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Europa-Universität Flensburg

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Willkommen zum Podcast der Europa-Universität Flensburg (EUF). Hier findet ihr Gespräche mit Wissenschaftlern und weiteren Personen aus Politik und Gesellschaft. Die Interview-Reihe „Gespräche über den Zustand der Welt“ findest du ebenfalls als Video auf der Website der Uni Flensburg: https://www.uni-flensburg.de/weltgespraeche

Latest Episodes

Populistischer Angriff auf die Demokratie

Weltweit erstarken populistische Bewegungen. Populisten wie etwa Boris Johnson in Großbritannien behaupten, demokratische Politikerinnen und Politiker würden nicht den wahren Volkswillen einer bestimmten Nation vertreten, sondern stattdessen die Interessen internationaler Eliten. Dabei, sagt Christopher Thornhill, Professor für Rechtswissenschaften an der University of Manchester und Humboldt-Preisträger an der Europa-Universität Flensburg, sind Demokratien weltweit seit ihrer Entstehung international und sozialstaatlich geprägt. Werden diese beiden Säulen geschwächt, werden Demokratien anfällig für Populismus. Dies ist die sechzehnte Episode aus der Reihe "Gespräche über den Zustand der Welt. In Kurz." der Europa-Universität Flensburg.

22 minJUL 7
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Populistischer Angriff auf die Demokratie

Markt versus Mensch?

In der Corona-Krise ist eine große Behauptung der freien Marktwirtschaft ins Wanken geraten: Es sei der Markt, der für das Wohlergehen der Bevölkerung sorge, der „das“ schon regle. - Diese Krise regelt der Markt nicht, es ist stattdessen der Staat, der sich mit umfassenden Hilfen um das Wohlergehen seiner Bürgerinnen und Bürger kümmert. Wir brauchen eine neue politische Rationalität der Solidarität, sagt die Philosophin Jule Govrin: Eine, die die Gesundheit der Gesellschaft und nicht die Gesundheit der Wirtschaft verfolgt, eine, die Gemeinwohl und nicht Profit in den Mittelpunkt stellt. Denn Menschen sind verwundbare Wesen, die in Abhängigkeit voneinander leben. Dies ist die fünfzehnte Episode aus der Reihe "Gespräche über den Zustand der Welt. In Kurz." der Europa-Universität Flensburg.

19 minJUL 3
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Markt versus Mensch?

Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft im Schatten der Coronakrise

Am 1. Juli 2020 übernimmt Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft. Sie ist von den finanziellen Herausforderungen der Corona-Krise geprägt, wobei die Verabschiedung des regulären mehrjährigen Haushaltsplans für die EU, Brexit, Klimaschutz, Asyl und Migration sowie Digitalisierung auch auf der Agenda stehen. Welche Aufgaben kommen auf Deutschland zu und wie hat sich die Regierung auf die Ratspräsidentschaft vorbereitet? Wie wichtig ist eine deutsche Führungsrolle? Wird die EU eher zusammenwachsen oder werden die Risse größer? Uwe Puetter, Professor für Empirische Europaforschung an der EUF, skizziert Aufgaben und Prozesse der deutschen EU-Ratspräsidentschaft und sieht es als wahrscheinlich an, dass in Bezug auf den Wiederaufbaufonds und den EU-Haushalt Lösungen gefunden werden. Dies ist die vierzehnte Episode aus der Reihe "Gespräche über den Zustand der Welt. In Kurz." der Europa-Universität Flensburg.

19 minJUL 2
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Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft im Schatten der Coronakrise

Weltwirtschaftskrise durch Corona

Die Covid-19 Pandemie hat die Weltwirtschaft in ihre größte Krise seit dem zweiten Weltkrieg gestürzt. Wieso konnte das Virus die globale Wirtschaft so hart treffen? Welche Maßnahmen helfen, die Volkswirtschaften wieder in Gang zu bringen? Das Konjunkturprogramm der Bundesregierung lobt Marcel Smolka, Professor für Internationale und Institutionelle Ökonomik an der EUF als „timely, targeted and temporary“ (rechtzeitig, zielgerichtet und vorübergehend). Die protektionistischen Reaktionen auf den wirtschaftlichen Schock der Krise, etwa ausländische Direktinvestionen zu unterbinden, schätzt er dagegen als gefährlich ein. Damit Europa aus der Krise gestärkt hervorgeht, sollte es in Bildung und Infrastruktur investieren. Dies ist die dreizehnte Episode aus der Reihe "Gespräche über den Zustand der Welt. In Kurz." der Europa-Universität Flensburg.

