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Podcast Jüdische Geschichte

Jonas Mages und Daniel Mahla

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About Us

Der im Jahr 2019 begonnene "Podcast Jüdische Geschichte" der Abteilung für Jüdische Geschichte und Kultur der Ludwig-Maximilians-Universität München bietet Vorträge, Podiumsdiskussionen, Interviews und studentische Beiträge zu Themen der jüdischen Geschichte. Die Inhalte werden sowohl von MitarbeiterInnen des Lehrstuhls und Studierenden der LMU als auch durch zahlreiche Gäste und GastwissenschaftlerInnen vorgetragen und können nun im Nachhinein sowohl im Webbrowser als auch auf Mobilgeräten über iTunes und Podcast-Clients abgerufen werden. Das Team des Lehrstuhls von Prof. Dr. Michael Brenner wünscht Ihnen viel Vergnügen mit dem "Podcast Jüdische Geschichte".

Latest Episodes

EP26: Europa im Nahen Osten? Israel im Eurovision Song Contest

In dieser Folge geht Daniel Mahla Israels Teilnahme am Eurovision Song Contest nach und spricht mit mit dem Journalisten und Autoren Jan Feddersen, der bereits seit 1992 den Wettbewerb professionell begleitet und regelmäßig dazu sowohl journalistisch als auch wissenschaftlich publiziert. Der jüdische Staat nimmt bereits seit 1973 an dem Spektakel teil und kann mit vier Siegen und etlichen weiteren guten Platzierungen enorme Erfolge vorweisen. Da der Wettbewerb den teilnehmenden Staaten nich zuletzt als Bühne für eine günstige Selbstdarstellung dient und die jeweilige Platzierung der KünstlerInnen als nationale Erfolge oder Niederlage ausgelegt werden, bieten die öffentlichen Debatten darum viel Stoff für eine Untersuchung der europäisch-israelischen Beziehungen. Die Musik wurde von Christoph Mahla eingespielt, die Zitate wurden von Dr. Philipp Lenhard und Dr. Rachel Furst eingelesen. Anregungen und Kritik gerne an: Daniel.Mahla@lmu.de

6 s15 h ago
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EP26: Europa im Nahen Osten? Israel im Eurovision Song Contest

EP25: Die Europäische Sommeruniversität für Jüdische Studien

Diese Folge ist ein Gastbeitrag des "Podcasts Historicum - mehr als Geschichte!" Veronika Gerzer stellt darin die Europäische Sommeruniversität für Jüdische Studien in Hohenems vor. Diese findet jährlich statt und steht allen Interessenten offen. Sie wird von der Abteilung für Jüdische Geschichte und Kultur der LMU und dem Jüdischen Museum Hohenems organisiert, in Kooperation mit verschiedenen Universitäten aus Bayern, Österreich und der Schweiz. 2019 waren das die Universitäten Bamberg, Basel, Salzburg, Wien und Zürich. Interviewt werden darin Prof. Michael Brenner der berichtet, wie die Sommeruniversität entstanden ist, Dr. Evita Wiecki, die maßgeblich an deren Organisation beteiligt ist, sowie Julia Schweisthal, die als Studentin mehrfach an der Sommeruniversität teilgenommen hat.

6 s1 d ago
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EP25: Die Europäische Sommeruniversität für Jüdische Studien

EP24: Das Münchner Lehrhaus der Religionen

In der heutigen Folge spricht Daniel Mahla mit Rabbiner Steven Langnas über den interreligiösen Dialog und dessen Münchner Lehrhaus der Religionen, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Austausch zwischen Juden, Christen und Muslimen zu fördern. Aktuelle Informationen zum Münchner Lehrhaus der Religionen sind unter https://muenchner-lehrhaus.de zu finden. Verbesserung: Rabbiner Langnas dankt im Gespräch dem Lehrstuhl für Religionswissenschaften, gemeint ist aber der Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur.

6 s1 d ago
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EP24: Das Münchner Lehrhaus der Religionen

EP23: Vu iz di hoyptshtot fun yidishland?

