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Helle Panke

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Ihr habt es mal nicht zu einer unserer Veranstaltungen geschafft? Hier könnt ihr viele Vorträge und Diskussionen nachhören.

Latest Episodes

Podium: 50 Jahre Stonewall - Queer-Kämpfe damals und heute

Diskussion mit Julia Ehrt (ILGA World) und Johannes Kram (Nollendorfblog). Es moderieren Jana Hoffmann und Bodo Niendel (beide AK queer bei der Hellen Panke e. V. - Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin). Lange Zeit dachten queere Menschen, dass sie auf politischem und rechtlichem Weg Gleichstellung erlangen, gar an der Norm der Heterosexualität rütteln können. In Deutschland wurde die Ehe geöffnet und ein dritter Geschlechtseintrag mit „divers“ geschaffen. Auch international tat sich viel. Gay Prides wuchsen enorm an und gleichgeschlechtliche Partnerschaften wurden rechtlich gestärkt. Die Menschenrechtsituation von trans- und intergeschlechtlichen Menschen ist jedoch zumeist unverändert schlecht. Zeitgleich setzte ein aggressiver Kapitalismus ein Ego-Denken durch und Homo- sowie Trans*feindlichkeit erstarken. Der globale Rechtsruck hat die queere Community zum Feind erklärt. Zudem kracht es intern gewaltig. So verteidigen schwule Männer ihre Pfründe. Eine Israel/Palästina-Debatte spaltet und es fehlen Perspektiven. Bei dieser ersten Veranstaltung des AK queer der Hellen Panke sprachen wir 50 Jahre nach Stonewall über den Stand der Bewegung und erinnerten auch an den Traum einer anderen möglichen Welt.

48 MIN1 w ago
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Podium: 50 Jahre Stonewall - Queer-Kämpfe damals und heute

Fabian Scheidler: Ende der Megamaschine - Krise des Lebens auf der Erde & Umbau der Gesellschaft

Mitschnitt einer Veranstaltung in der Reihe "Philosophische Gespräche" im Oktober 2019 Referent: Fabian Scheidler (er lebt als freischaffender Autor für Printmedien, Fernsehen und Theater in Berlin, er ist Mitbegründer des unabhängigen Nachrichtenmagazin Kontext TV: www.kontext-tv.de, 2015 erschien sein Buch Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation, das zu den TOP 10 der Zukunftsliteratur 2015 gewählt wurde, 2017 folgte Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen) Weltweit breitet sich zunehmend Chaos aus: Der Klimawandel wird zur Realität, der Graben zwischen Arm und Reich vertieft sich, Staaten stehen vor dem Bankrott, während die UNO die größten Fluchtbewegungen seit dem Zweiten Weltkrieg registriert. Die traditionellen politischen Systeme erweisen sich als unfähig, angemessene Antworten auf diese Herausforderungen zu finden, und zerfallen; rechte Demagogen erhalten Auftrieb. Fabian Scheidler zeigt, wie die kapitalistische „Megamaschine“ nach 500 Jahren Expansion in eine ihrer tiefsten Krisen geraten ist. Wir bewegen uns in eine chaotische Übergangsphase hinein, deren Ausgang vollkommen offen ist. Werden sich autoritäre Kräfte durchsetzen, oder können soziale und ökologische Bewegungen die systemischen Risse nutzen, um eine gerechtere und friedlichere Welt aufzubauen? Und wo zeichnen sich neue Wege des Wirtschaftens und Zusammenlebens ab, die das destruktive System der Gegenwart überwinden können?

50 MIN1 w ago
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Fabian Scheidler: Ende der Megamaschine - Krise des Lebens auf der Erde & Umbau der Gesellschaft

Ingar Solty: Die Welt von Morgen - Szenarien unserer Zukunft zwischen Katastrophe und Hoffnung

