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Alles gesagt?

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Wir befragen außergewöhnliche Menschen - so lange, bis sie selbst erklären, dass jetzt “alles gesagt” sei. Ein Gespräch kann also zwölf Minuten oder drei Stunden dauern.Die Interviewer, ZEITMagazin-Chefredakteur Christoph Amend und ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner, sind auf alles vorbereitet - und haben hunderte Fragen und meistens auch ein paar Spiele für ihren Gast dabei.

Latest Episodes

Yuval Harari, What Is the Meaning of Life?

Historian and author Yuval Harari, one of the most influential intellectuals of our time, is our guest on the second English-language episode of "Alles gesagt?" ("Nuff Said?"), ZEIT's never-ending podcast. Harari's book, "Sapiens: A Brief History of Humankind", was originally published in Hebrew in 2011 and is based on a series of 20 lectures from an undergraduate world history class he had taught. It has sold over 12 million copies and was in the top three of The "New York Times" bestseller list for 96 consecutive weeks. Barack Obama, Bill Gates, Mark Zuckerberg and Angela Merkel, among others, are all admirers of Harari's work. In 2016 he wrote "Homo Deus", this time focussing on the future of humankind; his third book, 21 Lessons for the 21st Century, was published in 2018. Both have become international bestsellers. This week his latest book will be released: the graphic novel "Sapiens – The Birth of Humankind". The hosts of "Alles gesagt?", Jochen Wegner and Christoph Amend (both based in Berlin) met with Yuval Harari, who lives in Tel Aviv, via video call on October 14th. (The session was also streamed live on ZEIT ONLINE.) Harari was born in 1975 near Haifa and studied in Jerusalem; he finished his PhD in Oxford with a focus on medieval military history and wrote his dissertation on "renaissance military memoirs of noblemen". In this episode of our podcast Harari talks about a wide range of topics from religion to politics, Covid-19 to artificial intelligence; he describes spending weeks in a silent retreat, visiting a secret unit at Google and what it takes to become a bestseller writer. We hear what it was like growing up in a conservative Israeli family and realising he was gay at the age of 21, and how this personal experience has influenced the way he thinks about the world, human beings and history. At the end of this episode, Harari fact-checks key scenes of the show Game of Thrones and finally, after three hours and 44 minutes, he has nothing left to say. Because at "Alles gesagt?" the conversation is only over when the guest says it's over.

223 minOCT 22
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Yuval Harari, What Is the Meaning of Life?

Alice Schwarzer, wie wird man eine Frau?

Sie wurde schon mit vielen erstaunlichen Begriffen belegt. Sie sei "Kanzlermacherin", "eine der bedeutendsten Frauen unserer Zeit", "Medienliebling" - aber auch die "Hexe mit dem stechenden Blick", eine "Terroristin", die "Mutti des deutschen Feminismus" und die "meistgehasste Chefredakteurin Deutschlands". Könnte es sein, dass es für Alice Schwarzer eine eigene Kategorie namens "Alice Schwarzer" braucht? Auch darüber hat sie mit den Gastgebern des unendlichen Podcasts "Alles gesagt?" gesprochen, Jochen Wegner und Christoph Amend. Alice Schwarzer, geboren 1942, ist auch Journalistin, Bestseller-Autorin, Gründerin und Herausgeberin der Zeitschrift Emma, ausgezeichnet mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Jetzt hat sie eine neue Autobiografie geschrieben, Lebenswerk ist soeben bei Kiepenheuer & Witsch erschienen. Im ZEIT-Podcast, in Pandemie-Zeiten wie immer remote aufgenommen, erzählt sie von ihrer ungewöhnlichen Kindheit, ihrer engen Freundschaft mit Simone de Beauvoir, ihrer ungebrochenen Lust am Streit mit Frauen wie mit Männern, ihrer Kritik am politischem Islam, ihrer Liebe fürs Tanzen – und über das Geheimnis einer glücklichen Beziehung. Nach 5 Stunden und 14 Minuten beendet Alice Schwarzer das Gespräch, denn das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast. Produktion: Maria Lorenz-Bokelberg/Pool Artists Fotografie: Maria Lorenz-Bokelberg Recherche: Hannah Schraven, Vincent Mank

314 minOCT 8
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Alice Schwarzer, wie wird man eine Frau?

Ólafur Elíasson, kann Kunst die Welt retten?