In dieser Folge präsentieren wir Ihnen den 9. Scholem-Alejchem-Vortrag auf Jiddisch, der im Sommersemester 2019 an der LMU gehalten wurde. Prof. Kalman Weiser von der York University in Toronto geht der Frage nach „Wo befindet sich die Hauptstadt des Jiddischlandes?“ und beschäftigt sich mit der historischen Bedeutung der Städte Wilna und Warschau für das osteuropäische Judentum. Mit viel Witz und Einfühlsamkeit beschreibt er die einstigen Rivalitäten zwischen den beiden Städten, die vor dem Zweiten Weltkrieg Metropolen jüdischen Lebens und jiddischer Kultur waren. Jedes Jahr im Sommersemester - um den 13. Mai, den Todestag von Scholem Alejchem (Pseud. von Sholem Rabinovitch, 1859-1916), dem bekanntesten jiddischen Schriftsteller und Humoristen - findet an der LMU München ein wissenschaftlicher Vortrag in jiddischer Sprache statt. Diese in Deutschland einmalige Veranstaltung soll dem Publikum die einstige Bedeutung des Jiddischen – auch als Sprache der Wissenschaft – i...

6 s1 d ago
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EP23: Vu iz di hoyptshtot fun yidishland?

EP22: Von der Brunnenvergiftung zur Geheimregierung - Antijüdische Verschwörungsmythen in Zeiten der Pandemie

Im Zuge der aktuellen Gesundheitskrise haben Verschwörungstheoretiker und ihre nicht selten höchst kruden Thesen wieder an Auftrieb gewonnen. Viele dieser Mythen und Versuche, eine immer komplizierter werdende Welt mit einfachen Mustern zu erklären, greifen auf klassische antisemitische Stereotype zurück. In dieser Folge geht Dr. Philipp Lenhard diesen Stereotypen nach und beleuchtet deren historische Hintergründe und aktuelle Funktion. Sein Interviewpartner ist Felix Balandat, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Bayern (RIAS Bayern). Die Zitate von Heinrich Graetz werden gelesen von Fabian Weber.

6 s1 d ago
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EP22: Von der Brunnenvergiftung zur Geheimregierung - Antijüdische Verschwörungsmythen in Zeiten der Pandemie

EP21: Cultural Marxism, Political Correctness and the Demonization of Critical Theory

In dieser Folge hören Sie einen Vortrag von Prof. Martin Jay von der University of California, Berkeley, den er 2018 im Rahmen eines von Dr. Philipp Lenhard organisierten Workshops zu jüdischen Lesarten der Gegenaufklärung gehalten hat. In diesem geht Jay der Frage nach, wie es kam, dass die Frankfurter Schule um Theodor Adorno im Denken rechter und rechtsradikaler Ideologen zu einem Grundübel des Werteverfalls in den USA erklärt wurde. Er macht auf die Zentralität dieser antisemitischen Denkfigur aufmerksam, die sich nicht nur bei ausgesprochenen Rassisten in der Altright findet, sondern heute tatsächlich bis in die obersten Ebenen der amerikanischen Administration vorgedrungen ist. Damit beleuchtet er einen wichtigen Aspekt zum Verständnis aktueller US-amerikanischer Debatten und dem Erstarken des Rechtspopulismus weltweit. Informationen zum Workshop „Dunkle Denker: Jewish Readings of the Counter-Enlightenment”: https://www.jgk.geschichte.uni-muenchen.de/jgk_neuzeit/vort...

6 s1 d ago
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EP21: Cultural Marxism, Political Correctness and the Demonization of Critical Theory

EP20: Literatur und Politik in Israel (Englisch)

Im Sommersemester 2019 war die israelische Schriftstellerin Dorit Rabinyan als Amos Oz Poetik-Gastprofessorin für Hebräische Literatur am Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur. Ihr Roman „Gader Haya“, der auf Deutsch unter dem Titel „Wir sehen uns am Meer“ erschienen ist, hatte einige Jahre vorher einen Skandal in Israel ausgelöst. In dem Roman geht es um die Liebesbeziehung zwischen einer Israelin und einem Palästinenser. Eine Expertenkommission empfahl das Werk für die Lektüre in der israelischen Oberstufe. Doch das Erziehungsministerium unter dem nationalreligiösen Naftali Bennet widersetzte sich. Das Ministerium ließ verlauten, es wolle Jugendliche vor der „Gefahr der Assimilation“ schützen und die „getrennten Identitäten zwischen Juden und Nicht-Juden“ bewahren. Trotz eines öffentlichen Aufschreis wich das Ministerium nicht von seiner Position ab. In dem Vortrag, den Rabinyan im Sommer 2019 hielt, reflektiert sie über diese Ereignisse und die dahint...

