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Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

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Im «Forum» diskutieren Fachleute mit Hörerinnen und Hörern brennende aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur oder Sport. Das «Forum» ist live.Der Hörer- und Usereinbezug ist das Markenzeichen der Sendung «Forum». Die Hörerinnen und Hörer sind entweder live im Studio oder aber sie beteiligen sich per Telefon oder an der Online-Diskussion auf srf1.ch.

Latest Episodes

Gewichtet die Schweiz die Wirtschaft höher als die Gesundheit?

Die Schweiz geht bei den Corona-Massnahmen einen eigenen Weg. Viele europäische Länder schränken den Alltag stärker ein. Wir diskutieren den«Schweizer Weg» in der Sendung«Forum». Die «Süddeutsche Zeitung» schreibt zum Schweizer Sonderweg: «Die Angst vor ökonomischen Verlusten ist stets ein wichtiges Argument in der wirtschaftsliberalen Schweiz.» Gewichtet die Schweiz die Wirtschaft höher als die Gesundheit? Oder ist der «Schweizer Weg» der richtige? Diskutieren Sie mit. Gäste in der Sendung: * Tilman Slembeck, Gesundheitsökonom. Er sagt:«Nein, der Schweizer Weg ist der ausgewogene Mittelweg» * Fabian Molina, SP-Nationalrat Zürich. Er sagt:«Ja, die Schweiz stellt die Kostenfrage über die Gesundheit»

55 min5 d ago
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Gewichtet die Schweiz die Wirtschaft höher als die Gesundheit?

Die harte Triage unbedingt vermeiden

Zwar gehen die Neuansteckungen langsam zurück, aber die Spitäler sind noch nicht aus dem Schneider. Dort steigen die Zahlen der Patienten, die zum Teil schwer an Covid 19 erkrankt sind. Etwas will man mit allen Mitteln in diesen Tagen verhindern: Die harte Triage. Wer soll in Coronazeiten teure medizinische Hilfe erhalten, wenn es zu Engpässen kommt? Gäste und Hörerinnen und Hörer diskutieren im «Forum» über heikle ethische Fragen im Umgang mit Krankheit und Tod im Zusammenhang mit Corona und berichten aus ihrem Alltag im Spital und im Heim. Gäste im «Forum»: * Bianca Schaffert, Pflegeexpertin Medizin und Notfall Spital Limmattal, Präsidentin Ethikkommission SBK (Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner) und Vizepräsidentin der Zentralen Ethikkommission (ZEK) der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften SAMW. * Miodrag Filipovic, ärztlicher Leiter der chirurgischen Intensivstation und stellvertretender Chefarzt der Klinik fü...

53 min1 w ago
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Die harte Triage unbedingt vermeiden

Islamisten – wie der Radikalisierung die Stirn bieten?

Der brutale Mord an einem Lehrer in Frankreich. Die Attentate in Nizza, Wien und Dresden. Die Anschläge innert kurzer Zeit haben die Debatte um radikale Islamisten erneut intensiviert. Die Spuren führen auch in die Schweiz. Was ist zu tun im Kampf gegen radikale Islamisten? Was sind die Gründe für Radikalisierung? Was trägt zu einer sinnvollen Debatte bei? Diskutieren Sie mit. Gäste in der Sendung: • Jasmin El Sonbati, Aktivistin für einen offenen Islam, Autorin «Gehört der Islam zur Schweiz?» und im Expertenpool des Bundes im Kampf gegen religiösen Extremismus • Amir Dziri, Professor für islamische Studien und Leiter des Schweizerischen Zentrum für Islam und Gesellschaft Universität Fribourg • Pascal Gemperli, Generalsekretär des Waadtländer Muslimverband und in der Prävention. Er begleitet Jugendliche, die auffällig werden

56 min2 w ago
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Islamisten – wie der Radikalisierung die Stirn bieten?

Nach den Wahlen in den USA: Wie weiter, Uncle Sam?

Am Dienstag haben in den USA die Präsidentschaftswahlen stattgefunden – aber ein Sieger steht noch nicht fest. Im Rennen zwischen Donald Trump und Joe Biden werden in verschiedenen Bundesstaaten weiterhin Stimmen gezählt. Wie geht es nun weiter mit dem tief gespaltenen Land? Wird die Präsidentenwahl zu einem Fall für die Gerichte? Drohen gar Unruhen? Was heisst das alles für die Zukunft des Landes? Wie wirkt es sich aus, wenn die beiden politischen Lager weiter auseinanderdriften? Braucht das Land eine Wahlreform? Und was bedeutet die Wahl für die Schweiz, die ja traditionell ein gutes Verhältnis zur Weltmacht USA hat? Diskussion im «Forum» Darüber sprechen wir am Donnerstagabend in der Diskussionssendung «Forum» auf Radio SRF 1 - mit zwei Gästen. Und zwar mit: * Emilie Etesi, Amerikanerin, die seit 11 Jahren in der Schweiz lebt. Sie berichtet, wie sie den Wahlkampf aus der Schweiz mitverfolgt hat. * Martin Naville, CEO der Handelskammer Schweiz-USA. Er erläutert, wie...

