlichen Nina», wie Biermann sie nennt, 2014 in Hamburg besucht und zeichnet in einem Porträt das intensive und vielfältige Leben der Künstlerin nach. Erstausstrahlung: 14. November 2014

54 MINAUG 3
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