6 s1 d ago
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EP20: Literatur und Politik in Israel (Englisch)

EP19: Gesellschaftliche Initiativen zum jüdisch-muslimischen Dialog

Vom 15.-17. Januar fand in München eine wissenschaffliche Konferenz unter dem Titel „Juden und Muslime in Deutschland. Vom frühen 19. Jahrhundert bis heute“ statt, veranstaltet vom Leo Baeck Institut, der Bayerischen Akademie der Wissenschaft, des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin und dem Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der LMU. Während sich die Konferenz dem Thema hauptsächlich aus wissenschaftlicher Perspektive näherte, brachte die Abschlussdiskussion Sprecher gesellschaftlicher Initiativen zum jüdisch-muslimischen Dialog zusammen. Es diskutierten: Ilja Sichrovsky von der „Muslim-Jewish-Conference Wien“, Erkan Inan vom „Münchner Forum für Islam“, Deborah Schnabel vom „Anne-Frank-Zentrum Frankfurt/Main“ und Dervis Hizarci, Antidiskrimminierungsbeauftragter der Stadt Berlin und Mitglied der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus. Die Moderation leitete Alex Rühle von der Süddeutschen Zeitung.

6 s1 d ago
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EP19: Gesellschaftliche Initiativen zum jüdisch-muslimischen Dialog

EP18: Zwischen Prag und Nikolsburg. Jüdisches Leben in den böhmischen Ländern

Diese Folge bietet ein Interview mit Dr. Martina Niedhammer über das Buch "Zwischen Prag und Nikolsburg. Jüdisches Leben in den böhmischen Ländern". Niedhammer ist eine der Autorinnen des Buches und hat dessen deutsche Ausgabe redaktionell betreut. In dem Interview gibt sie interessante Einblicke in das Buch selbst und berichtet uns über dessen Entstehungsgeschichte. Der Link zum Buch: https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/geschichte/juedische-geschichte/55077/zwischen-prag-und-nikolsburg

--1 d ago
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EP18: Zwischen Prag und Nikolsburg. Jüdisches Leben in den böhmischen Ländern

EP17: Der Islam in Israel

Dieses Mal präsentieren wir einen weiteren studentischen Beitrag. Paula Groß und Jonas Mages haben sich mit dem Islam in Israel befasst. Muslime sind mit ca. 15% der Bevölkerung die größte Minderheit in Israel. Wie sieht die Realität der gläubigen Muslime im jüdischen Staat aus und wie ist der Islam institutionalisiert? Diesen und anderen Fragen gehen die beiden nach. Wie auch die vorherigen studentischen Beiträge ist dieser in einem Seminar an der LMU entstanden, das in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk stattfand. An dieser Stelle sei noch einmal herzlich Philipp Grammes gedankt, dem Digitalchef des Bayerischen Rundfunks. Ohne dessen Engagement und Unterstützung wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen.

--1 d ago
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EP17: Der Islam in Israel

Latest Episodes

EP26: Europa im Nahen Osten? Israel im Eurovision Song Contest

In dieser Folge geht Daniel Mahla Israels Teilnahme am Eurovision Song Contest nach und spricht mit mit dem Journalisten und Autoren Jan Feddersen, der bereits seit 1992 den Wettbewerb professionell begleitet und regelmäßig dazu sowohl journalistisch als auch wissenschaftlich publiziert. Der jüdische Staat nimmt bereits seit 1973 an dem Spektakel teil und kann mit vier Siegen und etlichen weiteren guten Platzierungen enorme Erfolge vorweisen. Da der Wettbewerb den teilnehmenden Staaten nich zuletzt als Bühne für eine günstige Selbstdarstellung dient und die jeweilige Platzierung der KünstlerInnen als nationale Erfolge oder Niederlage ausgelegt werden, bieten die öffentlichen Debatten darum viel Stoff für eine Untersuchung der europäisch-israelischen Beziehungen. Die Musik wurde von Christoph Mahla eingespielt, die Zitate wurden von Dr. Philipp Lenhard und Dr. Rachel Furst eingelesen. Anregungen und Kritik gerne an: Daniel.Mahla@lmu.de

6 s15 h ago
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EP26: Europa im Nahen Osten? Israel im Eurovision Song Contest