Über die Kunst von Ólafur Elíasson hat mal jemand gesagt, dass sie zwei Reaktionen verursache: zuerst ein "Wow" und dann ein "Aha". Wie das mit dem "Wow" und mit dem "Aha" geht, darüber haben sich die beiden Gastgeber des unendlichen Podcasts "Alles Gesagt", ZEIT-Online-Chef Jochen Wegner und ZEITmagazin-Chef Christoph Amend mit Ólafur Elíasson unterhalten – er war per Zoom zugeschaltet aus seinem Studio in Berlin. Ólafur Elíasson ist einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Künstler der Gegenwart, ausgezeichnet mit zahlreichen internationalen Preisen, in Deutschland unter anderem mit dem Goslarer Kaiserring, in Frankreich mit dem Ordre des Arts et des Lettres und wenn der isländische Staatspräsident Berlin besucht, dann schaut er natürlich auch im Studio unseres Gastes vorbei. Ólafur Elíasson wurde am 5. Februar 1967 in Kopenhagen geboren, er ist Däne mit isländischer Herkunft, seine Eltern sind in den Sechzigerjahren von Island nach Dänemark ausgewandert. Er selbst hat in Kopenhagen studiert, lebte 1999 einige Monate in New York, aber schon früh hat es ihn nach Deutschland gezogen, sein Studio in Prenzlauer Berg hat er seit 1995. Er kreiert Momente und Prozesse, die einen staunen lassen: Er färbt Flüsse und baut riesige Wasserfälle, er liebt es, mit Spiegeln zu arbeiten und spätestens im Jahr 2003, als er in der Londoner Tate Galerie eine künstliche Sonne installierte, wurde er zu einem Star der Kunstwelt. Ólafur Elíasson ist aber nicht nur Künstler, er ist auch politischer Aktivist. Um auf die schmelzende Pole hinzuweisen, lässt er echtes, jahrhundertealtes Eis von dort vor die Schaltzentralen der Politik bringen – dort schmilzt es vor aller Augen. Und schon vor einigen Jahren hat er die Little Sun erfunden, eine kleine mobile Lampe, die mit Solarstrom funktioniert, mit der er Millionen von Menschen in Afrika Licht bringen möchte, die in Gegenden und Ländern ohne funktionierendes Stromnetz leben. Über Politik und Kunst, über seine Familie und über seine Firma und darüber, wie es kam, dass er in seiner Jugend ein Breakdance-Star in Island wurde, haben sich beiden Gastgeber des ZEIT-Podcasts 4 Stunden und 28 Minuten mit Ólafur Elíasson unterhalten. Bis er das Gespräch mit seinem Schlusswort beendet hat – denn das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

267 minSEP 17
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Ólafur Elíasson, kann Kunst die Welt retten?

Juli Zeh, ist die Aufklärung am Ende?

Sie ist Richterin am Landesverfassungsgericht in Brandenburg, aber bekannt geworden ist sie durch ihre literarischen Bestseller: Die Schriftstellerin Juli Zeh ist zu Gast bei Alles gesagt?, dem unendlichen Podcast von ZEIT ONLINE und ZEITmagazin. Schon ihr Debüt Adler & Engel, erschienen im Jahr 2001, wurde von der Kritik gefeiert. Seitdem hat sie Romane, Theaterstücke, Essays, Aufrufe geschrieben, auch mal einen offenen Brief an Angela Merkel. Sie hat sich politisch engagiert und ist heute eine der führenden Intellektuellen des Landes, ausgezeichnet unter anderem mit dem Heinrich-Böll-Preis und dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für ihr Engagement für bürgerliche Freiheitsrechte im digitalen Zeitalter. Mit Jochen Wegner und Christoph Amend, den Gastgebern von Alles gesagt?, unterhält sich Juli Zeh über die wichtigen gesellschaftlichen Themen unserer Zeit – über Freiheit, Sicherheit, Recht, Moral und über die Grundfrage, die sie seit ihrem Jurastudium prä...

--AUG 21
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Juli Zeh, ist die Aufklärung am Ende?

Mai Thi Nguyen-Kim, rettet Wissenschaft die Welt?

Sie ist die bekannteste deutsche Wissenschaftjournalistin, sie ist Youtuberin, Fernsehmoderatorin und Bestseller-Autorin: Mai Thi Nguyen-Kim ist zu Gast bei "Alles gesagt?", dem unendlichen Podcast von ZEIT Online und ZEITmagazin. Ihren YouTube-Kanal "Mailab" haben fast eine Million Menschen abonniert, außerdem moderiert sie bei "Terra X Lesch und Co." und "Quarks". Ihr Buch "Komisch, alles chemisch!" steht seit vergangenem November auf den Bestsellerlisten. Für Ihre Arbeit wurde sie bereits vielfach ausgezeichnet, unter anderem als "Wissenschaftsjournalistin des Jahres", mit dem Grimme Online Award und in diesem Jahr mit dem Förderpreis des Deutschen Fernsehpreises, eine Sonderehrung für ihre Corona-Berichterstattung und ihren Tagesthemen-Kommentar zur Lage der Pandemie in Deutschland. Ihr Video "Corona geht gerade erst los", im April veröffentlicht, wurde 6,3 Millionen Mal abgerufen. Mit Jochen Wegner und Christoph Amend, den Gastgebern von "Alles gesagt?", unterhält sich Mai Thi Nguyen-Kim über Corona und die Folgen für die Gesellschaft, über ihre Karriere zwischen Wissenschaft und Medien und über ihre Familie - ihre Eltern stammen aus Vietnam.Auch diese Folge von Alles Gesagt wurde remote aufgenommen, Mai Thi Nguyen-Kim war zu Hause in der Nähe von Frankfurt, wo sie mit ihrem Mann, der wie sie Chemiker ist, und ihrem Kind lebt. Nach 3 Stunden und 58 Minuten beendete sie das Gespräch, denn das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

238 minJUL 23
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Mai Thi Nguyen-Kim, rettet Wissenschaft die Welt?

Thomas de Maizière, was ist heute konservativ?