23 minJUN 25
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Weltwirtschaftskrise durch Corona

Grenzkontrollen und Einreisebeschränkungen zu Coronazeiten

Wie sehr offene Grenzen zum europäischen Lebensgefühl gehören, haben die EU-Bürgerinnen und -Bürger gespürt als die Grenzen wegen der Covid-19 Pandemie geschlossen wurden. Dabei ist der Schengenraum bereits seit der Migrationskrise von 2015 in keinem besonders guten Zustand – viele Länder führen Personenkontrollen durch, wo eigentlich Freizügigkeit von Personen, Waren und Dienstleistungen möglich sein sollte. Deshalb müssen das Asylrecht und das Grenzregime der EU reformiert werden, sagt Christof Roos, Juniorprofessor für European and Global Governance an der Europa-Universität Flensburg (EUF). Die Bedingungen für eine Reform bleiben aber schwierig. Ein Kompromiss zwischen den weit auseinanderliegenden Interessen der Ost- und Westeuropäischen Staaten in der Asylfrage könnte mit dem Vorschlag der Bundesregierung während der deutschen Ratspräsidentschaft vorbereitet werden. Dies ist die zwölfte Episode aus der Reihe "Gespräche über den Zustand der Welt. In Kurz." der Europa-Universität Flensburg.

22 minJUN 19
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Grenzkontrollen und Einreisebeschränkungen zu Coronazeiten

Digitaler Unterricht - Zwischen Nebelkerze und Heilsversprechen

Ist digitaler Unterricht besser als analoger? Können digitale Medien Unterricht gerechter machen? Digitale Bildung steht spätestens seit dem Corona-Lockdown der Schulen hoch im Kurs. Der Lockdown hat die katastrophale technische Infrastruktur der Schulen deutlich gemacht. Die sollte man tatsächlich verbessern, sagt Andrea Kleeberg-Niepage, Professorin für Entwicklungs- und pädagogische Psychologie an der Europa-Universität Flensburg, aber dass Digitalisierung viele Missstände des deutschen Bildungs- und Schulsystems beheben würde, hält sie für ein nicht einzuhaltendes Heilsversprechen. Und wundert sich über die „gute“ Bildschirmzeit in der Schule und die „schlechte“ vorm heimischen Computer. Sie fordert mehr empirische Forschung zum Thema, die auch die Perspektive der Kinder und Jugendlichen miteinbezieht. Dies ist die elfte Episode aus der Reihe "Gespräche über den Zustand der Welt. In Kurz." der Europa-Universität Flensburg.

22 minJUN 11
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Digitaler Unterricht - Zwischen Nebelkerze und Heilsversprechen

COVID19 und die verpasste Utopie

Nachbarn haben füreinander eingekauft, Radwege wurden gebaut, Luxusparfüm-Hersteller und Brauereien haben Desinfektionsmittel und Autohersteller Beatmungsgeräte produziert, Systemrelevanz wurde neu definiert: Für ein paar Wochen der COVID19-Pandemie schien eine andere Welt möglich, gab es die Chance, grundsätzliche Gegebenheiten unseres Lebens, unseres Wirtschaftens, unserer Politik neu zu bedenken. Diese Chance wird zu selten genutzt – das Konjunkturpaket der Koalition bedeutet beispielsweise höchstens eine Antriebswende, aber keine Mobilitätswende, sagt Jonas Lage, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Norbert Elias Center for Transformationdesign and Research der Europa-Universität Flensburg (EUF) und Mitglied des Kollektivs „Imperiale Lebensweise und solidarische Alternativen“. Er spricht darüber, warum es so schwer ist, Utopien zu denken und Alltagspraktiken zu ändern. Dies ist die zehnte Episode aus der Reihe "Gespräche über den Zustand der Welt. In Kurz." der Europa-Universität Flensburg.

21 minJUN 10
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COVID19 und die verpasste Utopie

Lohnarbeit in der Isolation: HOMEOFFICE ist KEINE Lösung

Es klingt wie die Lösung für moderne Stress- und Vereinbarkeitsprobleme: Einfach von zuhause aus arbeiten. In der Corona-Pandemie arbeiten viele Beschäftigte gezwungenermaßen vom heimischen Computer und das Ideal der flexiblen Heimarbeit zeigt Risse: Homeoffice trifft Männer und Frauen unterschiedlich, lässt Privatleben und Beruf verschwimmen und kann so zu Mehrarbeit, schlechtem Gewissen, Isolation und einer Distanz zum Arbeitgeber führen. Homeoffice, sagt Tabea Scheel, Professorin für Arbeits- und Organisationspsychologie an der EUF, ist eher eine Ergänzung als eine Alternative zur Präsenszeit im Büro und muss gut geplant und abgesprochen sein. Dies ist die neunte Episode aus der Reihe "Gespräche über den Zustand der Welt. In Kurz." der Europa-Universität Flensburg.

