Himalaya: Listen. Learn. Grow.

4.8K Ratings
Open In App
title

Diskothek

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

1
Followers
2
Plays
Diskothek

Diskothek

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

1
Followers
2
Plays
OVERVIEWEPISODESYOU MAY ALSO LIKE

Details

About Us

In der «Diskothek» reden wir über Musik und ihre Interpretationen. Zwei versierte Gäste mit guten Ohren vergleichen im Blindtest verschiedene Aufnahmen eines Werks und exponieren sich mit ihren Urteilen. In mehreren Hörrunden wird die Auswahl immer kleiner, bis die «beste» Aufnahme übrigbleibt – Spiel und Hörschulung zugleich.Die Werke stammen aus allen Epochen der klassischen Musik, vom Mittelalter bis zur Gegenwart.Leitung: Peter BürliRedaktion: Jenny Berg, Annelis Berger, Norbert Graf, Benjamin Herzog (Fachführung), Eva OertleKontakt: info@srf2kultur.ch

Latest Episodes

Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie G-Dur Wq 183/4

Es sind Werke voller Leidenschaft, voller Kontraste und abrupter Stimmungswechsel, die vier grossbesetzten Hamburger Sinfonien von Carl Philipp Emanuel Bach. Während sich Bach bei Friedrich dem Grossen in Potsdam in seinen Arbeiten nach dessen Gusto zu richten hatte, war er in Hamburg als Nachfolger von Telemann als städtischer Musikdirektor viel freier. Dieser Posten ermöglichte es ihm, kompositorisch zu experimentieren, was in den Sinfonien Wq183 gut zum Ausdruck kommt. Die Bläser z.B. verstärken nicht nur die Streicher sondern bekommen hier eine eigenständige Funktion. In der Diskothek werden fünf Aufnahmen von C.P.E. Bachs Sinfonie G-Dur Wq183/4 verglichen. Gäste von Eva Oertle sind die Musikjournalistin Corinne Holtz und der Cellist Daniel Rosin.

120 min3 d ago
Comments
Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie G-Dur Wq 183/4

Dmitri Schostakowitsch: Klavierquintett g-Moll op.57

Dmitri Schostakowitschs Musik ist eng mit den Veränderungen der russischen Gesellschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verknüpft. Das zeigt sich auch in seinem einzigen Klavierquintett. 1940 komponiert, entstand es am Vorabend des Bruchs Hitlers mit Stalin und somit der Invasion der Deutschen in die Sowjetunion. Unterschwellig ist diese Bedrohung spürbar, die Sätze und ihre Bezeichnungen - das alles steht wie in Anführungsstrichen. Die Musik mit ihrem stark kontrapunktischen Habitus wirkt teilweise sogar scheinbar gelöst und ist dabei doch voller unterdrückter Dramatik. Schostakowitsch erhielt für das Quintett, das die Kritik hymnisch lobte, den Stalin-Preis Erster Klasse. Erstausstrahlung: 07.05.18

120 min1 w ago
Comments
Dmitri Schostakowitsch: Klavierquintett g-Moll op.57

Carl Maria von Weber: Klaviersonate Nr. 2 As-Dur op. 39

Franz Liszt hat sie gespielt, Frédéric Chopin hat sie mit seinen Schülerinnen und Schülern durchgenommen und bis anfangs des 20. Jahrhunderts war sie im Repertoire von so manchem grossen Pianisten. Nur heutzutage kennt sie kaum jemand mehr: die Klaviersonate in As-Dur von Carl Maria von Weber. Diese Zweite von insgesamt vier Klaviersonaten des Komponisten ist 1816 vollendet worden, damals machte sich ein gewisser Ludwig van Beethoven gerade auf, die Klangwelten seiner späten Sonaten zu entwickeln. Beethoven ist heute omnipräsent, wer aber die Seele des 19. Jahrhunderts kennenlernen möchte, sollte auch zu diesem Werk greifen. Belohnt wird er oder sie mit einer Musik, die lyrische Naturbilder evoziert, Opern-Kantilenen vortäuscht und natürlich auch eifrige Virtuosenfinger zu beschäftigen weiss. Gäste von Norbert Graf sind der Musikwissenchaftler Anselm Gerhard und die Musikjournalistin Corinne Holtz.