57 min3 w ago
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Nach den Wahlen in den USA: Wie weiter, Uncle Sam?

Konzernverantwortungsinitiative – ja oder nein?

Am 29. November stimmt die Schweiz über Ja oder Nein zur Konzernverantwortungsinitiative ab. Die Initiative verlangt, dass Schweizer Konzerne dafür haften, wenn Tochterfirmen im Ausland grobe Menschrechtsverletzungen begehen oder Umweltschäden verursachen. Pro Konzernverantwortungsinitiative Dass Konzerne, die im Ausland Trinkwasser vergiften, Menschenrechte missachten oder die Gesundheit der Anwohner schädigen künftig dafür haften sollen, ist für viele Befürworter bis weit ins bürgerliche Lager «eine Selbstverständlichkeit». In der Schweiz hätten viele international wichtige Firmen ihren Sitz – und somit habe unser Land auch eine besondere Verantwortung, sind die Befürworter der Initiative überzeugt. ContraKonzernverantwortungsinitiative Bundesrat, Parlament und Wirtschaftsverbände hingegen halten die Initiative für zu extrem. Sie befürchten eine Schwächung der Schweizer Unternehmen, den Rückzug von Firmen aus Entwicklungsländern, zu viel Bürokratie und erpre...

56 minOCT 30
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Konzernverantwortungsinitiative – ja oder nein?

Landwirtschaft ohne Gift - ein Wunschdenken?

Kann man in der Landwirtschaft auf Pestizide verzichten? Ganz ohne gehe es nicht, sagen die einen. Doch, das funktioniere, sagen die anderen. Aber auch Bio-Produzenten greifen auf Pflanzenschutzmittel zurück. In der Kritik stehen zum Beispiel Kupferpräparate. «Wir setzen so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig ein», sagt etwa Jürg Hess, Landwirt aus Roggwil TG und Präsident des Schweizer Obstverbandes. Es sei kein Vergleich mehr zu den Mengen, die noch die vordere Generation eingesetzt habe, sagt er. Alle lernten. Aber ganz ohne gehe es nicht. Aber auch im Bioanbau gibt es Schädlinge und Krankheiten, die es zu bekämpfen gilt. Wer nach Bio-Standards produziert, darf gewisse Pflanzenschutzmittel einsetzen. Zum Beispiel Kupfer- und Schwefelpräparate. Auch die sind nicht unumstritten. Gäste in der Sendung * Tina Siegenthaler, Biolandwirtin, Fondlihof Dietikon ZH * Jürg Hess, Landwirt Roggwil TG, Präsident Schweizer Obstverband

53 minOCT 23
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Landwirtschaft ohne Gift - ein Wunschdenken?

Wie politisch soll die Kirche sein?

Lautstark wie selten engagieren sich über 600 Kirchgemeinden in der Schweiz im Kampf für die Konzernverantwortungsinitiative. Die knallige orange Fahne hängt nicht nur an Balkonen, sondern auch an Kirchen. Das Engagement sorgt aber auch für innerkirchliche Kritik. Ist es Aufgabe der Kirche sich in aktuelle politische Debatten einzumischen? Was meinen Sie? Diskutieren Sie mit. Für das Komitee «Kirche für Konzernverantwortung» ist klar: Die Initiative gründe auf zentrale Anliegen der biblischen Botschaft und des christlichen Glaubens: Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung und Nächstenliebe. Das Engagement kritisiert das «Ethik-Komitee gegen die Konzernverantwortungsinitiative», das kürzlich gegründet wurde. Deren kirchlichen Vertreter sind nicht einverstanden mit dem Engagement der Landeskirchen. Der moralische Druck verhindere eine sachliche Debatte. Auch wer gegen die Initiative sei, sei ein Christ. Gäste in der Sendung: * Simone Curau-Aepli, Präsidentin Katholisch...

55 minOCT 16
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Wie politisch soll die Kirche sein?

Wann geben Sie Bettelnden Geld? Wann nicht?

In der Bundesverfassung steht, «dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen». Klingt schön. Auch in der Bibel steht, man solle den Armen helfen. Aber gilt das auch für Bettlerinnen und Bettler? Sollen wir ihnen ein paar Münzen zustecken? Lindern oder vergrössern wir das Leid? Ausländische Bettler in der Stadt Basel Seit dem 1. Juli 2020 ist das Bettelverbot in Basel-Stadt aufgehoben. Seither mehren sich die Klagen, es hätte zu viele ausländische Bettler in der Basler Innenstadt. Ursulina Gruber wohnt mitten in der Stadt Basel. Für sie ist klar, dass man Bettlerinnen und Bettlern etwas zusteckt, egal ob diese aus dem Ausland kommen oder nicht. Mit der Argumentation, dass ausländische Bettler vor allem kriminell organisierte Gruppen seien, die wenig behalten und das meiste abliefern müssten, kann sie wenig anfangen. «Das ist eine Vorverurteilung, damit man nichts geben muss», sagt Ursulina Gruber. Sie ist Berufsschullehrerin und in der Stiftung Zukunft f...

56 minOCT 9
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Wann geben Sie Bettelnden Geld? Wann nicht?