Mitschnitt einer Veranstaltung in der Reihe "Philosophische Gespräche" im Januar 2020 Ingar Solty ist Referent für Friedens-und Sicherheitspolitik am Institut für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Redakteur der Zeitschrift Luxemburg. Gesellschaftsanalyse und linke Praxis. Das neue Jahr ist wenige Tage alt und schon sind die Vorsätze vom letzten Jahr dahin: Sollte es nicht in den neuen Zwanziger Jahren alles endlich besser werden? Stattdessen brennt der halbe australische Kontinent auf einer Fläche, die das Vielfache der Brandflächen im Amazonas und Sibirien des letzten Jahres ausmacht. Etwa 500 Millionen Tiere sind bei diesen Bränden getötet worden. Der Koalabär, dieses einzigartige Symboltier des Kontinents, gilt als faktisch ausgerottet. Zugleich spitzt sich der Konflikt zwischen den USA und dem Iran brandgefährlich zu. Die Kriegsgefahr ist groß, wenn der Hashtag "World War 3" zum Trend (nicht nur) in Deutschland wird. Klimawandel und Krieg sind nur zwei Gefahrenherde einer Welt im Umbruch. Viele dieser Umbrüche - die zurückgekehrte Wirtschaftskrise, Digitalisierung, Mietpreisexplosion und rapide Gentrifizierung, Arbeitsüberlastung, der Aufstieg der extremen Rechten usw. - verbreiten Unbehagen, mitunter Angst. Zugleich tut sich aber auch politisch etwas: Überall auf der Welt - in Chile, in Haiti, im Libanon, im Irak, in Frankreich usw. - gehen Menschen wieder auf die Straßen und kämpfen für ihre sozialen Rechte und gegen den Klimawandel. In den USA und in Großbritannien denkt die junge Generation sogar laut über grundlegende Alternativen zum Kapitalismus, über Sozialismus nach. Ingar Solty nimmt diese Entwicklung zum Anlass und denkt sie vom Ende her: Wohin führen uns all diese Entwicklungen? Wie sieht die Welt von morgen aus, wie die Welt von übermorgen? Welche Szenarien unserer Zukunft erwarten uns? In den nächsten 10, den nächsten 20 oder gar 50 Jahren? Welche (Alp-)Träume sind realistisch? Und wie können wir diese Szenariendiskussion dazu nutzen, um das Schlimmste abzuwenden und eine soziale, demokratische und ökologische Welt für alle aufbauen? Was können wir tun? Was müssen wir tun, wenn wir eine Zukunft frei von Angst haben wollen?

61 MIN1 w ago
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Ingar Solty: Die Welt von Morgen - Szenarien unserer Zukunft zwischen Katastrophe und Hoffnung

Podium: Neue Wege in der Drogenpolitik – Beispielsweise so wie in Portugal?

Mitschnitt einer Podiumsdiskussion in der Reihe "Linke Metropolenpolitik" im Januar 2020 Die Beiträge sind zum Teil in Englisch Mit: Ricardo Fuertes (Praktiker aus der Drogenhilfe Lissabon) Astrid Leicht (Fixpunkt e. V.) Heike Drees (Referat Suchthilfe, HIV/Aids, Gesundheit beim Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin) Niklas Schrader (Drogenpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus) Die Berichterstattung über eine neue "Kokainepidemie" und "Kokstaxis", die größere Sichtbarkeit von Heroinkonsum im öffentlichen Raum oder der mediale Dauerbrenner "Görli" haben den staatlichen Umgang mit Drogen (mal wieder) ins öffentliche Bewusstsein gebracht. Anders als bei den vielen Diskussionen der Jahre zuvor werden diesmal aber Stimmen, die Drogengebrauch und -sucht als gesundheitspolitisches Thema und nicht als Kriminalitätsfeld sehen, hörbarer. Sogar aus der Polizei gibt es Stimmen, die Kleinstmengen von sogenannten "harten Drogen" nicht mehr strafrechtlich verfolgen wollen. Es tut sich aber nicht nur diskursiv etwas: Das Berliner "Drug Checking"-Programm ist angelaufen, Abschaffung der Null-Toleranz-Zone im Görli, es gibt neue Programme, um die gesundheitlichen Schäden von Drogen durch Aufklärungsarbeit zu minimieren. Zudem sind neue Druckräume entstanden und sollen entstehen. Ein Antrag für ein Modellprojekt zu Cannabis ist eingereicht worden. Ein Projekt zur Anwendung von Naloxon zur Verhinderung von Drogentoten soll auf den Weg gebracht werden. Wenn über einen anderen Umgang mit Drogen geredet wird, fällt oft das Beispiel Portugal. Hier ist seit 2001 ein Drogen-User kein Fall mehr für die Polizei. Der Besitz von geringen Mengen ist keine Straftat mehr, sondern nur noch eine Ordnungswidrigkeit. Besitz und Konsum von zehn Tagesrationen gilt als "okay" und wird strafrechtlich nicht mehr verfolgt. Die Rationen sind zudem üppig berechnet. Ergebnis des Wandels der portugiesischen Drogenpolitik ist ein Rückgang der Abhängigkeit.

