Bauabfälle sind mit Abstand der größte Abfallstrom. Allein in Bayern entstehen jährlich ca. 50 Millionen Tonnen davon. Wenn wir in Zukunft weniger Müll produzieren wollen, dann braucht es ein Umdenken in der Baubranche. Die Lösung: Recycling von Baustoffen. Wie das Ganze funktioniert, schauen wir uns in dieser Folge am Beispiel der alten Bayern-Kaserne in München an. Bauingenieur Daniel Rank und Prof. Dr. Andrea Kustermann von der Hochschule München erklären uns, welche Baustoffe wiederverwertet werden können und wie das Recycling funktioniert.
Der hohe Abfluss des Inn macht ihn interessant für die Wasserkraftnutzung – mit weitreichenden Konsequenzen für das Ökosystem. Zwischen Jettenbach und Töging gibt es den letzten frei fließenden Flussabschnitt des Inn in Bayern. Mit verschiedenen Renaturierungsmaßnahmen vor Ort soll die Natur geschützt werden. Wie das Ganze umgesetzt wird, erklären uns in dieser Folge Michael Holzmann und Dr. Tobias Hafner vom Wasserwirtschaftsamt Rosenheim. Dazu sind die beiden zusammen mit Moderatorin Toni Scheurlen unterwegs auf einer Zille und fahren den Inn entlang.
Müll, der nicht recycelt oder verbrannt werden kann, landet auf Deponien. Wie aber schaut so eine Deponie aus und welche Abfälle werden dort abgelagert? Antworten darauf bekommen wir in dieser Folge von Peter Förster. Er ist der Leiter der Reststoffdeponie Steinmühle im Landkreis Tirschenreuth und von ihm bekommt Moderatorin Toni Scheurlen eine exklusive Führung. Dr. Jessica Goller, Expertin beim Landesamt für Umwelt erklärt uns außerdem, warum Deponien einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Und wir räumen mit Mythen auf, die sich bis heute hartnäckig halten.
Neben der Schlachtung in mehr oder weniger weit entfernten stationären Betrieben haben Landwirte auch die Möglichkeit, Tiere auf dem eigenen Hof zu schlachten. Die hofnahe Schlachtung ohne Lebendtiertransport ermöglicht den Nutztierhaltern mehr Tierwohl und gleichzeitig mehr Regionalität für ihre Produkte. Wie diese regional verankerte Tierhaltung und Fleischvermarktung genau aussieht, welche Vorteile das für die Betreiber, für die Tiere und für den Verbraucher hat, das erklären wir in dieser Folge. Dafür besuchen wir den landwirtschaftlichen Betrieb Weidefleisch Seitz im mittelfränkischen Waizendorf.
Tagtäglich produzieren wir Abfälle. Egal ob Rest-, Glas-, Papier-, Metall- oder Verpackungsmüll, schnell kommt eine beachtliche Menge zusammen. In dieser Folge schauen wir uns an, wie unterschiedliche Haushaltsabfälle richtig getrennt und entsorgt werden. Dafür sind wir zu Besuch bei einer Familie zu Hause und lassen uns von einem Experten nützliche Tipps zu korrekten Mülltrennung geben. Außerdem bekommen wir in einer Müllverbrennungsanlage einen Einblick, wie aus unserem Restmüll Strom und Fernwärme erzeugt wird.
Limetten und Papayas aus Franken - im Tropenhaus Klein Eden werden exotischen Früchte angebaut. Das Besondere: Ralf Schmitt und sein Team nutzen dafür Regenwasser und Abwärme der nahegelegenen Glasfabrik. Wie nachhaltig sind diese exotischen Früchte aus Bayern und welche Forschungsergebnisse gibt es dazu? Wieviel CO2 kann im Vergleich zu Flugware eingespart werden? Moderatorin Toni Scheurlen macht für uns den Geschmackstest: Können die Papayas aus Bayern mit den Papayas aus Übersee mithalten?
Bayern ist das erste und bislang einzige Bundesland mit elektronischem Pollenmonitoring. Welche Daten hier genau gemessen werden und warum sich der Pollenflug durch den Klimawandel verändert, das erklärt uns in dieser Folge Prof. Jeroen Buters vom Zentrum für Allergie und Umwelt der TUM. Außerdem sprechen wir mit Dr. Susanne Kutzora. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Das LGL setzt ePIN, das elektronische Polleninformationsnetzwerk zur Erfassung des Pollenflugs in Bayern, federführend um.
Wie sicher oder auch nachhaltig ist das Spielzeug unserer Kinder? Dieser Frage gehen wir zusammen mit Dr. Frank Vilsmeier vom Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Niederbayern auf den Grund. Wir besuchen Familie Mosberg in München und nehmen das Spielzeug ihrer Kinder Keona, Richard und Elian unter die Lupe. Es gibt wertvolle Tipps für Eltern, worauf sie beim Kauf von Spielzeugautos, Bausteinen und Puppen achten können - und welche Schadstoffe sich in den Spielsachen verstecken. Außerdem sprechen wir mit Michael Wolf von der Regierung von Unterfranken über das Thema Marktüberwachung.
Mehr Artenvielfalt in unseren Städten - genau das ist das Ziel von Animal Aided Design. Mit Hilfe dieses Konzeptes sollen Mensch und Tier künftig nebeneinander leben. Schon bei der Planung und beim Bau von neuen Gebäuden werden die Bedürfnisse von Tieren wie Igel, Specht, Sperling oder Fledermaus berücksichtigt. In dieser Podcast-Folge schauen wir uns an, wie dieses Konzept bei einer Wohnanlage in München umgesetzt wurde. Unsere Experten vor Ort sind Prof. Dr. Weisser von der TUM München und Stefan Feller von der GEWOFAG.
1965 sind zehn Menschen bei einem Lawinenabgang auf der Zugspitze ums Leben gekommen. Zwei Jahre später wurde der Lawinenwarndienst in Bayern gegründet. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung vor Gefahren durch Lawinen im bayerischen Alpenraum zu warnen. Zudem dokumentiert der Lawinenwarndienst das Lawinengeschehen und berät die Kommunen bei ihren Vorbereitungen, um solche Katastrophen zu verhindern. Und das mit Erfolg! Seit Einführung gab es in Bayern auf freigegebenen Pisten und geöffneten Verkehrswegen keinen tödlichen Lawinenunfall mehr. In dieser Podcast-Folge lassen wir uns von Experten erklären, wie der Lawinenwarndienst aufgebaut ist und wie die ehrenamtliche Arbeit bei den Lawinenkommissionen aussieht.