Er ist einer der prägenden deutschen Politiker der vergangenen Jahrzehnte, er war Chef des Kanzleramts, Innen- und Verteidigungsminister. Und er ist ein politischer Kronzeuge, der bei allen großen Wendepunkten seit der Wiedervereinigung eine aktive Rolle hatte: Thomas de Maizière, 66, CDU, ist in Bonn geboren, lebt heute in Dresden-Blasewitz – und ist zu Gast bei "Alles Gesagt", dem unendlichen Podcast von ZEIT ONLINE und ZEITmagazin. Mit den Gastgebern Christoph Amend und Jochen Wegner unterhält sich de Maizière, der aus einer Hugenottenfamilie kommt, die im 17. Jahrhundert von Frankreich nach Preußen kam, über sein Verhältnis zu Deutschland, und warum er als Wessi manchmal für einen Ossi gehalten wird. Er erzählt, wie es war, am deutsch-deutschen Einigungsvertrag mitzuarbeiten und als Innenminister 2015 im Zentrum der Flüchtlingskrise zu stehen. Er berichtet, wie subtil Angela Merkel ihre Macht demonstrieren kann, warum man es beim Redenschreiben für Richard von Weizsäcker dem Chef nie recht machen konnte, und wie er damit zurechtkam, ein sogenanntes Soldatenkind zu sein: Er ist der Sohn des langjährigen Generalinspekteurs der Bundeswehr, Ulrich de Maizière. Nach 5 Stunden 14 Minuten beendet Thomas de Maizière das Gespräch, denn das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

314 minJUL 2
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Thomas de Maizière, was ist heute konservativ?

Alice Hasters, was sollten weiße Menschen über Rassismus wissen?

Seit ihrem von der Kritik gefeierten Buch "Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten", ist Alice Hasters die intellektuelle Stimme der jungen Schwarzen in Deutschland. Sie selbst nennt sich Schwarze Frau und schreibt schwarz mit großem S. "Es bezieht sich nicht auf die tatsächliche Farbe meiner Haut", sagt sie. "Es ist meine Selbstbezeichnung, Teil meiner Identität." Im Gespräch mit Christoph Amend und Jochen Wegner, den Gastgebern des Podcasts "Alles gesagt?" von ZEIT ONLINE und ZEITmagazin, erzählt Alice Hasters von ihren Alltagserfahrungen mit Rassismus in Deutschland und den USA, erklärt, wie er unsere Gesellschaft bis heute prägt – und was sich ändern muss. Alice Hasters ist Journalistin, Autorin, Podcasterin, geboren 1989 in Köln, dort ist sie auch aufgewachsen, sie hat in München an der Journalistenschule studiert, lebt heute in Berlin, arbeitet für den rbb und für die "Tagesschau". Ihre Stimme ist ihren Fans seit Jahren vertraut, denn seit 2016 spricht sie einmal im Monat mit ihrer Freundin, der Schauspielerin Maximiliane Häcke, über alles zwischen Politik und Popkultur – in ihrem gemeinsamen Podcast "Feuer & Brot". Ihr Buch hat Alice Hasters in fünf Kapitel aufgeteilt – Alltag, Schule, Körper, Liebe, Familie – und über all das spricht sie auch im Podcast. Und von ihrer Liebe zu Linsensuppe, über Vogueing – und über den Grund, warum sie sich lange wie die Figur Carlton aus der Serie "Der Prinz von Bel-Air" gefühlt hat. Nach 6 Stunden und 37 Minuten beendet Alice Hasters das Gespräch. Das darf bei "Alles gesagt?" nämlich nur der Gast. Diese Folge wurde am 4. Mai aufgenommen, drei Wochen vor dem gewaltsamen Tod von George Floyd in Minneapolis. Etwa alle vier Wochen veröffentlichen wir ein neues Gespräch. Wen sollen wir noch unendlich lange befragen? Schreiben Sie uns an allesgesagt@zeit.de. Produktion: Maria Lorenz/Pool Artists Fotografie: Maria Lorenz Recherche: Hannah Schraven, Vincent Mank Redaktion: Mounia Meiborg

397 minJUN 3
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Alice Hasters, was sollten weiße Menschen über Rassismus wissen?

Dunja Hayali, hält Streit die Gesellschaft zusammen?

Sie hat das “heute-journal” moderiert, ist Co-Gastgeberin des ZDF-“Morgenmagazins” und des ZDF-“Sportstudios”, und sie hat eine politische Talkshow, die ihren Namen trägt: Dunja Hayali ist eine der bekanntesten Fernsehjournalistinnen des Landes. Bekannt ist sie auch dafür, dass sie vor Konflikten und brenzligen Situationen nicht zurückschreckt, sondern sie immer wieder sucht. Ihre Beiträge von rechten Demonstrationen und Neonazi-Festivals sind Fernsehgeschichte. Dabei formuliert sie ihren eigenen Standpunkt klar. “Alltagsrassismus ist manchmal das größere Gift als Anschläge”, sagt sie im Podcast Alles gesagt?. Für ihr politisches Engagement wurde sie mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik ausgezeichnet. Weil ihre Talkshow derzeit Sendepause hat, hat Dunja Hayali während der Corona-Krise eine neue, tägliche Sendung erfunden: Jeden Abend spricht sie auf Instagram live mit bekannten und unbekannten Menschen. Eine Folge ist deshalb auch in der siebeneinhalb Stunden dauernden “Alles gesagt?“-Aufzeichnung zu hören – mit der Sängerin Conchita Wurst. Dunja Hayali erzählt den Gastgebern Jochen Wegner und Christoph Amend auch von ihrer Familiengeschichte, von Flucht und Folter: Beide Eltern sind in Mossul im Irak aufgewachsen, haben sich aber erst in Wien kennengelernt und sind gemeinsam nach Datteln in Nordrhein-Westfalen gezogen, dort ist Hayali geboren und aufgewachsen.

--MAY 15
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Dunja Hayali, hält Streit die Gesellschaft zusammen?

Luisa Neubauer, redet noch jemand über das Klima?