120 min2 w ago
Comments
Carl Maria von Weber: Klaviersonate Nr. 2 As-Dur op. 39

Mieczyslaw Weinberg: Klaviertrio op. 24

Miezcyslav Weinberg - ein zweiter Schostakowitsch? Musikalisch hat der polnisch-jüdische Komponist viel mit Dmitri Schostakowitsch gemeinsam. Die Beiden waren auch befreundet; Schostakowitsch förderte Weinberg - und rettete ihm in der stalinistischen Sowjetunion sogar das Leben. In Weinbergs Klaviertrio op. 24 hört man deutlich eine Klangsprache, die derjenigen in Schostakowitschs Werken für diese Besetzung ähnelt. Doch Weinbergs Musik wirkt lebendiger, enthält mehr folkloristische Elemente und lässt Kontraste weniger hart aufeinanderprallen. Zu Lebzeiten wurde Weinbergs Musik in seiner Wahlheimat Sowjetunion viel gespielt. Mittlerweile erfreut sich sein Werk auch international wachsender Beliebtheit, was sich auch bei den CD-Einspielungen zeigt. Jenny Berg vergleicht mit ihren beiden Gästen, der Pianistin Maki Wiederkehr und dem Musikwissenschaftler Hans-Georg Hofmann, fünf Aufnahmen von Weinbergs Klaviertrio op. 24.

120 min3 w ago
Comments
Mieczyslaw Weinberg: Klaviertrio op. 24

Robert Schumann: Liederkreis op. 39

Wenn der Himmel die Erde küsst - der «Liederkreis» op. 39 von Robert Schumann. Was für ein Bild: die Erde träumt vom Himmel. Und dieser küsst sie! Das berühmte Gedicht von Jospeh Eichendorff mit dem Titel «Mondnacht» ist etwas vom Schönsten, was die Romantik hergibt. Und wenn dann der Komponist Robert Schumann sich daran macht, diese Zeilen zu vertonen, dann ist das tatsächlich der Himmel auf Erden. Wer Schumanns Eichendorff-Zyklus am poetischsten singt und welche Stimmlage am besten passt: in der Diskothek mit der Sängerinn Maya Boog und dem Pianisten Simon Bucher.

120 minOCT 27
Comments
Robert Schumann: Liederkreis op. 39

Maurice Ravel: Le tombeau de Couperin

Im Juli 1914, Europa steht kurz vor dem ersten Weltkrieg, verbringt der Komponist Maurice Ravel wie üblich seine Sommerferien am Atlantik. In Saint-Jean de Luz schreibt er bis 1917 seine Klaviersuite «Le Tombeau de Couperin». Ravel bezieht sich darin auf den Krieg. Und doch war die Idee ursprünglich ganz harmlos. Dem französischen Barockkomponisten François Couperin zu Ehren wollte Ravel seine neo-barocke Klaviersuite schreiben. Solche Ehrbezeugungen in der Musik heissen in Frankreich «Tombeau». Zum wahren Grabmal wird die Suite dann tatsächlich. 1917 stirbt nicht nur Ravels geliebte baskische Mutter, sondern es sind auch mehrere Freunde im Krieg gefallen. Ravel widmet ihnen je einen Satz. Gäste von Benjamin Herzog sind die Musikpublizistin Sibylle Ehrismann und der Pianist See Siang Wong.

120 minOCT 20
Comments
Maurice Ravel: Le tombeau de Couperin

Franz Lehár: Die lustige Witwe

Er ist einer der berühmtesten Operetten-Komponisten: Franz Lehár. Seine Operette «Die lustige Witwe» ist nach wie vor ein Verkaufsschlager. Und: 2020 ist auch Franz-Lehár-Jahr. Am 30. April 2020 jährte sich Lehárs Geburtstag zum 150. Mal. Grund genug, seine Operette unter die Lupe zu nehmen, mit der er 1905 seinen grossen Durchbruch in der Musikstadt Wien feiern konnte: «Die lustige Witwe». Darin geht es um den Umgang der Geschlechter miteinander, um versteckte Liebschaften und um eine reiche Witwe, die neu verheiratet werden soll. Fünf verschiedene Aufnahmen diskutiert Jenny Berg mit ihren beiden Gästen, der Sängerin Maya Boog und der Regisseurin Julia Hölscher.

