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angesprochen

Zürcher Kompetenzzentrum für Linguistik

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In angesprochen befragen wir einmal im Monat Linguisten zu ihrer aktuellen Forschung und versuchen so, der Öffentlichkeit ein Bild von der Vielfalt der Linguistik an den Zürcher Hochschulen und darüber hinaus zu vermitteln.

Latest Episodes

Die Sprachbewusstseinsgeschichte des Schweizerdeutschen

Dass die Sprachsituation in der Deutschschweiz eine besondere ist, wissen wir seit der letzten Folge. In dieser Ausgabe reden wir mit Emanuel Ruoss vom Deutschen Seminar der Universität Zürich darüber, wie sich das Bewusstsein dieser Situation und insbesondere die Einstellungen zu den schweizerdeutschen Dialekten im Lauf der Zeit verändert haben. Dabei stellt sich heraus, dass diese nicht schon immer so hohes Ansehen genossen haben wie heute und dass die Entwicklung des Sprachbewusstseins mit vielfältigen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen wie z.B. der Gründung des schweizerischen Nationalstaats oder der geistigen Landesverteidigung eng verknüpft ist.

30 MIN2017 JAN 31
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Die Sprachbewusstseinsgeschichte des Schweizerdeutschen

Richtig ist relativ. Die Vielfalt von Standardvarietäten im deutschen Sprachraum

In dieser Folge befragen wir Christa Dürscheid vom Deutschen Seminar der Universität Zürich zu Sinn und Wesen der deutschen Standardsprache - was, wie wir eingangs erfahren, keineswegs dasselbe wie «Hochdeutsch» ist. Wir hören ausserdem, dass Standards von Menschen und Institutionen gemacht werden und dass es den einen Standard weder gibt noch geben muss. Zu den vielen Standards im deutschen Sprachraum gehört auch das Schweizer Standarddeutsch, das sich durch zahlreiche Merkmale von benachbarten Varietäten unterscheidet.

24 MIN2016 DEC 24
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Richtig ist relativ. Die Vielfalt von Standardvarietäten im deutschen Sprachraum

Spracherwerb in den Sprachen der Welt

«goes» vs. «nakhutticaihattibiri» - diese beiden Wortformen zeigen beispielhaft, mit was für unterschiedlichen Herausforderungen Kinder beim Erlernen einer Sprache konfrontiert sind: das erste stammt aus dem Englischen, das zweite aus dem Chintang, einer Sprache Nepals, in der solche Formen nicht nur häufig länger, sondern auch reicher an grammatischer Information und zugleich seltener sind. Wir reden mit Sabine Stoll vom Institut für Vergleichende Sprachwissenschaft der Universität Zürich darüber, wie es Kinder trotzdem schaffen, jede Sprache zu lernen, und über weitere Themen aus der vergleichenden Spracherwerbsforschung.

24 MIN2016 DEC 13
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Spracherwerb in den Sprachen der Welt

Big data in the language sciences

«Big Data» sind in aller Munde - aber was genau heisst eigentlich gross, und über welche Daten reden wir hier? Unser Gast zu diesem Thema ist Tanja Samardžić vom UFSP Sprache und Raum der Universität Zürich, die uns erklärt, warum die Arbeit mit grossen Datenmengen in der Linguistik Tradition hat, sich aber trotzdem rasant wandelt und welche neuen Forschungsfragen dadurch möglich werden. Neben allgemeinen Fragen werden auch zwei konkrete Projekte auf der Grundlage von Big Data angesprochen: eines zur Verschiedenheit oder Einheit von Serbisch und Kroatisch, das andere zur automatisierten morphologischen Analyse von Korpora.

26 MIN2016 NOV 13
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Big data in the language sciences

Der phonetische Fingerabdruck. Was verrät unsere Stimme über unsere Identität?

Schon Säuglinge können ihre Mutter an der Stimme erkennen - beim Vater wird es schon schwieriger. Später sind Menschen im Allgemeinen sehr gut darin, die Stimmen von Bekannten zu erkennen, tun sich aber schwer damit, viele und unbekannte Menschen auseinanderzuhalten. Wir reden mit Volker Dellwo vom Institut für Computerlinguistik der Universität Zürich darüber, wie sich phonetische Methoden nutzen lassen, um Menschen besser oder auch automatisch zu erkennen, und interessieren uns insbesondere für forensische Anwendungen: wie lassen sich Verbrecher an ihrer Stimme erkennen?

22 MIN2016 OCT 10
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Der phonetische Fingerabdruck. Was verrät unsere Stimme über unsere Identität?