20 minJUN 4
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Lohnarbeit in der Isolation: HOMEOFFICE ist KEINE Lösung

Coronakrise vs. Klimakrise

Die COVID19-Pandemie und die Klimakrise ähneln sich: Beide gefährden Menschenleben, bei beiden ist Prävention entscheidend, beide sind auf wissenschaftliche Expertise angewiesen und beide bringen Verschwörungstheorien und Wissenschaftsskeptizismus hervor, wie etwa die Angriffe auf den deutschen Virologen Christian Drosten zeigen. Einen Unterschied allerdings gibt es: In der Coronakrise handeln die Staaten entschieden, umfassend und rasch - und in der Klimakrise nicht. Wieso ist das so? Dr. Bernd Sommer, Leiter des Forschungsbereichs „Klima, Kultur & Nachhaltigkeit" am „Norbert Elias Center für Transformationsdesign & Research“ der Europa-Universität Flensburg (EUF), über Unterschiede und Ähnlichkeiten zweier globaler Krisen der Gegenwart. Dies ist die achte Episode aus der Reihe "Gespräche über den Zustand der Welt. In Kurz." der Europa-Universität Flensburg.

17 minJUN 2
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Coronakrise vs. Klimakrise

Schlachthöfe als Corona-Hotspots - Wie Billigfleisch die Virusausbreitung fördert

Die COVID 19-Pandemie hat die skandalösen Zustände in der deutschen Fleischindustrie offenbart. Die Arbeitsbedingungen der vielen osteuropäischen Leiharbeiter und ihre Unterbringung in Sammelunterkünften gerieten ebenso in der Kritik wie ihre Anstellung bei Subunternehmen. Die Bundesregierung hat ein Verbot von Werkverträgen und Leiharbeit auf den Weg gebracht. Die Branche sieht sich "diskriminiert" und deutet Klagen und Abwanderung an. Wie dieses System der Ausbeutung entstehen konnte und welche Akteure nun um politische Entscheidungen kämpfen, das erklärt Marcel Sebastian, Soziologe an der EUF. Er forscht zum Mensch-Tier-Verhältnis und hat für seine Promotion Schlachthofmitarbeiter dazu interviewt, wie sie mit dem Töten und Zerlegen von Tieren zurecht kommen. Dies ist die siebte Episode aus der Reihe "Gespräche über den Zustand der Welt. In Kurz." der Europa-Universität Flensburg.

20 minMAY 29
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Schlachthöfe als Corona-Hotspots - Wie Billigfleisch die Virusausbreitung fördert

Latest Episodes

Populistischer Angriff auf die Demokratie

Weltweit erstarken populistische Bewegungen. Populisten wie etwa Boris Johnson in Großbritannien behaupten, demokratische Politikerinnen und Politiker würden nicht den wahren Volkswillen einer bestimmten Nation vertreten, sondern stattdessen die Interessen internationaler Eliten. Dabei, sagt Christopher Thornhill, Professor für Rechtswissenschaften an der University of Manchester und Humboldt-Preisträger an der Europa-Universität Flensburg, sind Demokratien weltweit seit ihrer Entstehung international und sozialstaatlich geprägt. Werden diese beiden Säulen geschwächt, werden Demokratien anfällig für Populismus. Dies ist die sechzehnte Episode aus der Reihe "Gespräche über den Zustand der Welt. In Kurz." der Europa-Universität Flensburg.

22 minJUL 7
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Markt versus Mensch?

In der Corona-Krise ist eine große Behauptung der freien Marktwirtschaft ins Wanken geraten: Es sei der Markt, der für das Wohlergehen der Bevölkerung sorge, der „das“ schon regle. - Diese Krise regelt der Markt nicht, es ist stattdessen der Staat, der sich mit umfassenden Hilfen um das Wohlergehen seiner Bürgerinnen und Bürger kümmert. Wir brauchen eine neue politische Rationalität der Solidarität, sagt die Philosophin Jule Govrin: Eine, die die Gesundheit der Gesellschaft und nicht die Gesundheit der Wirtschaft verfolgt, eine, die Gemeinwohl und nicht Profit in den Mittelpunkt stellt. Denn Menschen sind verwundbare Wesen, die in Abhängigkeit voneinander leben. Dies ist die fünfzehnte Episode aus der Reihe "Gespräche über den Zustand der Welt. In Kurz." der Europa-Universität Flensburg.