120 minOCT 13
Comments
Franz Lehár: Die lustige Witwe

Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 80 d-Moll Hob I:80

Sie hat keinen Übernamen gekriegt und sticht auch nicht sonderlich hervor unter den über hundert Sinfonien von Joseph Haydn. Und doch steht auch sie für das Genie dieses Komponisten, der uns (und vermutlich auch sich selbst) gerne mit seiner Musik zu überraschen pflegt. Die dramatische Tonart d-Moll, die Haydn für diese Sinfonie Nr. 80 wählte, führt durchaus auch in die Irre. Denn inmitten des Trubels in Moll finden wir im ersten Satz als Seitenthema einen etwas naiv anmutenden Ländler (der zudem erst dann erscheint, wenn man meint, es sei schon alles Grundlegende gesagt worden). Spannend zu hören, wie die verschiedenen Interpretationen mit dieser und weiteren ungewöhnlichen Konstellationen umgehen! Gäste von Norbert Graf sind die Musikpublizistin Verena Naegele und der Musikjournalist Felix Michel.

120 minOCT 6
Comments
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 80 d-Moll Hob I:80

Henri Vieuxtemps: Violinkonzert Nr. 4 d-Moll op. 31

Vor 200. Jahren kam der belgische Wundergeiger Henri Vieuxtemps zur Welt. Als 13-jähriger debütierte er in Wien mit Beethovens bereits vergessenem Violinkonzert, eiferte seinem Vorbild Paganini nach, und komponierte selbst. Sieben Violinkonzerte hat er unter anderem geschrieben – alle hochvirtuos. In der Ausbildung von jungen Geigerinnen und Geigern haben sie ihren festen Platz. Warum das so ist, und wie sich Aufnahmen seines 4. Violinkonzerts heute unterscheiden, das diskutiert Jenny Berg gemeinsam mit der Musikjournalistin Anna Kardos und der Geigerin Julia Schröder. Eine Diskothek anlässlich des 200. Geburtstags von Henri Vieuxtemps.

120 minSEP 29
Comments
Henri Vieuxtemps: Violinkonzert Nr. 4 d-Moll op. 31
the END

Latest Episodes

Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie G-Dur Wq 183/4

Es sind Werke voller Leidenschaft, voller Kontraste und abrupter Stimmungswechsel, die vier grossbesetzten Hamburger Sinfonien von Carl Philipp Emanuel Bach. Während sich Bach bei Friedrich dem Grossen in Potsdam in seinen Arbeiten nach dessen Gusto zu richten hatte, war er in Hamburg als Nachfolger von Telemann als städtischer Musikdirektor viel freier. Dieser Posten ermöglichte es ihm, kompositorisch zu experimentieren, was in den Sinfonien Wq183 gut zum Ausdruck kommt. Die Bläser z.B. verstärken nicht nur die Streicher sondern bekommen hier eine eigenständige Funktion. In der Diskothek werden fünf Aufnahmen von C.P.E. Bachs Sinfonie G-Dur Wq183/4 verglichen. Gäste von Eva Oertle sind die Musikjournalistin Corinne Holtz und der Cellist Daniel Rosin.

