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Musik unserer Zeit

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Musik unserer Zeit bringt die Gegenwart und Zukunft ins Haus mit zeitgenössischer klassischer Musik, mit elektronischen, experimentellen und improvisierten Klängen.Wir porträtieren Komponistinnen und Interpreten, spüren Trends auf, zeigen was aktuelle Musik alles sein kann und diskutieren am runden Tisch über aktuelle Neuerscheinungen.Leitung: Peter BürliRedaktion: Annelis Berger, Theresa Beyer, Florian Hauser (Fachführung), Benjamin Herzog, Cécile Olshausen, Moritz WeberKontakt: info@srf2kultur.ch

Latest Episodes

neo.mx3 und Sc'ööf

neo.mx3, die Schweizer Onlineplattform fürs zeitgenössische Musikschaffen: wir stellen sie vor und tauchen hinein – und stossen etwa auf den Komponisten Alexandre Babel, der gerade das Festival Les amplitudes in La Chaux-de-Fonds kuratiert. Wir treffen das Genfer Ensemble Batida, die Pianistin Simone Keller und den Komponisten Michael Wertmüller. Sie alle sind dieser Tage mit spannenden Projekten beschäftigt und bilden diese auch auf neo.mx3 ab. Und dann lernen wir auch noch die vier Musiker von Scööf im Portrait kennen, die mehr als eine Band sind. Sie sind das Zentrum und der harte Kern des «Club Dänemark», eines Kollektivs, Plattenlabels und Veranstaltungsortes – eine kreative Werkstatt. Gerade veröffentlicht das aufstrebende Kollektiv ein Debutalbum und gewann zugleich einen wichtigen Förderpreis.

59 min6 d ago
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neo.mx3 und Sc'ööf

Wenn KünstlerInnen Musik machen: Eine Geschichte der Wechselspiele

Ob Yves Klein mit seiner «Symphonie Monoton-Silence», das aus Künstlern zusammengesetzte Improvisationskollektiv «Selten gehörte Musik» oder die Künstlerin Emily Sundblad, die romantische musikalische Collagen schafft. Wenn sich bildende Künstlerinnen und Künstler der Musik zuwenden oder komponieren, dann kann es sehr poetisch, frei und radikal zugehen. Gerade in der Neuen Musik wird es heute immer selbstverständlicher, dass Gattungsgrenzen verschwimmen. Doch die Ausstellung «Doppelleben» in der Bundeskunsthalle Bonn zeigt, dass sich Wechselspiele zwischen Kunst und Musik schon durch das ganze 20. Jahrhundert ziehen. Bereits 1913 komponiert Marcel Duchamp mithilfe des Zufalls und 1952 verschreibt sich Gerhard Rühm in seinem «Eintonstück» der radikalen Reduktion. Bekannt sind diese Stücke allerdings weniger. Völlig zu Unrecht, finden Eva Badura-Triska und Edek Bartz, die die Ausstellung kuratiert haben. In Musik unserer Zeit sprechen sie über ihre beeindruckende Re...

59 min1 w ago
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Wenn KünstlerInnen Musik machen: Eine Geschichte der Wechselspiele

Im Flow der Apokalypse

Ungewöhnlich beginnt Benedikt von Peter, der neue Hausherr des Basler Theaters, seine Intendanz: er übergibt die Kleine Bühne den Studierenden der Hochschule für Musik, Gestaltung und Kunst, die den Raum zwei Wochen lang Abend für Abend in Endzeitstimmung tauchen. Erstaunlich, wieviele Facetten das Weltende haben kann - wenn sich junge Menschen damit auseinandersetzen. In Kompositionen, Improvisationen und Performances sowie mit begehbaren Installationen erzählen sie von törichten Jungfrauen, von schlangenbeschwänzten Pferden, von schwarzen Engeln und vom Nichts. Und dann? Stille? Das Ende der Zeit? Und: wie klingt denn das? Gabriela Kaegi hat mit dem Mikrofon die Entstehung der verschiedenen Produktionen begleitet, die mit so sprechenden Titeln wie «Remember me» über «It must be so» bis «It‘s only the end of the world» irgendwo zwischen Fatalismus und Optimismus liegen.