„Man nehme ...“ – Die Sprachgeschichte des Kochrezepts

Rezepte spielen heutzutage bei der Überlieferung von kulinarischer Tradition und Ausbildung von Köchen eine grosse Rolle. Dies ist jedoch nicht immer so gewesen. Es gibt einige Eigenschaften, welche Kochrezepte als Textsorte ausmachen, die wir als selbstverständlich erachten. Wie und wann sich diese Textsorte entwickelt hat, erzählt uns diesmal Elvira Glaser vom Deutschen Seminar der Universität Zürich. Dabei geht es nicht nur um die Form der Rezepte sondern auch um typische Formulierungen - z.B. wie kam der Konjunktiv ins Rezept?

23 MIN2016 JUN 30
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„Man nehme ...“ – Die Sprachgeschichte des Kochrezepts

Vornamen. Oder: Mia, Noah und warum sie so heissen

Gibt man bei einem bekannten Online-Buchhändler „Vornamen finden“ ein, stösst man auf ganze 163 Bücher zum Thema – Vornamen beschäftigen werdende Eltern also offensichtlich stark. Damaris Nübling vom Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz erklärt, wieso Vornamen uns so wichtig sind, nach welchen Prinzipien Vornamen heute im Gegensatz zu früher vergeben werden und welcher grössere Trend sich hinter der aktuellen Beliebtheit von Rufnamen wie ,Mia‘, ,Noah‘ oder auch ,Leon‘ und ,Lara‘ verbirgt. Auch die Frage, wie Vornamenwechsel bei Transgender-Personen ablaufen, also bei Menschen, die ihr biologisches Geschlecht ihrer Geschlechtsidentität angleichen, beantwortet sie in dieser Folge von „angesprochen“.

25 MIN2016 MAY 30
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Vornamen. Oder: Mia, Noah und warum sie so heissen

Kinder lernen Sprache - verlernen sie alte Menschen?

In dieser Folge sprechen wir mit Martin Meyer (UZH, Psychologisches Institut) über Sprachfähigkeit und Spracherwerb im Alter. Wie verändert sich das Gehirn im Alter, wie beeinflusst das die Sprache, und wie hilft uns die Plastizität des Gehirns dabei, diese zu erhalten? Mit welchen Technologien lassen sich Veränderungen sichtbar machen? Welche Rolle spielen Schwerhörigkeit und Tinnitus bei Sprachproblemen? Ist es im Alter noch möglich, eine Sprache zu lernen, und hilft das sogar gegen Demenz?

26 MIN2016 APR 29
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Kinder lernen Sprache - verlernen sie alte Menschen?

Gebärdensprachdolmetschen

Gebärdensprache wirkt auf Hörende oft fremdartig - die menschliche Sprachfähigkeit zeigt sich hier in einer ganz anderen Form als beim Sprechen. Und doch ist es möglich, Gebärden- und Lautsprache ineinander zu übersetzen, sogar zu dolmetschen. In welchen Kontexten das geschieht und welche Schwierigkeiten dabei auftreten, darüber reden wir mit Tobias Haug, der an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik den Studiengang Gebärdensprachdolmetschen leitet. Wir interessieren uns dabei insbesondere für das Projekt Justisigns, das u.a. praktische Richtlinien für Gebärdensprachdolmetschen im Kontext von Polizeivernehmungen entwickelt hat, für den „Directionality Effect“, der dafür sorgt, dass Dolmetscher bevorzugt in Lautsprache übersetzen, und für den Status von Gebärdensprachdolmetschen als öffentlicher Dienstleistung in der Schweiz.

23 MIN2016 APR 26
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Gebärdensprachdolmetschen

Hopp, hopp, hopp, Pferdchen lauf Galopp – gehört Musik zum Spracherwerb?

Musik, Sprache und kindliche Entwicklung - wie hängt das zusammen? Stefanie Stadler Elmer vom Psychologischen Institut der Universität Zürich erklärt, wie Musikalisches den Spracherwerb von Kindern begleitet und unterstützt, wie Eltern die sprachliche Entwicklung ihrer Kinder über Musik fördern können und welche Förderung in Kinderkrippen und -gärten möglich ist.

15 MIN2016 FEB 24
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Hopp, hopp, hopp, Pferdchen lauf Galopp – gehört Musik zum Spracherwerb?

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Die Sprachbewusstseinsgeschichte des Schweizerdeutschen

Dass die Sprachsituation in der Deutschschweiz eine besondere ist, wissen wir seit der letzten Folge. In dieser Ausgabe reden wir mit Emanuel Ruoss vom Deutschen Seminar der Universität Zürich darüber, wie sich das Bewusstsein dieser Situation und insbesondere die Einstellungen zu den schweizerdeutschen Dialekten im Lauf der Zeit verändert haben. Dabei stellt sich heraus, dass diese nicht schon immer so hohes Ansehen genossen haben wie heute und dass die Entwicklung des Sprachbewusstseins mit vielfältigen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen wie z.B. der Gründung des schweizerischen Nationalstaats oder der geistigen Landesverteidigung eng verknüpft ist.