Es war das große, weltumspannende Thema: die Klimadebatte. Und die Bewegung Fridays for Future demonstrierte auf den Straßen, wie politisch die Jugend von heute ist. An der Spitze in Deutschland: die Hamburger Geografiestudentin Luisa Neubauer. Dann kam Corona. Und jetzt? Im unendlichen Podcast "Alles gesagt?" erklärt die 24-Jährige, wie ihre Bewegung jetzt versucht, die Klimadebatte wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen – in Zeiten, in denen Demonstrieren auf der Straße aus gesundheitlichen Gründen verboten ist. Luisa Neubauer erzählt den Gastgebern Jochen Wegner, Chefredakteur von ZEIT ONLINE, und Christoph Amend, Chefredakteur des ZEITMagazins, warum ihre Großmutter bis heute ihr großes Vorbild ist, dass bei Fridays for Future Videobesprechungen bis nachts um halb zwei gehen – und von ihrer Freundschaft zu Greta Thunberg, der FFF-Gründerin. Diese Folge von "Alles gesagt?" ist die dritte, die in Zeiten von Corona per Videoschaltung zwischen vier Standor...

--APR 24
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Luisa Neubauer, redet noch jemand über das Klima?

Heiko Maas, wie regiert es sich in Zeiten von Corona?

Er ist Mitglied des "kleinen Corona-Kabinetts", das Deutschland derzeit durch die Krise steuert. Im unendlichen Podcast berichtet Außenminister Heiko Maas, wie sich der Alltag eines Politikers verändert hat, dessen Arbeitsbasis vorher das persönliche Gespräch war und dessen Arbeitsbilanz auch in Flugmeilen gemessen wurde. Heute ruft ihn der kanadische Außenminister schon mal an Ostern direkt auf dem Handy an, wenn in Kanada die Wattestäbchen für Corona-Tests ausgehen – unter Umgehung des Protokolls, das in der Diplomatie sonst alles beherrscht. Drei Stunden und 26 Minuten sprach Heiko Maas mit ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend und ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner für den potenziell unendlichen Podcast "Alles gesagt?", den nur der Gast selbst beenden kann. Das Gespräch fand nicht, wie sonst üblich, am Wohnzimmertisch von Produzentin Maria Lorenz statt – sondern per Video. Trotzdem gab es für alle österreichisches Essen und Bier. (Die Weißweinflasche hat das Auswärtige Amt im Cateringpaket an Maas entfernt.) Heiko Maas heißt mit vollem Namen Heiko Josef Maas. Er ist katholisch aufgewachsen, war Messdiener und in der katholischen Jugend aktiv, hat Jura studiert und sich bei den Jusos engagiert, ist 1989 in die SPD eingetreten und hat dort ziemlich schnell Karriere gemacht, so schnell, dass er 1998 als saarländischer Minister für Umwelt, Energie und Verkehr der jüngste Minister Deutschlands wurde. Von 2013 bis 2018 war er Bundesjustizminister, seit 2018 ist er Bundesaußenminister. Bei drei Wahlen im Saarland hatte er zuvor erfolglos versucht, Ministerpräsident zu werden. Maas ist Radrennfahrer und baut seine Räder selbst zusammen, 2016 wurde er zum "bestangezogenen Mann in Deutschland" gekürt. Hier der Inhalt der Folge in Minutenangaben: 0:06 Das Schlusswort: Alpe d’Huez 0:08 Was macht ein perfektes Rad aus? 0:09 Wer ist Heiko Josef Maas? 0:11 Wie es ist, eine Videokonferenz mit 28 Außenministern zu moderieren 0:16 "Ich bin das größte lebende Infektionsrisiko des Auswärtigen Amtes" 0:19 Im Moment gibt es drei Kabinette 0:22 "Ich kuck mir nicht jede Pressekonferenz an." 0:24 Wie Deutschland die Coronakrise meistert 0:30 Wenn der kanadische Außenminister am Ostersonntag auf dem Handy anruft 0:38 Wie gut managen Demokratien die Krise? 0:45 Das Für und Wider von Corona-Bonds 0:49 Wie wird die Welt nach der Krise sein? 0:56 "Ich habe mich gefühlt als der Chef des noch einzigen offenen Reisebüros in Deutschland" 1:01 Sind wir bescheuert? 1:10 Jugendjahre 1:24 Über Sigmar Gabriel 1:25 Es gibt Essen 1:29 Sein Förderer Oscar Lafontaine 1:42 Das Auswärtige Amt hat den Wein entfernt 1:45 Das Protokoll ist die eigentliche Macht 1:51 Das Verhältnis zur US-Regierung 2:02 Donald Trump 2:14 "Ich bin kein gutes Vorbild, ernährungspolitisch" 2:16 Fragen über das Saarland 2:41 Es ist nicht leicht, ein SPD-Außenminister zu sein 2:53 Die Aufnahme von Geflüchteten in Zeiten von Corona 3:04 A oder B oder Weiter 3:11 Trump oder Putin? "Das ist jetzt aber echt fies!" 3:12 Was haben Sie damals mit Angelina Jolie besprochen? 3:14 "Ich habe mehr Referenten als Angelina Jolie" 3:16 Homeschooling bei Familie Maas 3:20 Der Außenminister geht heimlich Einkaufen Alle weiteren Folgen von Alles gesagt? – Der unendliche Interviewpodcast finden Sie hier. Etwa alle vier Wochen veröffentlichen wir ein neues Gespräch. Wen sollen wir noch unendlich lange befragen? Schreiben Sie uns an allesgesagt@zeit.de. Produktion: Maria Lorenz/Pool Artists Fotografie: Maria Lorenz Recherche: Hannah Schraven, Vincent Mank Redaktion: Mounia Meiborg

206 minAPR 21
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Heiko Maas, wie regiert es sich in Zeiten von Corona?