120 min3 d ago
Comments
Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie G-Dur Wq 183/4

Dmitri Schostakowitsch: Klavierquintett g-Moll op.57

Dmitri Schostakowitschs Musik ist eng mit den Veränderungen der russischen Gesellschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verknüpft. Das zeigt sich auch in seinem einzigen Klavierquintett. 1940 komponiert, entstand es am Vorabend des Bruchs Hitlers mit Stalin und somit der Invasion der Deutschen in die Sowjetunion. Unterschwellig ist diese Bedrohung spürbar, die Sätze und ihre Bezeichnungen - das alles steht wie in Anführungsstrichen. Die Musik mit ihrem stark kontrapunktischen Habitus wirkt teilweise sogar scheinbar gelöst und ist dabei doch voller unterdrückter Dramatik. Schostakowitsch erhielt für das Quintett, das die Kritik hymnisch lobte, den Stalin-Preis Erster Klasse. Erstausstrahlung: 07.05.18

120 min1 w ago
Comments
Dmitri Schostakowitsch: Klavierquintett g-Moll op.57

Carl Maria von Weber: Klaviersonate Nr. 2 As-Dur op. 39

Franz Liszt hat sie gespielt, Frédéric Chopin hat sie mit seinen Schülerinnen und Schülern durchgenommen und bis anfangs des 20. Jahrhunderts war sie im Repertoire von so manchem grossen Pianisten. Nur heutzutage kennt sie kaum jemand mehr: die Klaviersonate in As-Dur von Carl Maria von Weber. Diese Zweite von insgesamt vier Klaviersonaten des Komponisten ist 1816 vollendet worden, damals machte sich ein gewisser Ludwig van Beethoven gerade auf, die Klangwelten seiner späten Sonaten zu entwickeln. Beethoven ist heute omnipräsent, wer aber die Seele des 19. Jahrhunderts kennenlernen möchte, sollte auch zu diesem Werk greifen. Belohnt wird er oder sie mit einer Musik, die lyrische Naturbilder evoziert, Opern-Kantilenen vortäuscht und natürlich auch eifrige Virtuosenfinger zu beschäftigen weiss. Gäste von Norbert Graf sind der Musikwissenchaftler Anselm Gerhard und die Musikjournalistin Corinne Holtz.

120 min2 w ago
Comments
Carl Maria von Weber: Klaviersonate Nr. 2 As-Dur op. 39

Mieczyslaw Weinberg: Klaviertrio op. 24

Miezcyslav Weinberg - ein zweiter Schostakowitsch? Musikalisch hat der polnisch-jüdische Komponist viel mit Dmitri Schostakowitsch gemeinsam. Die Beiden waren auch befreundet; Schostakowitsch förderte Weinberg - und rettete ihm in der stalinistischen Sowjetunion sogar das Leben. In Weinbergs Klaviertrio op. 24 hört man deutlich eine Klangsprache, die derjenigen in Schostakowitschs Werken für diese Besetzung ähnelt. Doch Weinbergs Musik wirkt lebendiger, enthält mehr folkloristische Elemente und lässt Kontraste weniger hart aufeinanderprallen. Zu Lebzeiten wurde Weinbergs Musik in seiner Wahlheimat Sowjetunion viel gespielt. Mittlerweile erfreut sich sein Werk auch international wachsender Beliebtheit, was sich auch bei den CD-Einspielungen zeigt. Jenny Berg vergleicht mit ihren beiden Gästen, der Pianistin Maki Wiederkehr und dem Musikwissenschaftler Hans-Georg Hofmann, fünf Aufnahmen von Weinbergs Klaviertrio op. 24.

120 min3 w ago
Comments
Mieczyslaw Weinberg: Klaviertrio op. 24

Robert Schumann: Liederkreis op. 39

Wenn der Himmel die Erde küsst - der «Liederkreis» op. 39 von Robert Schumann. Was für ein Bild: die Erde träumt vom Himmel. Und dieser küsst sie! Das berühmte Gedicht von Jospeh Eichendorff mit dem Titel «Mondnacht» ist etwas vom Schönsten, was die Romantik hergibt. Und wenn dann der Komponist Robert Schumann sich daran macht, diese Zeilen zu vertonen, dann ist das tatsächlich der Himmel auf Erden. Wer Schumanns Eichendorff-Zyklus am poetischsten singt und welche Stimmlage am besten passt: in der Diskothek mit der Sängerinn Maya Boog und dem Pianisten Simon Bucher.