9 s2 w ago
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Im Flow der Apokalypse

Ingrid Laubrock - konsequent auf dem Weg

Eigensinnig ist vielleicht das passende Wort, um den Weg der Saxophonistin Ingrid Laubrock zu beschreiben. Geboren in der deutschen Provinz, hat sie immer das Abenteuer gesucht, zog mit 19 nach London und zwanzig Jahre später nach Brooklyn. Auch musikalisch beschritt sie nie den Weg des geringsten Widerstandes, wenn es zu bequem wird, bricht Laubrock aus und wagt Neues. Sie improvisiert, komponiert für grosse Besetzung und stellt sich jeder musikalischen Herausforderung. Mittlerweile ist Ingrid Laubrock kreativer Mittelpunkt einer Szene, die den Jazz von heute spielt und den von morgen erfindet.

59 min3 w ago
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Ingrid Laubrock - konsequent auf dem Weg

Musikfestival Bern: Die Zündschnur oder Komponieren um «5 vor 12»

Die Welt verändert sich rasant, die Existenz der Menschheit ist in Frage gestellt. Zeitgenössische Komponist*innen sind davon auch betroffen. Viele von ihnen verharren nicht weiter im Elfenbeinturm, sondern mischen sich mit ihrer Musik ein. Klimawandel aber auch medizinische, finanzielle und soziale Ungleichheit bedrohen das Leben auf der Erde. Politik, Wirtschaft und Wissenschaft suchen nach Lösungen. Und auch die Kunst denkt mit. Am Musikfestival Bern 2020 haben sechs Komponist*innen Werke vorgestellt, die sich mit den drängenden Fragen unserer Zeit konkret auseinandersetzen. Musik und Wissenschaft sind dabei in einen spannenden Dialog getreten. Aber was genau kann Musik bewirken? Cécile Olshausen hat nachgefragt bei Wanja Aloe, Teresa Carrasco, Ricardo Eizirik, Stephanie Haensler, Isabel Klaus und Daniel Mouthon.

59 minSEP 24
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Musikfestival Bern: Die Zündschnur oder Komponieren um «5 vor 12»

Musicus universalis: Rudolf Kelterborn

Ein Urgestein der Schweizer Musiklandschaft, Zeitzeuge fast eines ganzen Jahrhunderts, beherzt, engagiert, voller feinem Humor und unerbittlich. Er ist einer, der es sich und seinem Umfeld nie leicht gemacht hat. Rudolf Kelterborn lässt sich mit offenen Ohren buchstäblich von Werk zu Werk, von Entdeckung zu Entdeckung treiben, erfindet sich in jedem einzelnen Werk neu und hat bis heute Neugier und Staunen nicht verlernt. In der Sendung tauchen wir ein in seine Musik, seine Überzeugungen, und in Interviewausschnitte aus mehreren Jahrzehnten.

60 minSEP 17
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Musicus universalis: Rudolf Kelterborn

Die Unerschrockene: Helena Winkelman, Komponistin und Geigerin

Sie hat ihren Weg immer sehr eigenwillig gestaltet. Zwar bekam Helena Winkelman ihre Ausbildung bei bekannten Geigenvirtuosen. Aber ihren Brahms und ihren Paganini spielte sie auch einem Jazzperkussionisten vor, um den Groove zu lernen. Oder reiste nach Indien, um die dortige Musik zu studieren. Später kam das Studium der Komposition in Basel und die Gründung eines eigenen Ensembles dazu. Heute ist Helena Winkelman als Leiterin der Camerata Variabile Basel und als Komponistin sehr erfolgreich. Zur Zeit ist sie Artist in Residence beim Sinfonieorchester Basel und komponiert ein Doppelkonzert für Orchester und zwei Geigen. Bei dieser Gelegenheit arbeitet sie zum ersten Mal mit der Violinistin Patricia Kopatchinskaja zusammen. Ein Porträt mit Werkstattbesuch.

60 minSEP 10
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Die Unerschrockene: Helena Winkelman, Komponistin und Geigerin

ErdbebenTräume

Der japanische Komponist Toshio Hosokawa über Natur und Naturzerstörung. In seiner Musik hat der Japaner Toshio Hosokawa häufig weite musikalische «Landscapes» entworfen, Naturstimmungen, in denen sich die Gefühle spiegeln. Er sucht den Einklang mit der Natur. Umso tiefer trafen ihn die Katastrophen von Fukushima 2011. In Opern und Instrumentalwerken hat er dieses Ereignisses gedacht.