19 minJUL 3
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Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft im Schatten der Coronakrise

Am 1. Juli 2020 übernimmt Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft. Sie ist von den finanziellen Herausforderungen der Corona-Krise geprägt, wobei die Verabschiedung des regulären mehrjährigen Haushaltsplans für die EU, Brexit, Klimaschutz, Asyl und Migration sowie Digitalisierung auch auf der Agenda stehen. Welche Aufgaben kommen auf Deutschland zu und wie hat sich die Regierung auf die Ratspräsidentschaft vorbereitet? Wie wichtig ist eine deutsche Führungsrolle? Wird die EU eher zusammenwachsen oder werden die Risse größer? Uwe Puetter, Professor für Empirische Europaforschung an der EUF, skizziert Aufgaben und Prozesse der deutschen EU-Ratspräsidentschaft und sieht es als wahrscheinlich an, dass in Bezug auf den Wiederaufbaufonds und den EU-Haushalt Lösungen gefunden werden. Dies ist die vierzehnte Episode aus der Reihe "Gespräche über den Zustand der Welt. In Kurz." der Europa-Universität Flensburg.

19 minJUL 2
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Die Covid-19 Pandemie hat die Weltwirtschaft in ihre größte Krise seit dem zweiten Weltkrieg gestürzt. Wieso konnte das Virus die globale Wirtschaft so hart treffen? Welche Maßnahmen helfen, die Volkswirtschaften wieder in Gang zu bringen? Das Konjunkturprogramm der Bundesregierung lobt Marcel Smolka, Professor für Internationale und Institutionelle Ökonomik an der EUF als „timely, targeted and temporary“ (rechtzeitig, zielgerichtet und vorübergehend). Die protektionistischen Reaktionen auf den wirtschaftlichen Schock der Krise, etwa ausländische Direktinvestionen zu unterbinden, schätzt er dagegen als gefährlich ein. Damit Europa aus der Krise gestärkt hervorgeht, sollte es in Bildung und Infrastruktur investieren. Dies ist die dreizehnte Episode aus der Reihe "Gespräche über den Zustand der Welt. In Kurz." der Europa-Universität Flensburg.

23 minJUN 25
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Wie sehr offene Grenzen zum europäischen Lebensgefühl gehören, haben die EU-Bürgerinnen und -Bürger gespürt als die Grenzen wegen der Covid-19 Pandemie geschlossen wurden. Dabei ist der Schengenraum bereits seit der Migrationskrise von 2015 in keinem besonders guten Zustand – viele Länder führen Personenkontrollen durch, wo eigentlich Freizügigkeit von Personen, Waren und Dienstleistungen möglich sein sollte. Deshalb müssen das Asylrecht und das Grenzregime der EU reformiert werden, sagt Christof Roos, Juniorprofessor für European and Global Governance an der Europa-Universität Flensburg (EUF). Die Bedingungen für eine Reform bleiben aber schwierig. Ein Kompromiss zwischen den weit auseinanderliegenden Interessen der Ost- und Westeuropäischen Staaten in der Asylfrage könnte mit dem Vorschlag der Bundesregierung während der deutschen Ratspräsidentschaft vorbereitet werden. Dies ist die zwölfte Episode aus der Reihe "Gespräche über den Zustand der Welt. In Kurz." der Europa-Universität Flensburg.

22 minJUN 19
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22 minJUN 11
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21 minJUN 10
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Die COVID 19-Pandemie hat die skandalösen Zustände in der deutschen Fleischindustrie offenbart. Die Arbeitsbedingungen der vielen osteuropäischen Leiharbeiter und ihre Unterbringung in Sammelunterkünften gerieten ebenso in der Kritik wie ihre Anstellung bei Subunternehmen. Die Bundesregierung hat ein Verbot von Werkverträgen und Leiharbeit auf den Weg gebracht. Die Branche sieht sich "diskriminiert" und deutet Klagen und Abwanderung an. Wie dieses System der Ausbeutung entstehen konnte und welche Akteure nun um politische Entscheidungen kämpfen, das erklärt Marcel Sebastian, Soziologe an der EUF. Er forscht zum Mensch-Tier-Verhältnis und hat für seine Promotion Schlachthofmitarbeiter dazu interviewt, wie sie mit dem Töten und Zerlegen von Tieren zurecht kommen. Dies ist die siebte Episode aus der Reihe "Gespräche über den Zustand der Welt. In Kurz." der Europa-Universität Flensburg.

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