Latest Episodes

Yuval Harari, What Is the Meaning of Life?

Historian and author Yuval Harari, one of the most influential intellectuals of our time, is our guest on the second English-language episode of "Alles gesagt?" ("Nuff Said?"), ZEIT's never-ending podcast. Harari's book, "Sapiens: A Brief History of Humankind", was originally published in Hebrew in 2011 and is based on a series of 20 lectures from an undergraduate world history class he had taught. It has sold over 12 million copies and was in the top three of The "New York Times" bestseller list for 96 consecutive weeks. Barack Obama, Bill Gates, Mark Zuckerberg and Angela Merkel, among others, are all admirers of Harari's work. In 2016 he wrote "Homo Deus", this time focussing on the future of humankind; his third book, 21 Lessons for the 21st Century, was published in 2018. Both have become international bestsellers. This week his latest book will be released: the graphic novel "Sapiens – The Birth of Humankind". The hosts of "Alles gesagt?", Jochen Wegner and Christoph Amend (both based in Berlin) met with Yuval Harari, who lives in Tel Aviv, via video call on October 14th. (The session was also streamed live on ZEIT ONLINE.) Harari was born in 1975 near Haifa and studied in Jerusalem; he finished his PhD in Oxford with a focus on medieval military history and wrote his dissertation on "renaissance military memoirs of noblemen". In this episode of our podcast Harari talks about a wide range of topics from religion to politics, Covid-19 to artificial intelligence; he describes spending weeks in a silent retreat, visiting a secret unit at Google and what it takes to become a bestseller writer. We hear what it was like growing up in a conservative Israeli family and realising he was gay at the age of 21, and how this personal experience has influenced the way he thinks about the world, human beings and history. At the end of this episode, Harari fact-checks key scenes of the show Game of Thrones and finally, after three hours and 44 minutes, he has nothing left to say. Because at "Alles gesagt?" the conversation is only over when the guest says it's over.

223 minOCT 22
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Yuval Harari, What Is the Meaning of Life?

Alice Schwarzer, wie wird man eine Frau?

Sie wurde schon mit vielen erstaunlichen Begriffen belegt. Sie sei "Kanzlermacherin", "eine der bedeutendsten Frauen unserer Zeit", "Medienliebling" - aber auch die "Hexe mit dem stechenden Blick", eine "Terroristin", die "Mutti des deutschen Feminismus" und die "meistgehasste Chefredakteurin Deutschlands". Könnte es sein, dass es für Alice Schwarzer eine eigene Kategorie namens "Alice Schwarzer" braucht? Auch darüber hat sie mit den Gastgebern des unendlichen Podcasts "Alles gesagt?" gesprochen, Jochen Wegner und Christoph Amend. Alice Schwarzer, geboren 1942, ist auch Journalistin, Bestseller-Autorin, Gründerin und Herausgeberin der Zeitschrift Emma, ausgezeichnet mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Jetzt hat sie eine neue Autobiografie geschrieben, Lebenswerk ist soeben bei Kiepenheuer & Witsch erschienen. Im ZEIT-Podcast, in Pandemie-Zeiten wie immer remote aufgenommen, erzählt sie von ihrer ungewöhnlichen Kindheit, ihrer engen Freundschaft mit Simone de Beauvoir, ihrer ungebrochenen Lust am Streit mit Frauen wie mit Männern, ihrer Kritik am politischem Islam, ihrer Liebe fürs Tanzen – und über das Geheimnis einer glücklichen Beziehung. Nach 5 Stunden und 14 Minuten beendet Alice Schwarzer das Gespräch, denn das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast. Produktion: Maria Lorenz-Bokelberg/Pool Artists Fotografie: Maria Lorenz-Bokelberg Recherche: Hannah Schraven, Vincent Mank

314 minOCT 8
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Alice Schwarzer, wie wird man eine Frau?

Ólafur Elíasson, kann Kunst die Welt retten?

Über die Kunst von Ólafur Elíasson hat mal jemand gesagt, dass sie zwei Reaktionen verursache: zuerst ein "Wow" und dann ein "Aha". Wie das mit dem "Wow" und mit dem "Aha" geht, darüber haben sich die beiden Gastgeber des unendlichen Podcasts "Alles Gesagt", ZEIT-Online-Chef Jochen Wegner und ZEITmagazin-Chef Christoph Amend mit Ólafur Elíasson unterhalten – er war per Zoom zugeschaltet aus seinem Studio in Berlin. Ólafur Elíasson ist einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Künstler der Gegenwart, ausgezeichnet mit zahlreichen internationalen Preisen, in Deutschland unter anderem mit dem Goslarer Kaiserring, in Frankreich mit dem Ordre des Arts et des Lettres und wenn der isländische Staatspräsident Berlin besucht, dann schaut er natürlich auch im Studio unseres Gastes vorbei. Ólafur Elíasson wurde am 5. Februar 1967 in Kopenhagen geboren, er ist Däne mit isländischer Herkunft, seine Eltern sind in den Sechzigerjahren von Island nach Dänemark ausgewandert. Er selbst hat in Kopenhagen studiert, lebte 1999 einige Monate in New York, aber schon früh hat es ihn nach Deutschland gezogen, sein Studio in Prenzlauer Berg hat er seit 1995. Er kreiert Momente und Prozesse, die einen staunen lassen: Er färbt Flüsse und baut riesige Wasserfälle, er liebt es, mit Spiegeln zu arbeiten und spätestens im Jahr 2003, als er in der Londoner Tate Galerie eine künstliche Sonne installierte, wurde er zu einem Star der Kunstwelt. Ólafur Elíasson ist aber nicht nur Künstler, er ist auch politischer Aktivist. Um auf die schmelzende Pole hinzuweisen, lässt er echtes, jahrhundertealtes Eis von dort vor die Schaltzentralen der Politik bringen – dort schmilzt es vor aller Augen. Und schon vor einigen Jahren hat er die Little Sun erfunden, eine kleine mobile Lampe, die mit Solarstrom funktioniert, mit der er Millionen von Menschen in Afrika Licht bringen möchte, die in Gegenden und Ländern ohne funktionierendes Stromnetz leben. Über Politik und Kunst, über seine Familie und über seine Firma und darüber, wie es kam, dass er in seiner Jugend ein Breakdance-Star in Island wurde, haben sich beiden Gastgeber des ZEIT-Podcasts 4 Stunden und 28 Minuten mit Ólafur Elíasson unterhalten. Bis er das Gespräch mit seinem Schlusswort beendet hat – denn das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