60 minSEP 3
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ErdbebenTräume
the END

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59 min6 d ago
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Ob Yves Klein mit seiner «Symphonie Monoton-Silence», das aus Künstlern zusammengesetzte Improvisationskollektiv «Selten gehörte Musik» oder die Künstlerin Emily Sundblad, die romantische musikalische Collagen schafft. Wenn sich bildende Künstlerinnen und Künstler der Musik zuwenden oder komponieren, dann kann es sehr poetisch, frei und radikal zugehen. Gerade in der Neuen Musik wird es heute immer selbstverständlicher, dass Gattungsgrenzen verschwimmen. Doch die Ausstellung «Doppelleben» in der Bundeskunsthalle Bonn zeigt, dass sich Wechselspiele zwischen Kunst und Musik schon durch das ganze 20. Jahrhundert ziehen. Bereits 1913 komponiert Marcel Duchamp mithilfe des Zufalls und 1952 verschreibt sich Gerhard Rühm in seinem «Eintonstück» der radikalen Reduktion. Bekannt sind diese Stücke allerdings weniger. Völlig zu Unrecht, finden Eva Badura-Triska und Edek Bartz, die die Ausstellung kuratiert haben. In Musik unserer Zeit sprechen sie über ihre beeindruckende Re...

59 min1 w ago
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Ungewöhnlich beginnt Benedikt von Peter, der neue Hausherr des Basler Theaters, seine Intendanz: er übergibt die Kleine Bühne den Studierenden der Hochschule für Musik, Gestaltung und Kunst, die den Raum zwei Wochen lang Abend für Abend in Endzeitstimmung tauchen. Erstaunlich, wieviele Facetten das Weltende haben kann - wenn sich junge Menschen damit auseinandersetzen. In Kompositionen, Improvisationen und Performances sowie mit begehbaren Installationen erzählen sie von törichten Jungfrauen, von schlangenbeschwänzten Pferden, von schwarzen Engeln und vom Nichts. Und dann? Stille? Das Ende der Zeit? Und: wie klingt denn das? Gabriela Kaegi hat mit dem Mikrofon die Entstehung der verschiedenen Produktionen begleitet, die mit so sprechenden Titeln wie «Remember me» über «It must be so» bis «It‘s only the end of the world» irgendwo zwischen Fatalismus und Optimismus liegen.

9 s2 w ago
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Eigensinnig ist vielleicht das passende Wort, um den Weg der Saxophonistin Ingrid Laubrock zu beschreiben. Geboren in der deutschen Provinz, hat sie immer das Abenteuer gesucht, zog mit 19 nach London und zwanzig Jahre später nach Brooklyn. Auch musikalisch beschritt sie nie den Weg des geringsten Widerstandes, wenn es zu bequem wird, bricht Laubrock aus und wagt Neues. Sie improvisiert, komponiert für grosse Besetzung und stellt sich jeder musikalischen Herausforderung. Mittlerweile ist Ingrid Laubrock kreativer Mittelpunkt einer Szene, die den Jazz von heute spielt und den von morgen erfindet.

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Die Welt verändert sich rasant, die Existenz der Menschheit ist in Frage gestellt. Zeitgenössische Komponist*innen sind davon auch betroffen. Viele von ihnen verharren nicht weiter im Elfenbeinturm, sondern mischen sich mit ihrer Musik ein. Klimawandel aber auch medizinische, finanzielle und soziale Ungleichheit bedrohen das Leben auf der Erde. Politik, Wirtschaft und Wissenschaft suchen nach Lösungen. Und auch die Kunst denkt mit. Am Musikfestival Bern 2020 haben sechs Komponist*innen Werke vorgestellt, die sich mit den drängenden Fragen unserer Zeit konkret auseinandersetzen. Musik und Wissenschaft sind dabei in einen spannenden Dialog getreten. Aber was genau kann Musik bewirken? Cécile Olshausen hat nachgefragt bei Wanja Aloe, Teresa Carrasco, Ricardo Eizirik, Stephanie Haensler, Isabel Klaus und Daniel Mouthon.

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Ein Urgestein der Schweizer Musiklandschaft, Zeitzeuge fast eines ganzen Jahrhunderts, beherzt, engagiert, voller feinem Humor und unerbittlich. Er ist einer, der es sich und seinem Umfeld nie leicht gemacht hat. Rudolf Kelterborn lässt sich mit offenen Ohren buchstäblich von Werk zu Werk, von Entdeckung zu Entdeckung treiben, erfindet sich in jedem einzelnen Werk neu und hat bis heute Neugier und Staunen nicht verlernt. In der Sendung tauchen wir ein in seine Musik, seine Überzeugungen, und in Interviewausschnitte aus mehreren Jahrzehnten.

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60 minSEP 3
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