EP25: Die Europäische Sommeruniversität für Jüdische Studien

Diese Folge ist ein Gastbeitrag des "Podcasts Historicum - mehr als Geschichte!" Veronika Gerzer stellt darin die Europäische Sommeruniversität für Jüdische Studien in Hohenems vor. Diese findet jährlich statt und steht allen Interessenten offen. Sie wird von der Abteilung für Jüdische Geschichte und Kultur der LMU und dem Jüdischen Museum Hohenems organisiert, in Kooperation mit verschiedenen Universitäten aus Bayern, Österreich und der Schweiz. 2019 waren das die Universitäten Bamberg, Basel, Salzburg, Wien und Zürich. Interviewt werden darin Prof. Michael Brenner der berichtet, wie die Sommeruniversität entstanden ist, Dr. Evita Wiecki, die maßgeblich an deren Organisation beteiligt ist, sowie Julia Schweisthal, die als Studentin mehrfach an der Sommeruniversität teilgenommen hat.

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EP25: Die Europäische Sommeruniversität für Jüdische Studien

EP24: Das Münchner Lehrhaus der Religionen

In der heutigen Folge spricht Daniel Mahla mit Rabbiner Steven Langnas über den interreligiösen Dialog und dessen Münchner Lehrhaus der Religionen, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Austausch zwischen Juden, Christen und Muslimen zu fördern. Aktuelle Informationen zum Münchner Lehrhaus der Religionen sind unter https://muenchner-lehrhaus.de zu finden. Verbesserung: Rabbiner Langnas dankt im Gespräch dem Lehrstuhl für Religionswissenschaften, gemeint ist aber der Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur.

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EP24: Das Münchner Lehrhaus der Religionen

EP23: Vu iz di hoyptshtot fun yidishland?

In dieser Folge präsentieren wir Ihnen den 9. Scholem-Alejchem-Vortrag auf Jiddisch, der im Sommersemester 2019 an der LMU gehalten wurde. Prof. Kalman Weiser von der York University in Toronto geht der Frage nach „Wo befindet sich die Hauptstadt des Jiddischlandes?“ und beschäftigt sich mit der historischen Bedeutung der Städte Wilna und Warschau für das osteuropäische Judentum. Mit viel Witz und Einfühlsamkeit beschreibt er die einstigen Rivalitäten zwischen den beiden Städten, die vor dem Zweiten Weltkrieg Metropolen jüdischen Lebens und jiddischer Kultur waren. Jedes Jahr im Sommersemester - um den 13. Mai, den Todestag von Scholem Alejchem (Pseud. von Sholem Rabinovitch, 1859-1916), dem bekanntesten jiddischen Schriftsteller und Humoristen - findet an der LMU München ein wissenschaftlicher Vortrag in jiddischer Sprache statt. Diese in Deutschland einmalige Veranstaltung soll dem Publikum die einstige Bedeutung des Jiddischen – auch als Sprache der Wissenschaft – i...

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EP23: Vu iz di hoyptshtot fun yidishland?

EP22: Von der Brunnenvergiftung zur Geheimregierung - Antijüdische Verschwörungsmythen in Zeiten der Pandemie

Im Zuge der aktuellen Gesundheitskrise haben Verschwörungstheoretiker und ihre nicht selten höchst kruden Thesen wieder an Auftrieb gewonnen. Viele dieser Mythen und Versuche, eine immer komplizierter werdende Welt mit einfachen Mustern zu erklären, greifen auf klassische antisemitische Stereotype zurück. In dieser Folge geht Dr. Philipp Lenhard diesen Stereotypen nach und beleuchtet deren historische Hintergründe und aktuelle Funktion. Sein Interviewpartner ist Felix Balandat, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Bayern (RIAS Bayern). Die Zitate von Heinrich Graetz werden gelesen von Fabian Weber.

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EP22: Von der Brunnenvergiftung zur Geheimregierung - Antijüdische Verschwörungsmythen in Zeiten der Pandemie

EP21: Cultural Marxism, Political Correctness and the Demonization of Critical Theory

In dieser Folge hören Sie einen Vortrag von Prof. Martin Jay von der University of California, Berkeley, den er 2018 im Rahmen eines von Dr. Philipp Lenhard organisierten Workshops zu jüdischen Lesarten der Gegenaufklärung gehalten hat. In diesem geht Jay der Frage nach, wie es kam, dass die Frankfurter Schule um Theodor Adorno im Denken rechter und rechtsradikaler Ideologen zu einem Grundübel des Werteverfalls in den USA erklärt wurde. Er macht auf die Zentralität dieser antisemitischen Denkfigur aufmerksam, die sich nicht nur bei ausgesprochenen Rassisten in der Altright findet, sondern heute tatsächlich bis in die obersten Ebenen der amerikanischen Administration vorgedrungen ist. Damit beleuchtet er einen wichtigen Aspekt zum Verständnis aktueller US-amerikanischer Debatten und dem Erstarken des Rechtspopulismus weltweit. Informationen zum Workshop „Dunkle Denker: Jewish Readings of the Counter-Enlightenment”: https://www.jgk.geschichte.uni-muenchen.de/jgk_neuzeit/vort...