267 minSEP 17
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Ólafur Elíasson, kann Kunst die Welt retten?

Juli Zeh, ist die Aufklärung am Ende?

Sie ist Richterin am Landesverfassungsgericht in Brandenburg, aber bekannt geworden ist sie durch ihre literarischen Bestseller: Die Schriftstellerin Juli Zeh ist zu Gast bei Alles gesagt?, dem unendlichen Podcast von ZEIT ONLINE und ZEITmagazin. Schon ihr Debüt Adler & Engel, erschienen im Jahr 2001, wurde von der Kritik gefeiert. Seitdem hat sie Romane, Theaterstücke, Essays, Aufrufe geschrieben, auch mal einen offenen Brief an Angela Merkel. Sie hat sich politisch engagiert und ist heute eine der führenden Intellektuellen des Landes, ausgezeichnet unter anderem mit dem Heinrich-Böll-Preis und dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für ihr Engagement für bürgerliche Freiheitsrechte im digitalen Zeitalter. Mit Jochen Wegner und Christoph Amend, den Gastgebern von Alles gesagt?, unterhält sich Juli Zeh über die wichtigen gesellschaftlichen Themen unserer Zeit – über Freiheit, Sicherheit, Recht, Moral und über die Grundfrage, die sie seit ihrem Jurastudium prä...

--AUG 21
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Juli Zeh, ist die Aufklärung am Ende?

Mai Thi Nguyen-Kim, rettet Wissenschaft die Welt?

Sie ist die bekannteste deutsche Wissenschaftjournalistin, sie ist Youtuberin, Fernsehmoderatorin und Bestseller-Autorin: Mai Thi Nguyen-Kim ist zu Gast bei "Alles gesagt?", dem unendlichen Podcast von ZEIT Online und ZEITmagazin. Ihren YouTube-Kanal "Mailab" haben fast eine Million Menschen abonniert, außerdem moderiert sie bei "Terra X Lesch und Co." und "Quarks". Ihr Buch "Komisch, alles chemisch!" steht seit vergangenem November auf den Bestsellerlisten. Für Ihre Arbeit wurde sie bereits vielfach ausgezeichnet, unter anderem als "Wissenschaftsjournalistin des Jahres", mit dem Grimme Online Award und in diesem Jahr mit dem Förderpreis des Deutschen Fernsehpreises, eine Sonderehrung für ihre Corona-Berichterstattung und ihren Tagesthemen-Kommentar zur Lage der Pandemie in Deutschland. Ihr Video "Corona geht gerade erst los", im April veröffentlicht, wurde 6,3 Millionen Mal abgerufen. Mit Jochen Wegner und Christoph Amend, den Gastgebern von "Alles gesagt?", unterhält sich Mai Thi Nguyen-Kim über Corona und die Folgen für die Gesellschaft, über ihre Karriere zwischen Wissenschaft und Medien und über ihre Familie - ihre Eltern stammen aus Vietnam.Auch diese Folge von Alles Gesagt wurde remote aufgenommen, Mai Thi Nguyen-Kim war zu Hause in der Nähe von Frankfurt, wo sie mit ihrem Mann, der wie sie Chemiker ist, und ihrem Kind lebt. Nach 3 Stunden und 58 Minuten beendete sie das Gespräch, denn das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

238 minJUL 23
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Mai Thi Nguyen-Kim, rettet Wissenschaft die Welt?

Thomas de Maizière, was ist heute konservativ?

Er ist einer der prägenden deutschen Politiker der vergangenen Jahrzehnte, er war Chef des Kanzleramts, Innen- und Verteidigungsminister. Und er ist ein politischer Kronzeuge, der bei allen großen Wendepunkten seit der Wiedervereinigung eine aktive Rolle hatte: Thomas de Maizière, 66, CDU, ist in Bonn geboren, lebt heute in Dresden-Blasewitz – und ist zu Gast bei "Alles Gesagt", dem unendlichen Podcast von ZEIT ONLINE und ZEITmagazin. Mit den Gastgebern Christoph Amend und Jochen Wegner unterhält sich de Maizière, der aus einer Hugenottenfamilie kommt, die im 17. Jahrhundert von Frankreich nach Preußen kam, über sein Verhältnis zu Deutschland, und warum er als Wessi manchmal für einen Ossi gehalten wird. Er erzählt, wie es war, am deutsch-deutschen Einigungsvertrag mitzuarbeiten und als Innenminister 2015 im Zentrum der Flüchtlingskrise zu stehen. Er berichtet, wie subtil Angela Merkel ihre Macht demonstrieren kann, warum man es beim Redenschreiben für Richard von Weizsäcker dem Chef nie recht machen konnte, und wie er damit zurechtkam, ein sogenanntes Soldatenkind zu sein: Er ist der Sohn des langjährigen Generalinspekteurs der Bundeswehr, Ulrich de Maizière. Nach 5 Stunden 14 Minuten beendet Thomas de Maizière das Gespräch, denn das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

314 minJUL 2
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Thomas de Maizière, was ist heute konservativ?