78 MIN1 w ago
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Podium: Neue Wege in der Drogenpolitik – Beispielsweise so wie in Portugal?

Winfried Wolf: Skandal Autoindustrie - Scheinlösung Elektromobilität

Mitschnitt einer Veranstaltung in Kooperation mit "Nord-Licht e.V." Kultur- und Bildungsverein (Januar 2020) Referent: Winfried Wolf (Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac, Chefredakteur von Lunapark21 – Zeitschrift zur Kritik der globalen Ökonomie; Wolf ist aktiv bei Bahn für Alle und in der Bewegung gegen Stuttgart 21. Er veröffentliche im März 2019 "Mit dem Elektroauto in die Sackgasse. Warum die Elektromobilität den Klimawandel beschleunigt" Promedia Verlag, Wien 2019) Seit 50 Jahren behauptet die Autoindustrie, es gebe eine innere Reform der Autogesellschaft: mit Katalysator, mit spritsparenden Autos ("Swatch-Car"), mit "Biosprit". Jetzt also das Elektroauto. Dabei ist die CO2-Bilanz eines E-Autos über seinen Lebenszyklus hinweg kaum besser als die eines Autos mit (sparsamem) Verbrennungsmotor. Und es gibt neue Probleme: E-Autos sind meist Stadtautos und dabei Zweitwagen. Pro Lithium-Batterie werden gewaltige Mengen Wasser verbraucht. Kobalt ist knapp und mit K...

69 MIN2 w ago
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Winfried Wolf: Skandal Autoindustrie - Scheinlösung Elektromobilität

Dietmar Lange: „Die Ära der Angsthasen ist zu Ende“ - Die FIAT-Streiks in den 60er und 70er Jahren

Mitschnitt einer Veranstaltung in der Reihe "Politik und Kultur" im Dezember 2019 Referent: Dietmar Lange, Historiker und Doktorand der Freien Universität. Er hat sich in seiner Dissertation mit den FIAT-Streiks in den 1960er und 1970er Jahren beschäftigt. Sie wird in Buchform voraussichtlich 2020 erscheinen. „Die Ära der Angsthasen ist zu Ende – heute wird gestreikt“, ist auf einem Schild während der FIAT-Streiks 1969 zu lesen. Das Jahr markiert einen radikalen Umbruch der sozialen Beziehungen bei FIAT-Mirafiori in Turin. Über ein Jahrzehnt sollte die größte Auto-Fabrik Italiens nicht mehr zur Ruhe kommen. Linke aus ganz Europa sahen die FIAT-Streiks als Bezugspunkt. Für die Gewerkschaftslinke wurde Mirafiori zum Experimentierfeld basisdemokratischer Organisationskonzepte, für die radikale Linke das Fanal für den Aufstand des „Massenarbeiters“ und seinen „Kampf gegen die Arbeit“. 50 Jahre danach schauen wir uns die Streiks noch einmal genauer an. Was waren die Ursa...