30 MIN2017 JAN 31
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Die Sprachbewusstseinsgeschichte des Schweizerdeutschen

Richtig ist relativ. Die Vielfalt von Standardvarietäten im deutschen Sprachraum

In dieser Folge befragen wir Christa Dürscheid vom Deutschen Seminar der Universität Zürich zu Sinn und Wesen der deutschen Standardsprache - was, wie wir eingangs erfahren, keineswegs dasselbe wie «Hochdeutsch» ist. Wir hören ausserdem, dass Standards von Menschen und Institutionen gemacht werden und dass es den einen Standard weder gibt noch geben muss. Zu den vielen Standards im deutschen Sprachraum gehört auch das Schweizer Standarddeutsch, das sich durch zahlreiche Merkmale von benachbarten Varietäten unterscheidet.

24 MIN2016 DEC 24
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Richtig ist relativ. Die Vielfalt von Standardvarietäten im deutschen Sprachraum

Spracherwerb in den Sprachen der Welt

«goes» vs. «nakhutticaihattibiri» - diese beiden Wortformen zeigen beispielhaft, mit was für unterschiedlichen Herausforderungen Kinder beim Erlernen einer Sprache konfrontiert sind: das erste stammt aus dem Englischen, das zweite aus dem Chintang, einer Sprache Nepals, in der solche Formen nicht nur häufig länger, sondern auch reicher an grammatischer Information und zugleich seltener sind. Wir reden mit Sabine Stoll vom Institut für Vergleichende Sprachwissenschaft der Universität Zürich darüber, wie es Kinder trotzdem schaffen, jede Sprache zu lernen, und über weitere Themen aus der vergleichenden Spracherwerbsforschung.

24 MIN2016 DEC 13
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Spracherwerb in den Sprachen der Welt

Big data in the language sciences

«Big Data» sind in aller Munde - aber was genau heisst eigentlich gross, und über welche Daten reden wir hier? Unser Gast zu diesem Thema ist Tanja Samardžić vom UFSP Sprache und Raum der Universität Zürich, die uns erklärt, warum die Arbeit mit grossen Datenmengen in der Linguistik Tradition hat, sich aber trotzdem rasant wandelt und welche neuen Forschungsfragen dadurch möglich werden. Neben allgemeinen Fragen werden auch zwei konkrete Projekte auf der Grundlage von Big Data angesprochen: eines zur Verschiedenheit oder Einheit von Serbisch und Kroatisch, das andere zur automatisierten morphologischen Analyse von Korpora.

26 MIN2016 NOV 13
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Der phonetische Fingerabdruck. Was verrät unsere Stimme über unsere Identität?

Schon Säuglinge können ihre Mutter an der Stimme erkennen - beim Vater wird es schon schwieriger. Später sind Menschen im Allgemeinen sehr gut darin, die Stimmen von Bekannten zu erkennen, tun sich aber schwer damit, viele und unbekannte Menschen auseinanderzuhalten. Wir reden mit Volker Dellwo vom Institut für Computerlinguistik der Universität Zürich darüber, wie sich phonetische Methoden nutzen lassen, um Menschen besser oder auch automatisch zu erkennen, und interessieren uns insbesondere für forensische Anwendungen: wie lassen sich Verbrecher an ihrer Stimme erkennen?

22 MIN2016 OCT 10
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23 MIN2016 JUN 30
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Vornamen. Oder: Mia, Noah und warum sie so heissen

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25 MIN2016 MAY 30
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26 MIN2016 APR 29
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Gebärdensprachdolmetschen

Gebärdensprache wirkt auf Hörende oft fremdartig - die menschliche Sprachfähigkeit zeigt sich hier in einer ganz anderen Form als beim Sprechen. Und doch ist es möglich, Gebärden- und Lautsprache ineinander zu übersetzen, sogar zu dolmetschen. In welchen Kontexten das geschieht und welche Schwierigkeiten dabei auftreten, darüber reden wir mit Tobias Haug, der an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik den Studiengang Gebärdensprachdolmetschen leitet. Wir interessieren uns dabei insbesondere für das Projekt Justisigns, das u.a. praktische Richtlinien für Gebärdensprachdolmetschen im Kontext von Polizeivernehmungen entwickelt hat, für den „Directionality Effect“, der dafür sorgt, dass Dolmetscher bevorzugt in Lautsprache übersetzen, und für den Status von Gebärdensprachdolmetschen als öffentlicher Dienstleistung in der Schweiz.

23 MIN2016 APR 26
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15 MIN2016 FEB 24
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Hopp, hopp, hopp, Pferdchen lauf Galopp – gehört Musik zum Spracherwerb?
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