Alice Hasters, was sollten weiße Menschen über Rassismus wissen?

Seit ihrem von der Kritik gefeierten Buch "Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten", ist Alice Hasters die intellektuelle Stimme der jungen Schwarzen in Deutschland. Sie selbst nennt sich Schwarze Frau und schreibt schwarz mit großem S. "Es bezieht sich nicht auf die tatsächliche Farbe meiner Haut", sagt sie. "Es ist meine Selbstbezeichnung, Teil meiner Identität." Im Gespräch mit Christoph Amend und Jochen Wegner, den Gastgebern des Podcasts "Alles gesagt?" von ZEIT ONLINE und ZEITmagazin, erzählt Alice Hasters von ihren Alltagserfahrungen mit Rassismus in Deutschland und den USA, erklärt, wie er unsere Gesellschaft bis heute prägt – und was sich ändern muss. Alice Hasters ist Journalistin, Autorin, Podcasterin, geboren 1989 in Köln, dort ist sie auch aufgewachsen, sie hat in München an der Journalistenschule studiert, lebt heute in Berlin, arbeitet für den rbb und für die "Tagesschau". Ihre Stimme ist ihren Fans seit Jahren vertraut, denn seit 2016 spricht sie einmal im Monat mit ihrer Freundin, der Schauspielerin Maximiliane Häcke, über alles zwischen Politik und Popkultur – in ihrem gemeinsamen Podcast "Feuer & Brot". Ihr Buch hat Alice Hasters in fünf Kapitel aufgeteilt – Alltag, Schule, Körper, Liebe, Familie – und über all das spricht sie auch im Podcast. Und von ihrer Liebe zu Linsensuppe, über Vogueing – und über den Grund, warum sie sich lange wie die Figur Carlton aus der Serie "Der Prinz von Bel-Air" gefühlt hat. Nach 6 Stunden und 37 Minuten beendet Alice Hasters das Gespräch. Das darf bei "Alles gesagt?" nämlich nur der Gast. Diese Folge wurde am 4. Mai aufgenommen, drei Wochen vor dem gewaltsamen Tod von George Floyd in Minneapolis. Etwa alle vier Wochen veröffentlichen wir ein neues Gespräch. Wen sollen wir noch unendlich lange befragen? Schreiben Sie uns an allesgesagt@zeit.de. Produktion: Maria Lorenz/Pool Artists Fotografie: Maria Lorenz Recherche: Hannah Schraven, Vincent Mank Redaktion: Mounia Meiborg

397 minJUN 3
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Alice Hasters, was sollten weiße Menschen über Rassismus wissen?

Dunja Hayali, hält Streit die Gesellschaft zusammen?

Sie hat das “heute-journal” moderiert, ist Co-Gastgeberin des ZDF-“Morgenmagazins” und des ZDF-“Sportstudios”, und sie hat eine politische Talkshow, die ihren Namen trägt: Dunja Hayali ist eine der bekanntesten Fernsehjournalistinnen des Landes. Bekannt ist sie auch dafür, dass sie vor Konflikten und brenzligen Situationen nicht zurückschreckt, sondern sie immer wieder sucht. Ihre Beiträge von rechten Demonstrationen und Neonazi-Festivals sind Fernsehgeschichte. Dabei formuliert sie ihren eigenen Standpunkt klar. “Alltagsrassismus ist manchmal das größere Gift als Anschläge”, sagt sie im Podcast Alles gesagt?. Für ihr politisches Engagement wurde sie mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik ausgezeichnet. Weil ihre Talkshow derzeit Sendepause hat, hat Dunja Hayali während der Corona-Krise eine neue, tägliche Sendung erfunden: Jeden Abend spricht sie auf Instagram live mit bekannten und unbekannten Menschen. Eine Folge ist deshalb auch in der siebeneinhalb Stunden dauernden “Alles gesagt?“-Aufzeichnung zu hören – mit der Sängerin Conchita Wurst. Dunja Hayali erzählt den Gastgebern Jochen Wegner und Christoph Amend auch von ihrer Familiengeschichte, von Flucht und Folter: Beide Eltern sind in Mossul im Irak aufgewachsen, haben sich aber erst in Wien kennengelernt und sind gemeinsam nach Datteln in Nordrhein-Westfalen gezogen, dort ist Hayali geboren und aufgewachsen.

--MAY 15
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Dunja Hayali, hält Streit die Gesellschaft zusammen?

Luisa Neubauer, redet noch jemand über das Klima?