52 MIN2 w ago
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Dietmar Lange: „Die Ära der Angsthasen ist zu Ende“ - Die FIAT-Streiks in den 60er und 70er Jahren

Michael Brie: "Von Lenin lernen, es anders zu machen"

Vortrag von Michael Brie zum 150. Geburtstag W. I. Lenins im "Seniorenclub im Karl-Liebknecht-Haus" im Januar 2020 Im Vortrag wird auf den strategischen Suchprozess Lenins in der Zeit vom Ausbruch des Ersten Weltkriegs bis zur Oktoberrevolution eingegangen: Klare politische Positionierung, Arbeit an einer revolutionären Dialektik, Entwicklung einer neuen kommunistischen Erzählung für das Zeitalter des Imperialismus, strategisch orientierte Gesellschaftsanalyse, ein grundlegend verändertes Konzept der Revolution für Russland und die imperialistische Peripherie, Erarbeitung von Vorstellungen zu Sozialismus und Staat und Fokussierung auf konkrete Projekte des Einstiegs in den Sozialismus gingen Hand in Hand. Davon kann die heutige Linke lernen - auf andere Weise revolutionäre Realpolitik zu verwirklichen. Referent: Prof. Dr. Michael Brie, ist Fellow am Institut für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Zu seinen jüngsten Buchveröffentlichungen gehören: Futuring. P...

50 MIN2 w ago
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Michael Brie: "Von Lenin lernen, es anders zu machen"

Martina Renner/Miro Dietrich: Wie tickt und klickt der Rechtsterrorismus?

Im Gespräch mit Miro Dietrich und Martina Renner über Hintergründe und Inszenierung Aufzeichnung vom 15. Januar 2020 Miro Dietrich ist Mitarbeiter der Antonio-Amadeu-Stiftung. Mit Martina Renner, Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im Bundestag, wollen wir über die parlamentarische Aufklärung der Taten von Kassel und Halle sprechen. Im Jahr 2019 brachte sich der Rechtsterrorismus in Deutschland mal wieder in die öffentliche Wahrnehmung. Zwei Ereignisse stechen besonders hervor: Die Ermordung des Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke (CDU) vor seinem Wohnhaus durch einen Pistolenschuss aus nächster Nähe am 2. Juni 2019 sowie die versuchte Erstürmung der Synagoge von Halle, um dort am 9. Oktober 2019, dem höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur, ein Massaker anzurichten. Nachdem das Eindringen in die Synagoge misslang, tötete der Täter Stephan Balliet erst eine Passantin vor der Synagoge und dann einen jungen Mann in einem Dönerimbiss. Währ...

44 MIN3 w ago
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Martina Renner/Miro Dietrich: Wie tickt und klickt der Rechtsterrorismus?

Peter Hudis: Frantz Fanon on Race, Recognition, and Revolution Reconsidered

Mitschnitt einer Veranstaltung der Hellen Panke in der Reihe "Vielfalt sozialistischen Denkens" im about blank im Sommer 2016 ENGLISH LANGUAGE Referent: Peter Hudis, Professor of Humanities and Philosophy at Oakton Community College Frantz Fanon (1926-61) was a philosopher, psychiatrist, and revolutionary activist who is widely considered one of the most important theorists on race and racism. A rebirth of interest in his ideas is underway today in response to the ongoing debates and protests over police abuse in the U.S., the European refugee crisis, and the impact of neo-colonialism upon the developing world. This talk will explore both his view of how racism thwarts mutual recognition as well as his understanding of the pathway to overcome social and racial alienation, in light of the specific realities facing us today. Peter Hudis is Professor of Humanities and Philosophy at Oakton Community College and author of Frantz Fanon: Philosopher of the Barricades (Pluto, 2015) and Marx...

42 MIN2019 DEC 9
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Peter Hudis: Frantz Fanon on Race, Recognition, and Revolution Reconsidered

Christoph Lieber debattiert mit Thomas Kuczynski: Wertrevolutionen einst und heute

Mitschnitt einer Veranstaltung in derReihe "Forum Wirtschafts- und Sozialpolitik" im September 2019 Christoph Lieber debattiert mit Prof. Thomas Kuczynski, dem Herausgeber der Neuen Textausgabe von Marx’ Kapital Band Eins, den Stellenwert der dort vorgenommenen Analysen im Kontext von ökologischer Krise, Digitalisierung und Rohstoffknappheit.

52 MIN2019 NOV 26
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52 MIN2 w ago
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Peter Hudis: Frantz Fanon on Race, Recognition, and Revolution Reconsidered

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Christoph Lieber debattiert mit Thomas Kuczynski: Wertrevolutionen einst und heute

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hmly
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