120 minOCT 27
Comments
Robert Schumann: Liederkreis op. 39

Maurice Ravel: Le tombeau de Couperin

Im Juli 1914, Europa steht kurz vor dem ersten Weltkrieg, verbringt der Komponist Maurice Ravel wie üblich seine Sommerferien am Atlantik. In Saint-Jean de Luz schreibt er bis 1917 seine Klaviersuite «Le Tombeau de Couperin». Ravel bezieht sich darin auf den Krieg. Und doch war die Idee ursprünglich ganz harmlos. Dem französischen Barockkomponisten François Couperin zu Ehren wollte Ravel seine neo-barocke Klaviersuite schreiben. Solche Ehrbezeugungen in der Musik heissen in Frankreich «Tombeau». Zum wahren Grabmal wird die Suite dann tatsächlich. 1917 stirbt nicht nur Ravels geliebte baskische Mutter, sondern es sind auch mehrere Freunde im Krieg gefallen. Ravel widmet ihnen je einen Satz. Gäste von Benjamin Herzog sind die Musikpublizistin Sibylle Ehrismann und der Pianist See Siang Wong.

120 minOCT 20
Comments
Maurice Ravel: Le tombeau de Couperin

Franz Lehár: Die lustige Witwe

Er ist einer der berühmtesten Operetten-Komponisten: Franz Lehár. Seine Operette «Die lustige Witwe» ist nach wie vor ein Verkaufsschlager. Und: 2020 ist auch Franz-Lehár-Jahr. Am 30. April 2020 jährte sich Lehárs Geburtstag zum 150. Mal. Grund genug, seine Operette unter die Lupe zu nehmen, mit der er 1905 seinen grossen Durchbruch in der Musikstadt Wien feiern konnte: «Die lustige Witwe». Darin geht es um den Umgang der Geschlechter miteinander, um versteckte Liebschaften und um eine reiche Witwe, die neu verheiratet werden soll. Fünf verschiedene Aufnahmen diskutiert Jenny Berg mit ihren beiden Gästen, der Sängerin Maya Boog und der Regisseurin Julia Hölscher.

120 minOCT 13
Comments
Franz Lehár: Die lustige Witwe

Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 80 d-Moll Hob I:80

Sie hat keinen Übernamen gekriegt und sticht auch nicht sonderlich hervor unter den über hundert Sinfonien von Joseph Haydn. Und doch steht auch sie für das Genie dieses Komponisten, der uns (und vermutlich auch sich selbst) gerne mit seiner Musik zu überraschen pflegt. Die dramatische Tonart d-Moll, die Haydn für diese Sinfonie Nr. 80 wählte, führt durchaus auch in die Irre. Denn inmitten des Trubels in Moll finden wir im ersten Satz als Seitenthema einen etwas naiv anmutenden Ländler (der zudem erst dann erscheint, wenn man meint, es sei schon alles Grundlegende gesagt worden). Spannend zu hören, wie die verschiedenen Interpretationen mit dieser und weiteren ungewöhnlichen Konstellationen umgehen! Gäste von Norbert Graf sind die Musikpublizistin Verena Naegele und der Musikjournalist Felix Michel.

120 minOCT 6
Comments
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 80 d-Moll Hob I:80

Henri Vieuxtemps: Violinkonzert Nr. 4 d-Moll op. 31

Vor 200. Jahren kam der belgische Wundergeiger Henri Vieuxtemps zur Welt. Als 13-jähriger debütierte er in Wien mit Beethovens bereits vergessenem Violinkonzert, eiferte seinem Vorbild Paganini nach, und komponierte selbst. Sieben Violinkonzerte hat er unter anderem geschrieben – alle hochvirtuos. In der Ausbildung von jungen Geigerinnen und Geigern haben sie ihren festen Platz. Warum das so ist, und wie sich Aufnahmen seines 4. Violinkonzerts heute unterscheiden, das diskutiert Jenny Berg gemeinsam mit der Musikjournalistin Anna Kardos und der Geigerin Julia Schröder. Eine Diskothek anlässlich des 200. Geburtstags von Henri Vieuxtemps.

120 minSEP 29
Comments
Henri Vieuxtemps: Violinkonzert Nr. 4 d-Moll op. 31
the END
success toast
Welcome to Himalaya LearningClick below to download our app for better listening experience.Download App