Knacknuss Europapolitik – wie weiter?

Am Sonntag hat das Stimmvolk die Begrenzungsinitiative der SVP wuchtig abgelehnt – und damit einmal mehr den bilateralen Weg mit der Europäischen Union bekräftigt. Doch dieser Weg ist nicht gesichert, denn zwischen der Schweiz und der EU herrscht momentan Stillstand. Wie soll es also weitergehen? Die EU will keine neuen Verträge mehr mit der Schweiz aushandeln, sondern ein Gesamtabkommen, ein so genanntes Rahmenabkommen abschliessen. Seit knapp 2 Jahren liegt ein Entwurf eines Abkommens vor. Aber der Bundesrat hat ihn bisher nicht dem Parlament vorgelegt, sondern erst Parteien und Verbände dazu befragt. Die haben mehrheitlich ablehnend reagiert. Die Gäste im «Forum» Wie soll die Schweiz ihr Verhältnis zur EU regeln? Darüber diskutieren wir mit folgenden Gästen: * Laura Zimmermann, Co-Präsidentin der Operation Libero. Sie will mit dem Rahmenabkommen vorwärtsmachen, weil es für die Zukunft der Schweiz sehr wichtig sei. * Ruedi Noser, Zürcher FDP-Ständerat. Er möchte d...

53 minOCT 2
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Knacknuss Europapolitik – wie weiter?

Abstimmen mit 16 – zu jung oder alt genug?

Diese Woche sind wieder hunderte Jugendliche auf der Strasse, um ihrer Sorge wegen der Klimaerwärmung Ausdruck zu geben. Viele davon sind jünger als 18 und können an der Urne noch nichts bewirken. Mit 16 Jahren darf man Bier trinken, eine Lehre beginnen, über seine Religion bestimmen, sexuelle Beziehungen eingehen und man hat die obligatorische Schulzeit abgeschlossen. Aber abstimmen und wählen dürfen 16-Jährige nicht. Befürworter des Stimmrechtsalters 16 warnen davor, dass die Balance der Demokratie in Gefahr sei. Weil das Alter der Durchschnittswähler wegen der Demografie immer höher wird, kämen die Anliegen und Themen der jüngeren Generation je länger desto mehr zu kurz. Gegner halten die Senkung des Stimmrechtsalters hingegen für unnötig und finden, es gebe genügend Möglichkeiten für Jugendliche, ihre Anliegen auch auf nationaler Ebene einzubringen. Sollen 16-Jährige schon abstimmen und wählen dürfen?Diskutieren Sie mit im «Forum» auf Radio SRF 1. Gäste: ...

54 minSEP 25
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Abstimmen mit 16 – zu jung oder alt genug?

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56 min2 w ago
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Am 29. November stimmt die Schweiz über Ja oder Nein zur Konzernverantwortungsinitiative ab. Die Initiative verlangt, dass Schweizer Konzerne dafür haften, wenn Tochterfirmen im Ausland grobe Menschrechtsverletzungen begehen oder Umweltschäden verursachen. Pro Konzernverantwortungsinitiative Dass Konzerne, die im Ausland Trinkwasser vergiften, Menschenrechte missachten oder die Gesundheit der Anwohner schädigen künftig dafür haften sollen, ist für viele Befürworter bis weit ins bürgerliche Lager «eine Selbstverständlichkeit». In der Schweiz hätten viele international wichtige Firmen ihren Sitz – und somit habe unser Land auch eine besondere Verantwortung, sind die Befürworter der Initiative überzeugt. ContraKonzernverantwortungsinitiative Bundesrat, Parlament und Wirtschaftsverbände hingegen halten die Initiative für zu extrem. Sie befürchten eine Schwächung der Schweizer Unternehmen, den Rückzug von Firmen aus Entwicklungsländern, zu viel Bürokratie und erpre...

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55 minOCT 16
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56 minOCT 9
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Abstimmen mit 16 – zu jung oder alt genug?

Diese Woche sind wieder hunderte Jugendliche auf der Strasse, um ihrer Sorge wegen der Klimaerwärmung Ausdruck zu geben. Viele davon sind jünger als 18 und können an der Urne noch nichts bewirken. Mit 16 Jahren darf man Bier trinken, eine Lehre beginnen, über seine Religion bestimmen, sexuelle Beziehungen eingehen und man hat die obligatorische Schulzeit abgeschlossen. Aber abstimmen und wählen dürfen 16-Jährige nicht. Befürworter des Stimmrechtsalters 16 warnen davor, dass die Balance der Demokratie in Gefahr sei. Weil das Alter der Durchschnittswähler wegen der Demografie immer höher wird, kämen die Anliegen und Themen der jüngeren Generation je länger desto mehr zu kurz. Gegner halten die Senkung des Stimmrechtsalters hingegen für unnötig und finden, es gebe genügend Möglichkeiten für Jugendliche, ihre Anliegen auch auf nationaler Ebene einzubringen. Sollen 16-Jährige schon abstimmen und wählen dürfen?Diskutieren Sie mit im «Forum» auf Radio SRF 1. Gäste: ...

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