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EP20: Literatur und Politik in Israel (Englisch)

Im Sommersemester 2019 war die israelische Schriftstellerin Dorit Rabinyan als Amos Oz Poetik-Gastprofessorin für Hebräische Literatur am Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur. Ihr Roman „Gader Haya“, der auf Deutsch unter dem Titel „Wir sehen uns am Meer“ erschienen ist, hatte einige Jahre vorher einen Skandal in Israel ausgelöst. In dem Roman geht es um die Liebesbeziehung zwischen einer Israelin und einem Palästinenser. Eine Expertenkommission empfahl das Werk für die Lektüre in der israelischen Oberstufe. Doch das Erziehungsministerium unter dem nationalreligiösen Naftali Bennet widersetzte sich. Das Ministerium ließ verlauten, es wolle Jugendliche vor der „Gefahr der Assimilation“ schützen und die „getrennten Identitäten zwischen Juden und Nicht-Juden“ bewahren. Trotz eines öffentlichen Aufschreis wich das Ministerium nicht von seiner Position ab. In dem Vortrag, den Rabinyan im Sommer 2019 hielt, reflektiert sie über diese Ereignisse und die dahint...

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EP19: Gesellschaftliche Initiativen zum jüdisch-muslimischen Dialog

Vom 15.-17. Januar fand in München eine wissenschaffliche Konferenz unter dem Titel „Juden und Muslime in Deutschland. Vom frühen 19. Jahrhundert bis heute“ statt, veranstaltet vom Leo Baeck Institut, der Bayerischen Akademie der Wissenschaft, des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin und dem Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der LMU. Während sich die Konferenz dem Thema hauptsächlich aus wissenschaftlicher Perspektive näherte, brachte die Abschlussdiskussion Sprecher gesellschaftlicher Initiativen zum jüdisch-muslimischen Dialog zusammen. Es diskutierten: Ilja Sichrovsky von der „Muslim-Jewish-Conference Wien“, Erkan Inan vom „Münchner Forum für Islam“, Deborah Schnabel vom „Anne-Frank-Zentrum Frankfurt/Main“ und Dervis Hizarci, Antidiskrimminierungsbeauftragter der Stadt Berlin und Mitglied der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus. Die Moderation leitete Alex Rühle von der Süddeutschen Zeitung.

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EP19: Gesellschaftliche Initiativen zum jüdisch-muslimischen Dialog

EP18: Zwischen Prag und Nikolsburg. Jüdisches Leben in den böhmischen Ländern

Diese Folge bietet ein Interview mit Dr. Martina Niedhammer über das Buch "Zwischen Prag und Nikolsburg. Jüdisches Leben in den böhmischen Ländern". Niedhammer ist eine der Autorinnen des Buches und hat dessen deutsche Ausgabe redaktionell betreut. In dem Interview gibt sie interessante Einblicke in das Buch selbst und berichtet uns über dessen Entstehungsgeschichte. Der Link zum Buch: https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/geschichte/juedische-geschichte/55077/zwischen-prag-und-nikolsburg

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EP18: Zwischen Prag und Nikolsburg. Jüdisches Leben in den böhmischen Ländern

EP17: Der Islam in Israel

Dieses Mal präsentieren wir einen weiteren studentischen Beitrag. Paula Groß und Jonas Mages haben sich mit dem Islam in Israel befasst. Muslime sind mit ca. 15% der Bevölkerung die größte Minderheit in Israel. Wie sieht die Realität der gläubigen Muslime im jüdischen Staat aus und wie ist der Islam institutionalisiert? Diesen und anderen Fragen gehen die beiden nach. Wie auch die vorherigen studentischen Beiträge ist dieser in einem Seminar an der LMU entstanden, das in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk stattfand. An dieser Stelle sei noch einmal herzlich Philipp Grammes gedankt, dem Digitalchef des Bayerischen Rundfunks. Ohne dessen Engagement und Unterstützung wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen.

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EP17: Der Islam in Israel
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