Es war das große, weltumspannende Thema: die Klimadebatte. Und die Bewegung Fridays for Future demonstrierte auf den Straßen, wie politisch die Jugend von heute ist. An der Spitze in Deutschland: die Hamburger Geografiestudentin Luisa Neubauer. Dann kam Corona. Und jetzt? Im unendlichen Podcast "Alles gesagt?" erklärt die 24-Jährige, wie ihre Bewegung jetzt versucht, die Klimadebatte wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen – in Zeiten, in denen Demonstrieren auf der Straße aus gesundheitlichen Gründen verboten ist. Luisa Neubauer erzählt den Gastgebern Jochen Wegner, Chefredakteur von ZEIT ONLINE, und Christoph Amend, Chefredakteur des ZEITMagazins, warum ihre Großmutter bis heute ihr großes Vorbild ist, dass bei Fridays for Future Videobesprechungen bis nachts um halb zwei gehen – und von ihrer Freundschaft zu Greta Thunberg, der FFF-Gründerin. Diese Folge von "Alles gesagt?" ist die dritte, die in Zeiten von Corona per Videoschaltung zwischen vier Standor...

--APR 24
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Luisa Neubauer, redet noch jemand über das Klima?

Heiko Maas, wie regiert es sich in Zeiten von Corona?

Er ist Mitglied des "kleinen Corona-Kabinetts", das Deutschland derzeit durch die Krise steuert. Im unendlichen Podcast berichtet Außenminister Heiko Maas, wie sich der Alltag eines Politikers verändert hat, dessen Arbeitsbasis vorher das persönliche Gespräch war und dessen Arbeitsbilanz auch in Flugmeilen gemessen wurde. Heute ruft ihn der kanadische Außenminister schon mal an Ostern direkt auf dem Handy an, wenn in Kanada die Wattestäbchen für Corona-Tests ausgehen – unter Umgehung des Protokolls, das in der Diplomatie sonst alles beherrscht. Drei Stunden und 26 Minuten sprach Heiko Maas mit ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend und ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner für den potenziell unendlichen Podcast "Alles gesagt?", den nur der Gast selbst beenden kann. Das Gespräch fand nicht, wie sonst üblich, am Wohnzimmertisch von Produzentin Maria Lorenz statt – sondern per Video. Trotzdem gab es für alle österreichisches Essen und Bier. (Die Weißweinflasche hat das Auswärtige Amt im Cateringpaket an Maas entfernt.) Heiko Maas heißt mit vollem Namen Heiko Josef Maas. Er ist katholisch aufgewachsen, war Messdiener und in der katholischen Jugend aktiv, hat Jura studiert und sich bei den Jusos engagiert, ist 1989 in die SPD eingetreten und hat dort ziemlich schnell Karriere gemacht, so schnell, dass er 1998 als saarländischer Minister für Umwelt, Energie und Verkehr der jüngste Minister Deutschlands wurde. Von 2013 bis 2018 war er Bundesjustizminister, seit 2018 ist er Bundesaußenminister. Bei drei Wahlen im Saarland hatte er zuvor erfolglos versucht, Ministerpräsident zu werden. Maas ist Radrennfahrer und baut seine Räder selbst zusammen, 2016 wurde er zum "bestangezogenen Mann in Deutschland" gekürt. Hier der Inhalt der Folge in Minutenangaben: 0:06 Das Schlusswort: Alpe d’Huez 0:08 Was macht ein perfektes Rad aus? 0:09 Wer ist Heiko Josef Maas? 0:11 Wie es ist, eine Videokonferenz mit 28 Außenministern zu moderieren 0:16 "Ich bin das größte lebende Infektionsrisiko des Auswärtigen Amtes" 0:19 Im Moment gibt es drei Kabinette 0:22 "Ich kuck mir nicht jede Pressekonferenz an." 0:24 Wie Deutschland die Coronakrise meistert 0:30 Wenn der kanadische Außenminister am Ostersonntag auf dem Handy anruft 0:38 Wie gut managen Demokratien die Krise? 0:45 Das Für und Wider von Corona-Bonds 0:49 Wie wird die Welt nach der Krise sein? 0:56 "Ich habe mich gefühlt als der Chef des noch einzigen offenen Reisebüros in Deutschland" 1:01 Sind wir bescheuert? 1:10 Jugendjahre 1:24 Über Sigmar Gabriel 1:25 Es gibt Essen 1:29 Sein Förderer Oscar Lafontaine 1:42 Das Auswärtige Amt hat den Wein entfernt 1:45 Das Protokoll ist die eigentliche Macht 1:51 Das Verhältnis zur US-Regierung 2:02 Donald Trump 2:14 "Ich bin kein gutes Vorbild, ernährungspolitisch" 2:16 Fragen über das Saarland 2:41 Es ist nicht leicht, ein SPD-Außenminister zu sein 2:53 Die Aufnahme von Geflüchteten in Zeiten von Corona 3:04 A oder B oder Weiter 3:11 Trump oder Putin? "Das ist jetzt aber echt fies!" 3:12 Was haben Sie damals mit Angelina Jolie besprochen? 3:14 "Ich habe mehr Referenten als Angelina Jolie" 3:16 Homeschooling bei Familie Maas 3:20 Der Außenminister geht heimlich Einkaufen Alle weiteren Folgen von Alles gesagt? – Der unendliche Interviewpodcast finden Sie hier. Etwa alle vier Wochen veröffentlichen wir ein neues Gespräch. Wen sollen wir noch unendlich lange befragen? Schreiben Sie uns an allesgesagt@zeit.de. Produktion: Maria Lorenz/Pool Artists Fotografie: Maria Lorenz Recherche: Hannah Schraven, Vincent Mank Redaktion: Mounia Meiborg

206 minAPR 21
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Heiko Maas, wie regiert es sich in Zeiten von Corona?
success toast
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